Schon wieder 2 Jahre her

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  1. Ich erinnere mich noch an diesen Tag. Die Woche davor hatte ich Urlaub und am Freitag wurde ich informiert, dass wir zum Teil Home Office machen werden. Ich sollte am 16. ins Büro kommen, weil eh mein Laptop dort ist. Am 16. musste ich morgens zum Tierarzt fahren. Alles war irgendwie gespenstisch. Danach ging es ins Büro. Ich holte mir etwas zu trinken und ein Kollege meinte, dass ich das nicht brauche. Kurz darauf hieß es, dass wir alle nach Hause gehen.

    Es war gespenstisch. Es war eine gewisse Unsicherheit da. Die Nachrichten liefen den ganzen Tag neben der Arbeit. Es war auch aufregend und es war schön. Man spürte eine gewisse Solidarität in der Bevölkerung und einen Zusammenhalt, der sich in 2 Jahren seit dem ersten Lockdown ins Gegenteil gewandt hat.

  2. 7 Wochen frei. Schen war’s damals für mich.

    Mir ist durchaus bewusst das für andere gschissn war

    Und dann der start zurück am 02.05 war vermutlich der beste Arbeitstag den ich im Handel jeh hatte

  3. Kann mich noch gut erinnern wie der Kogler erklärt hat man soll nicht mehr weite Strecken mit dem Fahrrad fahren, weil das den Körper zu sehr beansprucht und man sich dann leichter mit Corona infiziert.

  4. Das war der ruhigste Frühling aller Zeiten. Fast schon gemütlich, wenn ich daran zurückdenke.

    Und im Herbst wars dann schon zum behindert werden und zu viel 😀

  5. Normalerweise is immer Krieg und dann die Seich diesesmal is a bissal umdraht zerst die Seich und dann da Krieg

  6. Gibt es eigentlich irgendein “modernes” Land bzw. Land mit “gutem” Gesundheitssystem, dass Covid einfach “ignoriert” hat bzw. von Beginn an “durchlaufen” hat lassen? Wäre irrsinnig interessant jetzt nach 2 Jahren einen solchen Vergleich zum Verlauf der Pandemie in so einem Land im Vergleich zu uns zu ziehen.

  7. Witzige Zeit. Hab meinen ersten Job genau an dem Tag angefangen.

    Am Wochenende war ich noch das letzte mal fort.

    Am Montag hab ich an der OMV auf der A1 für 1,10€ 100+ Oktan-Benzin getankt.

    Bin dann über die komplett leere Autobahn zu meinem ersten Tag in der Arbeit gefahren wo dann nur ca. ein fünftel der Mitarbeiter da waren weil alle anderen im HO sind.

    Alles wie ausgestorben damals. Bin trotzdem froh das die Zeit vorbei ist

  8. Kann sich jemand erinnern, dass ein gewisser Herbert K. damals noch lautstark nach nem Lockdown verlangt hat? Also bevor er meinte, dass es nur ne harmlose kleine Grippe ist.

  9. Stehe gerade vor genau diesem Lokal und beobachte volle Tische, draußen wie drinnen. Natürlich ohne jegliche Vorsichtsmaßnahmen. Aber Hauptsache die Gastronomen weinen ,dass seit Corona alles anders ist und sie sich nie davon erholen konnten und bitte weiter FÖrderungen brauchen. Diese Anuskinder.

  10. In den 2 Jahren hätt ich so viel machen können mit meinem LEben!!!!

    Aber im ernst, ich hätt nichts anders gemacht als während den lockdowns, außer mich deswegen schlecht zu fühlen.

  11. Für mich wird das auch immer der Zeitpunkt sein, ab dem die Beziehung zu meinen Eltern in die Brüche gegangen ist, Schwurblerei sei Dank. Dabei hätten wir die Maßnahmen schon ganz gut wegstecken können. Echt bitter.

  12. Und heute haben wir ca 50x so viele neuinfektionen und sperren alles auf.
    Aber ja wie die Zeit vergeht. Für mich persönlich war der 1. Lockdown gmiadlich. Home office, kurzarbeit, viel Freizeit

  13. Kurz davor war ich noch beim letzten Konzert, seitdem keine einzige Band mehr live gesehen, Events zwischendurch wurden auch immer abgesagt. Gibt sicher Schlimmeres, aber da das Risiko bzgl. long covid noch ziemlich unbekannt, und mein Booster auch wieder Monate her ist, ich außerdem Kreislaufprobleme hab, werde ich wohl sowieso Indoor-Events meiden müssen.

    Relativ sicher hab ich mich eigentlich nur in den Wochen nach dem Booster gefühlt, und da war noch Lockdown, sodass ich geboostet zuhause rumsaß.

    Wenn man sich anschaut dass weiterhin allen möglichen Patienten die OPs verschoben werden und welche psychischen Folgen die Pandemie hat, kann ich dem Argument “endlich Homeoffice, endlich keine forcierten Familientreffen mehr” nicht viel abgewinnen. Das ist so wie wennst beim Stromausfall sagst, endlich muss ich die Werbung im Fernseher ned sehen…

    Schade dass das Pandemiemanagement nun entgültig gescheitert ist, diese ungewisse Kindheit wird nachhaltig psychische Probleme verursachen, finanzielle Einbußen haben wir sowieso alle, und sobald wir uns davon erholen werden die Auswirkungen der Energiekrise und des Kriegs spätestens diesen Winter voll durchschlagen, entweder dreht die Voestalpine ab oder wir duschen kalt.

    Wir fahren alles am Limit, Energieversorgung, Gesundheitssystem, Wirtschaft, Arbeitslosenversicherung, und bei den kleinsten Schwierigkeiten brichts uns unter den Füßen weg.

  14. Ich vermiss es, ich wünsch mir den grad arg zurück.

    Wollte dieses Wochenende gemütlich meinen Geburtstag mit Freunden zuhause feiern, die wollen aber alle in Clubs und Bars gehn und ich muss mich jetzt zwischen unangenehmen Rechtfertigung und hohem Infektionsrisiko entscheiden.

  15. Ah, Innsbruck ohne Touristenhorden. War schön, das mal erlebt zu haben, auch wenn ich froh bin, dass das nicht mehr so schnell passieren wird (fingers crossed).

  16. gestern vor 2 jahren hat meine erste und einzige quarantäne wegen kontakt zu 2 der ersten ~70 covidfälle in ö begonnen, für die ich genau eine woche nach dem kontakt verständigt wurde

  17. Genau auf meinen Geburtstag. War wirklich entspannt – keine nervige Feier, keine überraschenden Besucher. Einfach entspannt dahingetöst.

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