Wissenschaftsfeindlich, Innovationsfeindlich, ÖVP.

In guter alter Tradition verbreitet der ÖVP Landwirtschaftsminister Falschnachrichten zugunsten seiner Klientel der Mästerlobby

https://www.derstandard.at/story/3000000263396/warum-will-oesterreichs-regierung-laborfleisch-verbieten?ref=article

by chrome___

7 comments
  1. Bei Wasserstof als Treibstoff ist man ja so technologieoffen etc. aber hier wieder nicht? 😛

  2. Also das Argument der Gefahr für die Betriebe ist durchaus nicht komplett aus der Luft gegriffen.

    Ich denke aber, dass es genug Menschen gibt, mich eingeschlossen, für die Laborfleisch aus welchen Gründen auch immer keine Option ist, dass sich qualitativ hochwertige Bio-Bauern nicht die größten Sorgen machen müssen.

  3. Warum auch versuchen, hier heimische Expertise und Kapazitäten aufzubauen, wenn man stattdessen billig dagegen sein kann. Und dann in ein paar Jahren wundern wenn man technologisch abgehängt und auf andere angewiesen ist. 

  4. Ich glaub der Markt wird das regeln, Hauptsache es muss auf den Produkten gekennzeichnet werden. Laborfleisch ist für mich persönlich kein Thema, wer mag kann es ja essen, mein Fleisch kommt von Tieren.

  5. JEDESMAL wenn ich damit beginne zu denken “naja so schlimm is ie ÖVP eigentlich nicht” (aktuell weil sich der Stocker relativ vernünftig schlägt) kommt sowas wo mir sofort einfällt warum ich die ÖVP wohl nie wählen werde.

    Ich mein, dass sich der LW Minister jetzt nicht hinstellt und Laborfleisch bejubelt ok. Die Art und Weise wie mit solchen Themen umgegangen wird ist für mich das wirkliche Problem. Auch wenn der Hawara per se Partikularinteressen zu vertreten hat so sollte er doch vielleicht ein ganz kleines bisschen das Gesamtwohl am Schirm haben.

  6. Ist halt immer dieses Vorbemundungsdenken und Protektionismus-Denken das hierzulande so stark verbreitet ist. Zu sagen das man die Wettbewerbsfähigkeit stärkt indem man den Wettbewerb verbietet ist halt schon ironisch.

    Kennzeichnen soll mans müssen, dann kann der Konsument sich selber entscheiden was er denn möchte, und Betriebe können in Wettbewerb treten wie sie das bevorzugen.

  7. >Bei der Produktion von kultiviertem Fleisch würden sich sowohl ethische als auch Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen ergeben, heißt es vom Landwirtschaftsministerium. Zellen unter künstlichen Bedingungen wachsen zu lassen sei energie- und kostenintensiver im Verhältnis zur Menge von natürlich gewachsenem Fleisch. Als Nährmedium diene fetales Serum, das aus einem ungeborenen Kalb entnommen werde.

    Wer liebt es nicht, dieses natürlich wachsende Fleisch das sich auf natürliche Weise auf die Teller der Menschen begibt. Komplett ohne ethische Probleme, so wie Gott es gewollt hat.

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