Ich war zwar noch nie demonstrieren aber das wär was gscheits wofür i a auf die Straße gehen würd

27 comments
  1. Bei mir ist es eher mein Arbeitsweg dauert mehr als doppelt so lang und kostet immer noch fast so viel wie tanken.

  2. Schön und gut aber die regierung würde dafür rund 253 Jahre brauchen (gemessen an der produktivität der letzten Jahre) und da sind wir sowieso schon alle tot. Wir könnten ja jetzt schonmal den bürgern ein wenig unter die arme greifen (das zu entscheiden dauert wiederum länger als die krise andauern wird)

  3. Weil ich das Auto auch ohne die Arbeit brauchen würde.
    Also sind mir die Öffis relativ egal.

  4. Der früheste Zug kommt ca eine Stunde nach meinem Arbeitsbeginn an. Bahnverbindungen zu jederzeit in alle Richtungen, das wärs.

  5. Es hat halt finanziell absolut keinen Sinn in gewissen Gebieten den Ausbau so stark voranzutreiben. Du kannst einfach nicht alles vernünftig öffentlich erschließen. Es gibt Grenzen der Sinnhaftigkeit. Wichtiger wäre es, diese Leute auf nötige Fahrten zu reduzieren, und ihnen eine möglichst saubere Einzeltransportform anzubieten.

  6. Öffentliche Verkehrsmittel am Land sind vlt ausbaufähig, aber das Auto ist vielfach einfach nicht ersetzbar, ich hab 4km und 200 Höhenmeter zur nächsten Bushaltestelle, und da fährt nur 2x am Tag ein Bus.

  7. Auf die Gefahr hin, dass ich jetzt als Bobo geächtet werde; Ich glaube diese Haltung ist mit der berühmten liberalen Eigenverantwortung verbunden. Wenn ich nicht maximal individuell mobil bin, ist das Freiheitsberaubung. Mitfahrgelegenheiten oder Fahrgemeinschaften sind schon zu anstrengend. Car – sharing, was ist das? Funktioniert eh alles nicht. Und jetzt soll ich am Bus umsteigen und warten…. rennts euch nimma ganz?
    An den Steuersenkungen verdienen grad vor allem die großen Rohölförderfirmen und Raffinerien durch Preisabsprachen, unser Energiesektor bleibt weiter von Putin abhängig, weil wir keinen Öffiausbau fordern und der Staat (wenn auch unfähig) kann weniger Geld in eine Transformation stecken, weil wir grantig sind, weil wir nicht mehr vier mal am Tag zum Billa fahren können, weil man einen Kaugummi vergessen hat….

  8. Es wird keine Universelle Lösung hier geben aber ein paar Maßnahmen die was bringen würden:

    * Bahnausbau: Hilft langfristig gegen Zersiedelung da wieder mehr an Bahnhöfe siedeln werden wenn Mobilität teurer wird.
    * Bereitstellen von Öffentlichen Shuttlediensten die Online gebucht werden können
    * Homeoffice wo geht: Bringt sicher 30-50% des Verkehrs von der Straße.
    * Ausbau von E-Learning Angeboten damit nicht jedes Kind immer in die Schule rennen muss, bzw. kriegst die Stundenten damit auch von der Straße
    * Förderung von Fahrgemeinschaften wo es wirklich nicht anders geht.
    * Nahversorger liefern aus, anstatt dass jeder ins Geschäft rennen muss. 1 LKW der täglich eine Runde fährt braucht viel weniger Energie als hunderte Autos.
    * Ausbau von Digitalen Angebot für Ämter.

    Sicher ist aber meiner Meinung nach, dass wir in Zukunft weniger flexibel sein werden und mehr planen müssen wie man von A nach B kommt und wie man seine Dinge besorgt.

  9. Finde es immer lustig, dass man die Pendler dazu bewegen will die Öffis zu verwenden und versucht, jedes Kaff zu erschließen.

    Warum ziehen Leute aufs Land? Es gibt viele Gründe aber einer ist sicher, dass es dort noch erschwinglich ist zu wohnen.

    Wenn bei der Stadtplanung und der wohnungsvergabe diese Faktoren nicht berücksichtigt werden ist es wirklich kein Wunder, dass die Pendler immer mehr werden.

    Typisch österreichisch die Auswirkungen zu bekämpfen ist keine Lösung.

  10. Ich würde liebend gerne mit den Öffis in die Arbeit fahren. Leider ist mein Betrieb mitten in einem Wald ohne Anbindung und der nächste Bahnhof ist 8km weit entfernt. Der Turnusdienst kommt natürlich noch erschwerend dazu. Um 20:00 fahren kaum noch Busse.

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    Hin und wieder fahr ich die 25km mit dem Rad, aber das ist dann doch sehr speziell.

  11. Die meisten Leute vergessen halt auch wie die Lebens/Grundnahrungsmittel/Luxusgüter (20. Paar Schuhe) in die Regale kommen.

    Da kannst du so viel fahrradfahren wie du willst, die Preiserhöhung wird dir trotzdem noch kräftig ins gnack schlatzen, deswegen ist’s nicht so verkehrt was gegen die Spritpreise zu haben.

    Und als kleines Praxisbeispiel für die Sinnlosigkeit der Argumentation: ein Arbeitskollege braucht für seinen Arbeitsweg (vom 22. in den 23.) 20 Minuten mit dem Auto, oder 1 1/2 Stunden mit den Öffis – mit dem Fahrrad über die Tangente ist keine Option.

  12. Wird nix bringen, gibt genug Leute die würden nie mit Öffi fahren selbst wenn es Tür zu Tür gehen würde, weil das ist ja nur was fürn Pöbel.

  13. Bei uns fährt tagsüber jede Stunde ein Bus, der Grund warum der Bus aber immer noch keine Option ist, ist weil es oft mehr als doppelt so lange dauert um zum Ziel zu kommen. Aus einer 25 minütigen Fahrt zur Arbeit wird eine 70 minütige Fahrt mit Bus und Bahn bei der man mehrmals umsteigen muss und ein Stück zu Fuß gehen muss man auch noch.

    Aber wie kann ich mich jetzt darüber beschweren? Der Grund warum der Bus so lange braucht ist, weil er ja bei Haltestellen halten muss und weil er Umwege fahren muss um anderen Menschen aufzusammeln. Auch das mehrmalige Umsteigen kommt daher. Früher war die Busfahrt für mich selbst um 10-15 Minuten kürzer, weil der Bus an unserer Hauptstraße direkt nach Graz zum Hauptbahnhof fuhr, ohne große Umwege, aber dafür ging der Bus nur alle 2-3 Stunden und am Wochenende war nix.

    Jetzt gibt es mehr Busse, dafür muss man halt Umwege fahren und mehrmals Umsteigen, weil die Busse nun als Zubringer zu den Hauptverkehrsadern der Weststeiermark dienen, oder zumindest zur Bahnstrecke, und nicht als direkte Verbindung in die Stadt.

    Egal was man macht, es wird am Land nicht ohne Auto gehen. Ohne Auto kann man nicht wirklich einkaufen, weil mit den Öffis braucht man viel zu lang und große Mengen zu transportieren ist unmöglich. Als Familie am Land kann man halt nicht schnell jeden Abend noch mal zu Fuß zum nächsten Spar gehen (außer man wohnt im Hauptort der Gemeinde weil dort der einzige Spar ist).

    Was es für das Land wirklich bräuchte:

    – schnelles Internet (mobil oder Festnetz) damit jeder der kann Heimarbeit machen kann.

    – Öffis bei denen man ein Fahrrad mitnehmen darf

    – Online-Supermärkte wo man dann aber auch alle Rabatte und Gutscheine nutzen kann, die dann tatsächlich nicht-abgelaufene Lebensmittel liefern (Ich hab von einem Nachbarn der mal bei Billa Online bestellt hat gehört, die haben ihm teilweise Dinge eingepackt, die am Tag der Lieferung das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben und einiges ist ihm dann natürlich in den nächsten Tagen geschimmelt)

    – mehr direkte Öffi-Verbindungen oder billigere Elektro-Autos

  14. Ich bin gegen eine allgemeine Senkung der Spritpreise (mit niedrigerer Mehrwertsteuer), weil dann ja auch Personen die fette SUVs fahren davon profitieren.

    Lieber Spritpreise normal lassen und dann Personen mit geringem Gehalt gezielt förden, wenn sie nicht einen SUV oder ein sonstiges Auto fahren das viel mehr Benzin verbraucht als andere “normale” Modelle vom selben Baujahr.

  15. Quickfix wär halt was an den Steuern für Sprit zu drehen, Langfristig (10-30 Jahre) muss ma halt ÖNPV ausbauen.

  16. Ich hab’s ehrlich versucht in der Anfangszeit von meinem Job. Nur wenn du insgesamt zwei Stunden unterwegs bist in Vergleich zu 25 min Autofahren hin und Retour dann gibst es iwann auf.

    Abseits davon dass ich so extrem unmobil war. Wenn du dann weiter fahren musst zu Freunden oder in der Stadt was erledigen musst dann kannst das oft vergessen.

    Oder wenn du ausm Nachtdienst kommst und halb umkippst am Bahnhof weil du ne halbe Stunde in der Kalte wartest. Ne danke.

  17. Ein paar Vorschläge:

    1. Dashcam-Aufnahmen von Fahrradfahreren für Anzeige zulassen. Genuber der DSGVO könnte man ev. folgende Gründe geltend machen:

    Berechtigtes Interesse des Fahrradfahrers und der Öffentlichkeit (Sicherheit, Klimaschutz, Finanziell)

    Kontrolle durch Polizisten nicht sinnvoll und größerer Eingriff in die Grundrechte (ein Polizist gehört zur staatlichen Autorität)

    Überwachungskameras sind auch nicht milder

    Verstöße gefährden Leib und Leben der Aufnehmenden

    Die Aufnahme Unbeteiligter beschränkt sich auf die Vorbeifahrt.

    2. Abschaffung der gemalten Fahrradstreifen. Die geben ein falsches Sicherheitsgefühl.

    3. Neue Überholregeln: Wenn die Fahrspur des Überholenden ganz verlassen werden kann: wie jetzt. Wenn dies nicht der Fall ist: max 20 km/h Differenz. Allgemeines Überholverbot von fahrenden Fahrzeugen, wenn Vorbeifahren von gleichbreiten Fahrzeugen nur über das Bankett möglich ist. Vorbeifahren an stehenden Fahrzeugen/Fahrrädern ist jedoch möglich.

    4. Neue Designregeln für Straßen und Kreuzungen nach Niederländischen Vorbild. Insbesondere die Geschwindigkeitsbegrenzungen durch Straßendesign, Geschwindkeitsbegrenzungen innerorts nach schwächsten Benützer, der keine zumutbare Alternative hat: Fußgänger 10 km/h, Fahrradfahrer 30 km/h. Will man höhere Geschwindigkeiten, müssen Alternativen geschaffen werden.

    5. Jede Ortschaft bzw zumindest jedes Gemeindezentrum sollte eine sichere Verbindung zu einem Bahnhof für Fahrräder haben (vMax für Benützer dieser Wege: 30 km/h). Bevorzugt verwendet werden sollen dafür Radwege und Gemeindestraßen. Im Notfall aber auch Landesstraßen.
    Edit: Die Züge sollen gute Fahrpläne haben natürlich.

    6. Gratis und unbegrenzte Mitnahme von Fahrrädern in allen Zügen des Nahverkehrs (zumindest mit Jahres/Schülerkarten).

  18. verständlich dass ma ka andere wahl hat wenn ka verbindung foat

    aber wenn 99,99% mitn auto fahren ( wie in meiner heimatstadt wels) dann gibts da genug die locker ohne auto unterwegs sein könnten

  19. Wie soll man sich da beschweren wenn sich die Verantwortlichen mit ihren tun rühmen?
    Mein Sohn ist momentan im LKH, testen hinfahren dortbleiben zurückfahren dauert ca 8-10 Stunden mit dem Auto. Mit den Öffis kannst dir Urlaub nehmen …

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