Am Mittwoch, dem 2. April, wird in Österreich erstmals der “Tag des Zu-Fuß-Gehens” gefeiert. Damit sollen die gesundheitlichen und ökologischen Vorteile dieser Fortbewegungsart gezeigt werden. Städte und Gemeinden im ganzen Land nehmen an der Initiative “Österreich zu Fuß” teil.
ÖSTERREICH. “Österreich zu Fuß” ist das Motto der Initiative. Diese bietet neben Informationsmaterialien auch Mitmachaktionen an, an denen Gemeinden und Städte sich aktiv beteiligen und ihre Bürger zur Teilnahme anregen können. Erst im Oktober 2024 ist die Initiative mit der Aktionen “Willst du mit mir gehen?” gestartet. Dabei sollten sich Menschen kennenlernen, während sie sich an der frischen Luft bewegten.
Auch Mobilitätsminister Peter Hanke unterstreicht die Wichtigkeit des Zu-Fuß-Gehens für die eigene Gesundheit sowie für die Umwelt. “Jeder Schritt zählt”, gibt er an. Ziel ist es, den Anteil des Fußverkehrs bis 2030 auf 20 Prozent zu steigern. Dies soll durch den “Masterplan Gehen” unterstützt werden, der auch finanzielle Fördermittel für Städte und Gemeinden vorsieht.
St. Pölten als Vorreiterstadt
In St. Pölten wird das Gehen bereits aktiv gefördert. Die Stadt setzt auf den “Masterplan Gehen” und hat bereits ein Projekt umgesetzt: die Neugestaltung des Promenadenrings. Damit soll sowohl der Fußverkehr gestärkt als auch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden, indem das Schwammstadtprinzip und Begrünungsmaßnahmen integriert wurden.
Erster Fußverkehrsgipfel
Der Österreichische Fußverkehrsgipfel wird in diesem Jahr erstmals in Graz stattfinden. Die Fachkonferenz dient als Plattform für den Austausch über die Förderung sowie Diskussionen rund um das Zu-Fuß-gehen. Experten aus Politik und Wissenschaft sowie Interessierte sind eingeladen, an Fachvorträgen und Exkursionen teilzunehmen.
Weitere Informationen zum “Tag des Zu-Fuß-Gehens” finden sich hier.
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