Veröffentlicht am 6. April 2025, 11:31
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Bild auf 5min.at zeigt ein Flugzeug und Geld

In Österreich werden für Reisepass und Personalausweis die Gebühren derzeit doch nicht erhöht.

In Österreich werden für Reisepass und Personalausweis die Gebühren derzeit doch nicht erhöht.

Normalerweise liest man hauptsächlich von Teuerungen. Heute gibt es mal eine gute Nachricht für Österreicher. Denn diese Gebühren werden (derzeit) doch nicht erhöht.

von Amélie Meier

Amelie Meier 5 Minuten Online Redaktion

2 Minuten Lesezeit(265 Wörter)

Ständig wird von Teuerungen und Co. berichtet. Heute mal ausnahmsweise nicht, denn bei gewissen Dingen wird, zumindest derzeit, die Gebühr nun doch nicht erhöht.

Reisepass und Personalausweis in Österreich

Mitte Jänner 2025 hieß es noch, dass die Gebühren für Reisepässe und Personalausweise ab April ordentlich erhöht werden. Denn während der Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP wurde erwogen, die Gebühren um mehr als 40 Prozent zu erhöhen, um das Haushaltsdefizit auszugleichen. Diese Erhöhung fällt nun derzeit doch aus. Auf Anfrage von Medien wurde mitgeteilt, dass die Ausstellungskosten für Reisepass und Personalausweis momentan nicht angehoben werden dürfen.

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Termine für Reisepässe „explodierten“ teilweise

Wenn die Erhöhung des Sparpaketes durchgegangen wäre, hätte eine Reisepass-Ausstellung gleich über 30 Euro mehr gekostet. Nachdem das Gerücht bekannt wurde, haben sehr viele einen Termin für einen Reisepass oder Personalausweis gemacht, um nicht mehr bezahlen zu müssen. So wurden im Jänner allein in Graz rund 2.000 solcher Anträge gestellt.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Aber: Aus dem Finanzministerium wird auf Anfrage der Kleinen Zeitung mitgeteilt, dass noch keine Entscheidung getroffen wurde und dass derzeit verschiedene Vorschläge zur Budgetsanierung geprüft werden. Falls die Reisepassgebühr tatsächlich erhöht wird, soll dies frühestens ab dem 1. Juli 2025 der Fall sein. Mit 1. April 2025 wurden allerdings einige Dinge teurer. Die Gerichtsgebühren stiegen um 23 Prozent, Wetten und Tabakprodukte wurden teurer, E-Autos müssen eine motorbezogene Versicherungssteuer zahlen und Photovoltaikmodule unterliegen künftig der Mehrwertsteuer.