Was man bräuchte wäre ein Pfandkübel in einem jeden Haus, der einmal in der Woche abgeholt wird und dann maschinell ausgeschüttet und dabei abgezählt wird wie viel in der Tonne war. Dann kommts Geld aufs Bankkonto.
Diese Flaschen spazierenfahren ist hirnrissig.
Keine Frage geht’s wesentlich besser, aber bei Spar gibt’s seit kurzem eine digitale Option über die normale Spar App. Also kein extra Zettel (dafür extra App…) und natürlich nur bei Spar einlösbar. Hatte dort auch noch keine Probleme bzgl Hand zu weit drinnen, zuviel Schwung beim Einwerfen, zuwenig Schwung, zerdrückte Dosen usw,…
die ideen von dem “experten” sind aber auch kurios.
man soll einen großen sack sammeln, zuhause was ausdrucken und draufkleben und dann wo gesammelt abgebe, klingt überhaupt nicht deppert…
im vergleich zu “ich fahr mim radl schnell zum supermarkt, werf die 6bierflascherl ein und kauf mir gleich 6 volle”.
bei dem meisten ideen von ihm denk ich mir obs dem oben reinregnet.
Damit man das direkt überweisen bekommen kann müsste man dem Automaten dann ja im Best case seinen iban sagen und im worst case irgend eine komisch App benutzen weil die Supermärkte wollen natürlich das das Geld im Haus bleibt und man es bei ihnen einlöst. Da bin i ja schon fast froh das wir hinten nach sind und die Zettel Wirtschaft haben. Das einzige was ich verbessern würde das man keinen Zettel bekommt sondern irgendwas wiedervertbares. zB.: a wert münze oder nfc Karte die man bei der Kassa dann abgeben kann.
Da spielt sicher auch Lobbyismus rein. Einige Supermarktketten (z.B. Lidl) sind von Anfang an auf die Politik zugegangen und haben das Gespräch gesucht. Die WKO war eng eingebunden. Der Handel hatte natürlich absolut kein Interesse daran, ein High-End-System zu beschaffen, das ein vielfaches der derzeitigen (veralteten) Lösung kostet.
Dann kommen auch noch politische Interessen dazu. Die Grünen wollten eine möglichst schnelle Umsetzung zum Ende der Legislaturperiode. Was sie ja auch erreicht haben. Bei einem komplett neuen System hätte man ein paar Extrarunden drehen müssen.
Ich finde, das Recyclen hat vorher schon gut genug funktioniert. Das hätte man weiter forcieren und verbessern können. Wir hätten nicht so ein Pfandsystem gebraucht, aber wir müssen einfach wieder den Deutschen alles nachmachen….
>Als Beispiel nennt er das “Return it Express”-System aus Vancouver: Verbraucher registrieren sich beim Pfandbetreiber und erhalten ein Nutzerkonto. Leere Gebinde können in transparenten Säcken gesammelt werden, wobei ein Sack bis zu 120 Behälter fassen kann. Die Verbraucher generieren einen Code, drucken ihn aus und kleben ihn auf den Sack. Diesen geben sie dann an einer Sammelstelle ab – innerhalb von wenigen Tagen wird das Pfandgeld auf ihr Konto überwiesen.
Das wäre auch bei uns möglich. Die Rücknehmer bekommen ein “Handling Fee” von etwas unter 4 Cent pro Flasche, d.h. etwa 4€ pro Sack.
Der Redaktion des Standard dürfte auch entgangen sein, dass man beim Spar die Pfandbons bereits digital bekommt, wenn man möchte.
Verpasst?
Man hat absichtlich ein System geschaffen in dem ein ordentlicher Teil der Dosen nicht retouniert werden kann; verbleibt so doch ein ordentlicher Teil des Pfands beim Staat.
Ich mag digitale Lösungen im allgemeinen sehr gerne, aber nicht alles muss bis aufs letzte digitalisiert werden. Pfand ist nun wirklich kein Thema wo Digitalisierung dringend ist, und auch die smarten Müllcontainer muss ja mal wer zahlen.
Das ist schon richtig so, weil anders wollen die Eliten ja nur, dass das Bargeld abgeschafft wird!!!11!eins!!elf
Ich weiß das will jetzt hier niemand hören, aber Deutschland hat auch ganz gut überlebt mit einem ähnlich dummen Pfandsystem.
Und ja, auch dort wohnen Menschen in Wohnungen.
Wenn’s euch nicht passt habt ihr ja alle weiterhin die Möglichkeit, eine Glasflasche zu kaufen.
12 comments
Was man bräuchte wäre ein Pfandkübel in einem jeden Haus, der einmal in der Woche abgeholt wird und dann maschinell ausgeschüttet und dabei abgezählt wird wie viel in der Tonne war. Dann kommts Geld aufs Bankkonto.
Diese Flaschen spazierenfahren ist hirnrissig.
Keine Frage geht’s wesentlich besser, aber bei Spar gibt’s seit kurzem eine digitale Option über die normale Spar App. Also kein extra Zettel (dafür extra App…) und natürlich nur bei Spar einlösbar. Hatte dort auch noch keine Probleme bzgl Hand zu weit drinnen, zuviel Schwung beim Einwerfen, zuwenig Schwung, zerdrückte Dosen usw,…
die ideen von dem “experten” sind aber auch kurios.
man soll einen großen sack sammeln, zuhause was ausdrucken und draufkleben und dann wo gesammelt abgebe, klingt überhaupt nicht deppert…
im vergleich zu “ich fahr mim radl schnell zum supermarkt, werf die 6bierflascherl ein und kauf mir gleich 6 volle”.
bei dem meisten ideen von ihm denk ich mir obs dem oben reinregnet.
Damit man das direkt überweisen bekommen kann müsste man dem Automaten dann ja im Best case seinen iban sagen und im worst case irgend eine komisch App benutzen weil die Supermärkte wollen natürlich das das Geld im Haus bleibt und man es bei ihnen einlöst. Da bin i ja schon fast froh das wir hinten nach sind und die Zettel Wirtschaft haben. Das einzige was ich verbessern würde das man keinen Zettel bekommt sondern irgendwas wiedervertbares. zB.: a wert münze oder nfc Karte die man bei der Kassa dann abgeben kann.
Da spielt sicher auch Lobbyismus rein. Einige Supermarktketten (z.B. Lidl) sind von Anfang an auf die Politik zugegangen und haben das Gespräch gesucht. Die WKO war eng eingebunden. Der Handel hatte natürlich absolut kein Interesse daran, ein High-End-System zu beschaffen, das ein vielfaches der derzeitigen (veralteten) Lösung kostet.
Dann kommen auch noch politische Interessen dazu. Die Grünen wollten eine möglichst schnelle Umsetzung zum Ende der Legislaturperiode. Was sie ja auch erreicht haben. Bei einem komplett neuen System hätte man ein paar Extrarunden drehen müssen.
Ich finde, das Recyclen hat vorher schon gut genug funktioniert. Das hätte man weiter forcieren und verbessern können. Wir hätten nicht so ein Pfandsystem gebraucht, aber wir müssen einfach wieder den Deutschen alles nachmachen….
>Als Beispiel nennt er das “Return it Express”-System aus Vancouver: Verbraucher registrieren sich beim Pfandbetreiber und erhalten ein Nutzerkonto. Leere Gebinde können in transparenten Säcken gesammelt werden, wobei ein Sack bis zu 120 Behälter fassen kann. Die Verbraucher generieren einen Code, drucken ihn aus und kleben ihn auf den Sack. Diesen geben sie dann an einer Sammelstelle ab – innerhalb von wenigen Tagen wird das Pfandgeld auf ihr Konto überwiesen.
Das wäre auch bei uns möglich. Die Rücknehmer bekommen ein “Handling Fee” von etwas unter 4 Cent pro Flasche, d.h. etwa 4€ pro Sack.
Der Redaktion des Standard dürfte auch entgangen sein, dass man beim Spar die Pfandbons bereits digital bekommt, wenn man möchte.
Verpasst?
Man hat absichtlich ein System geschaffen in dem ein ordentlicher Teil der Dosen nicht retouniert werden kann; verbleibt so doch ein ordentlicher Teil des Pfands beim Staat.
Ich mag digitale Lösungen im allgemeinen sehr gerne, aber nicht alles muss bis aufs letzte digitalisiert werden. Pfand ist nun wirklich kein Thema wo Digitalisierung dringend ist, und auch die smarten Müllcontainer muss ja mal wer zahlen.
Das ist schon richtig so, weil anders wollen die Eliten ja nur, dass das Bargeld abgeschafft wird!!!11!eins!!elf
Ich weiß das will jetzt hier niemand hören, aber Deutschland hat auch ganz gut überlebt mit einem ähnlich dummen Pfandsystem.
Und ja, auch dort wohnen Menschen in Wohnungen.
Wenn’s euch nicht passt habt ihr ja alle weiterhin die Möglichkeit, eine Glasflasche zu kaufen.
na super wieder ein cooler Hot Take vom Standard
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