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News zum Ukraine-Krieg: Die Gefechte gehen auch an Ostern weiter. Kiew will eine Drohnenbasis Russlands angegriffen haben. Alle Infos im Ticker.
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Update, 22.22 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat sein Angebot zu einem gegenseitigen Verzicht auf Schläge gegen zivile Einrichtungen wiederholt. Die Ukraine halte ihr Angebot aufrecht, sagte der ukrainische Präsident in seiner abendlichen Videobotschaft: „Und wir erwarten eine klare Antwort aus Moskau.“ Zuletzt hatte Wladimir Putin eine Einigung dazu nicht ausgeschlossen, aber Vorbehalte geltend gemacht, die es zu klären gelte – womöglich auch in bilateralen Gesprächen zwischen Kiew und Moskau.
Nach Angaben Selenskyjs hat die Osterwaffenruhe gezeigt, dass es prinzipiell möglich ist, die Kampfhandlungen in dem vor mehr als drei Jahren von Putin begonnenen Ukraine-Krieg zu beenden. Denn in der Zeit habe es keinen Luftalarm und an einigen Frontabschnitten auch keine Gefechte gegeben. „Dazu muss aus Moskau selbst der reale Befehl an die russische Armee ergehen, das Feuer einzustellen – und wenn es solch einen strengen Befehl nicht gibt, dann gibt es auch keine Waffenruhe“, sagte Selenskyj.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen, sowie Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von den Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Krieg in der Ukraine lassen sich nicht unabhängig prüfen.
Ukraine-Krieg: Russland soll neue Militärstützpunkte im besetzten Mariupol errichtet haben
Update, 20.30 Uhr: Nach Angaben des Zentrums für Besatzungsstudien sind im März und April in der vorübergehend besetzten Stadt Mariupol zwei neue russische Militärstützpunkte entstanden. Wie Ukrinform berichtete, gab Petro Andrjuschtschenko, Leiter des Zentrums und ehemaliger Berater des Bürgermeisters von Mariupol, dies per Telegramm bekannt. „Die Russen weiten ihre militärische Präsenz in Mariupol aus. Im März und April entstanden in der Stadt zwei neue Militärstützpunkte: einer im Bezirk Kalmiuskyj im Nordwesten der Stadt und ein Logistikstützpunkt im Bezirk Liwobereschnyj, nahe dem Wohngebiet Schidnyj.“
Putin zeigt sich bereit zu Gesprächen mit Selenskyj-Regierung
Update, 19.40 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin zeigt sich erstmals seit Jahren zu bilateralen Gesprächen mit der ukrainischen Regierung bereit. Er ging am Montag in Moskau auf ein Angebot des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein, für eine Frist von 30 Tagen zivile Ziele von Angriffen auszunehmen. „Das ist alles ein Thema, das sorgfältig geprüft werden muss, vielleicht sogar auf bilateraler Ebene. Wir schließen das nicht aus“, sagte Putin.
Sein Sprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass Putin sich auf die Möglichkeit direkter Gespräche mit der Ukraine bezog. Seit den gescheiterten Friedensbemühungen in den ersten Monaten des Krieges vor drei Jahren haben beide Seiten keine derartigen Gespräche mehr geführt.

Kremlchef Wladimir Putin hat für Ostern eine Feuerpause in seinem Krieg gegen die Ukraine verkündet. (Archivbild) © Vyacheslav Prokofyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa
Update, 18.15 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat für den kommenden Mittwoch (23. April) Gespräche zwischen der Ukraine, Frankreich, Großbritannien und den USA in London angekündigt. „Wir sind bereit, so konstruktiv wie möglich voranzugehen, um einen bedingungslosen Waffenstillstand zu erreichen, gefolgt von der Schaffung eines echten und dauerhaften Friedens“, schrieb der ukrainische Präsident auf X.
Russland erhöht im Ukraine-Krieg Druck in Kursk
Update, 17.45 Uhr: Russland erhöht laut einem Bericht von Kyiv Independent die Bemühungen, ukrainische Truppen aus Kursk zurückzudrängen. Das habe der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, am Montag (21. April) erklärt. „In der Oblast Sumy, in Gebieten nahe der Staatsgrenze sowie auf dem Gebiet der Russischen Föderation dauern die heftigen Kämpfe an“, so Syrskyj.
Update, 17.15 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin soll einen „Osterfrieden analysieren“. Das berichtete Ukrainska Pravda unter Berufung auf russische Medienberichte. Dort werde Putin mit den Worten zitiert: „Russland steht Waffenstillständen immer positiv gegenüber und hat deshalb die Initiative zu Ostern ergriffen.“ Putin wolle zudem einen Vorschlag der Ukraine prüfen, laut dem keine zivilen Ziele mehr angegriffen werden sollen.
Erstmeldung vom 21. April: Kiew/Moskau – Wie geht es für die Ukraine nach dem Ende des russischen Überfalls weiter? Die USA haben zumindest einer Nato-Mitgliedschaft eine endgültige Absage erteilt. Das teilte der US-Sondergesandte Keith Kellogg am Sonntag (20. April) mit. Gegenüber Fox News sagte Kellogg, dass eine Mitgliedschaft im Verteidigungsbündnis für die Ukraine „vom Tisch“ sei. Diese Einstellung sei zudem nichts Neues, erklärte der Sondergesandte.
Bilder des Ukraine-Kriegs: Großes Grauen und kleine Momente des Glücks

Fotostrecke ansehenKeine Nato-Mitgliedschaft für die Ukraine
In Russland zeigt man sich erfreut über die Entscheidung der USA, der Ukraine eine Nato-Mitgliedschaft zu verweigern. „Wir haben von verschiedenen Seiten in Washington gehört, dass eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine ausgeschlossen ist“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Dmitri Peskow, den Sprecher des russischen Präsidialamtes, am Montag.
Weiter habe Peskow klargestellt: „Das freut uns natürlich und entspricht unserer Position.“ Denn durch eine Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato würden russische Interessen bedroht werden. „Und tatsächlich ist dies eine der Hauptursachen dieses Konflikts.“ Trotz des Nato-Ausschlusses der Ukraine gehen die Kämpfe zwischen russischen Invasionstruppen und der Ukraine allerdings unerbittlich weiter.
Nach Putins Osterwaffenruhe: Ukraine greift russische Drohnenbasis an
Am Ostersonntag hatte der russische Präsident Wladimir Putin zu einer Feuerpause im Ukraine-Krieg aufgerufen. Jedoch berichteten sowohl die Ukraine als auch Russland, dass beide Seiten die Waffenruhe mehrfach gebrochen hätten. In einem Beitrag auf X berichtete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass russische Truppen mehr als 2000 Mal gegen die Anordnung Putins verstoßen haben sollen.
Nachdem Russland die Feuerpause nicht verlängern wollte, gehen die Kämpfe weiter. Am Ostermontag meldete die Ukraine einen Angriff auf eine russische Drohnenstartbasis. Wie Ukrainska Pravda unter Berufung auf den ukrainischen Generalstab berichtete, seien bei dem Angriff bis zu 20 Drohnenpiloten der russischen Armee getötet worden. Von der Basis in der russischen Region Kursk seien Aufklärungs-, Angriffs- und FPV-Drohnen gestartet worden.

Russland begrüßt die Entscheidung der USA, der Ukraine einen Beitritt zur Nato zu verwehren. © Sergei Fadeichev/White House/Ukrinform/IMAGO (Montage)Verlustzahlen für Russland im Ukraine-Krieg bleiben weiter hoch
Laut der ukrainischen Armee muss Russland weiterhin schwere Verluste im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine hinnehmen. So sollen in den vergangenen 24 Stunden etwa 670 russische Soldaten getötet oder schwer verletzt worden sein. Die Verluste Russlands im Überblick:
Soldaten: 941.770 (+670 im Vergleich zum Vortag)Panzer: 10.679 (+2)Gepanzerte Fahrzeuge: 22.273 (+2)Artilleriesysteme: 26.659 (+10)Drohnen: 33.270 (+30)Fahrzeuge und Treibstofftanks: 45.324 (+50)
Russland macht selbst keine Angaben zu den eigenen Verlusten im Ukraine-Krieg. Die oben genannten Zahlen stammen von der Armeeführung der Ukraine und können damit nicht unabhängig überprüft werden. (red mit Agenturen)