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News zum Ukraine-Krieg: Die Ukraine schießt einen russischen Kampfjet ab. An der Front steigen die Verluste für Putins Armee massiv. Der Ticker.
Update, 8.55 Uhr: Die ukrainische Luftwaffe hat im Ukraine-Krieg einen russischen Kommandoposten ins Visier genommen. Nach Abgaben des ukrainischen Generalstabs griff die Luftwaffe einen Kommandoposten der russischen 6. motorisierten Schützendivision nahe der Stadt Bachmut in der Region Donezk an: „Der Angriff hat die Fähigkeit der russischen Besatzungstruppen, an der Pokrowsk-Front Befehls- und Kontrollbefugnisse auszuüben, erheblich eingeschränkt.“ Genaue Angaben zu Schäden oder Opfern liegen derzeit nicht vor.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von den Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Krieg in der Ukraine lassen sich nicht unabhängig prüfen.
Ende des Ukraine-Kriegs: Selenskyj wirft Russland vor, keine Waffenruhe anzustreben
Update, 7.08 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, keine Waffenruhe im Krieg gegen die Ukraine anzustreben. „Im Moment sieht niemand eine solche Bereitschaft von Russland“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Im Gegenteil, die interne Rhetorik des Landes werde immer aktiver. „Ohne Druck auf Moskau wird Russland weiterhin Krieg führen“, betonte Selenskyj. Deshalb könnten globale Sanktionen gegen russische Energie, gegen russische Banken sicherlich helfen, Frieden in der Ukraine zu schaffen.
Ukraine-News: Russischer Drohnenangriff auf Kiew
Update, 6.02 Uhr: Nach einem Drohnenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew im Ukraine-Krieg sind nach Angaben des Chefs der Militärverwaltung zwei Jugendliche im Alter von 14 und 17 Jahren durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden. Zudem entstand ein Feuer in den oberen Stockwerken eines Wohnhauses und an verschiedenen Orten brannten Autos, wie Tymur Tkatschenko auf Telegram mitteilte. In einem anderen Bezirk gerieten demnach drei Privathäuser durch die Drohnenteile in Brand. In der Nacht zu Sonntag gab es in den östlichen und auch zentralen Landesteilen der Ukraine Luftalarm.
Verluste für Putin im Ukraine-Krieg: Selenskyj dankt Streitkräften für „brillanten“ Schlag
Update, 22.32 Uhr: Mit einer Billigdrohne gegen einen Millionen-Kampfjet: Nach dem Abschuss eines russischen SU-30-Jägers hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Streitkräften gedankt. Der Schlag sei „brillant“ und zeige die ukrainischen Fähigkeiten, lobte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Die Ukraine hatte nach eigenen Angaben erstmals mithilfe einer Seedrohne ein russisches Kampfflugzeug abgeschossen. Der russische Jet vom Typ Su-30 sei von einer Rakete getroffen worden und in der Nähe des Flottenhafens Noworossijsk ins Meer gestürzt, hieß es. Laut Selenskyj soll in der Folge auch noch ein weiteres Flugzeug auf der Krim zerstört worden sein. Weitere Details zu dem Abschuss nannte er aber nicht.

Bestätigte den Abschuss eines russischen Kampfjets: Wolodymyr Selenskyj. © Evgeniy Maloletka/Vitaliy Timkiv/dpa/MontageUkraine-News: Russlands Armee fährt 50 Offensiven an Front
Update, 18.33 Uhr: Trotz des Bemühens um ein Ende vom Ukraine-Krieg flammen täglich die Kämpfe auf. Am Samstag setzte Russlands Armee seine Offensive im Angriffskrieg unvermindert fort und versuchte vor allem an der Front bei Nowopawliwka einen Durchbruch. Wie die Ukrainska Pravda unter Berufung auf den Generalstab berichtet, wurden an diesem Abschnitt bis zu 50 Attacken gezählt. 28 Kampfhandlungen dauerten noch an, hieß es am frühen Abend. Insgesamt sei es seit Beginn des Tages im gesamten Kriegsgebiet zu 123 Kampfeinsätzen gekommen.
Ukraine-News: Russlands Armee zahlt Fortschritte an der Front mit hohen Verlusten
Update, 15.54 Uhr: Mit seinen Offensiven erzielt Russland an der Ukraine-Front langsame Fortschritte. Doch der Vormarsch im Angriffskrieg ist teuer erkauft: So sollen die Verluste aktuell wieder stark steigen. Der Gesamtverlust an Soldatinnen und Soldaten belaufe sich seit Februar 2022 auf etwa 950.000, berichtet der britische Geheimdienst in seinem täglichen Dossier. Allein in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres verlor die russische Armee 160.000 Menschen. Weiter hieß es: „Wenn diese Rate bis Ende 2025 anhält, wird es hinsichtlich der menschlichen Verluste das teuerste Kriegsjahr für Russland sein.“
Ukraine-Krieg aktuell
Update, 13.37 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Geheimdienstes hat die Ukraine bei einem Drohnenangriff ein russisches Su-30-Kampfflugzeug auf See zerstört. „Dies ist die weltweit erste Zerstörung eines Kampfflugzeugs durch eine Marinedrohne“, hieß es in der Erklärung, aus der Kyiv Independent zitiert. Der Einsatz habe am 2. Mai in der Nähe des russischen Hafens Noworossijsk im Schwarzen Meer stattgefunden. Der Mehrzweckjäger im Wert von rund 50 Millionen US-Dollar wurde Berichten zufolge in der Luft getroffen und stürzte ins Meer.
Update, 11.46 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Gespräch mit US-Präsident Donald Trump am Rande des Papst-Begräbnisses als „das beste Gespräch“ bezeichnet, das er je mit Trump geführt habe. „Es mag das kürzeste gewesen sein, aber es war das bedeutendste“, erklärte Selenskyj laut Bericht der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine. „Ich bin sicher, dass Präsident Trump nach unserem Treffen im Vatikan begonnen hat, alles ein wenig anders zu sehen“, sagte Selenskyj. Er und Trump seien sich einig gewesen, dass eine 30-tägige Waffenruhe mit Russland der richtige erste Schritt hin zu einem Ende des Ukraine-Kriegs sei.
Ukraine-News: Putin offenbar mit neuer Kampftaktik – Kiew zerstört Angriffstruppen auf Motorrädern
Update, 10.12 Uhr: Ukrainische Drohnen sollen russische Angriffstruppen auf Motorrädern in Kupjansk in der Region Charkiw bekämpft haben. Das berichtet Kyiv Post unter Berufung auf den ukrainischen Grenzschutzdienst, der ein Video veröffentlichte, auf dem der Angriff zu sehen sein soll. Dem Bericht zufolge versuchten die russischen Streitkräfte, ukrainische Stellungen zu stürmen, doch ukrainische Drohnenangriffe zerstörten zehn Motorräder und zwei Geländewagen. Der Einsatz von Motorradkolonnen ist laut Bericht des Grenzschutzes teil einer neuen Kampftaktik Russlands im Ukraine-Krieg.
Lage im Ukraine-Krieg: Russland meldet Abschuss von fast 100 Drohnen über der Krim
Update, 9.06 Uhr: Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums soll Russland in der vergangenen Nacht im Ukraine-Krieg 11 Raketen und 170 ukrainische Drohnen abgeschossen haben, wie Ukrainska Pravda berichtet. Fast 100 davon sollen über der russisch besetzten Krim zerstört worden sein. Die russische Luftabwehr soll acht Storm Shadow-Marschflugkörper und drei ukrainische Neptune-MD-Marschflugkörper über dem Schwarzen Meer abgeschossen haben, heißt es weiter.
Ende des Ukraine-Kriegs: US-Regierung bereitet wohl Russland-Sanktionen als Druckmittel vor
Update, 7.39 Uhr: Die USA sollen neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland vorbereitet haben, sollte Washington den Druck auf Moskau in den Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs erhöhen wollen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Es gehe unter anderem um Maßnahmen gegen den Banken- und Energiesektor. Jedoch erklärte ein Regierungsvertreter, die Maßnahmen müssten noch von US-Präsident Donald Trump „abgesegnet werden“. Dabei blieb laut Reuters unklar, ob Trump neuen Sanktionen zustimmen würde.
Ukraine-News: Russland startet großangelegten Drohnenangriff auf Charkiw – fast 50 Verletzte
Update, 6.15 Uhr: Bei einem großangelegten russischen Drohnenangriff auf mehrere Bezirke der ukrainischen Großstadt Charkiw sind nach Angaben der örtlichen Behörden fast 50 Menschen verletzt worden. Unter ihnen sei ein elfjähriges Kind, teilten der regionale Militärverwalter Oleh Synjehubow und Bürgermeister Ihor Terechow am späten Freitagabend auf Telegram mit.
„Es gab und gibt keine militärischen Ziele. Russland greift Wohngebiete an, wenn die Ukrainer zu Hause sind, wenn sie ihre Kinder ins Bett bringen“, wetterte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Medien über die Angriffe im Ukraine-Krieg. „Während die Welt mit Entscheidungen zögert, verwandelt sich fast jede Nacht in der Ukraine in einen Alptraum, der Menschenleben kostet.“
Wladimir Putin früher: So stark hat sich der russische Präsident verändert

Fotostrecke ansehenRussland und Ukraine greifen sich gegenseitig mit Drohnen an: Explosionen auf der Krim
Erstmeldung: Kacha/Kiew – Russische Militäreinrichtungen sowohl in Russland als auch in von Russland besetzten ukrainischen Gebieten werden immer wieder zur Zielscheibe der ukrainischen Armee. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (2. Mai) hat es örtlichen Quellen zufolge die Militärbasis in Kacha auf der 2014 illegal annektierten Krim getroffen.
Ukraine soll russischen Stützpunkt attackiert haben: Lokale Quellen meldeten Brände auf der Halbinsel Krim
Lokale Quellen meldeten Einschläge auf dem Gelände des Militärflugplatzes, der von der Schwarzmeerflotte von Kreml-Chef Wladimir Putins Seestreitkräften genutzt werden. Dazu veröffentlichten die Quellen wie das Nachrichtenportal Crimean Wind Aufnahmen von großen Bränden auf der Basis. In der Hafenstadt Sewastopol herrschte nachts mehrmals Luftalarm.
Offenbar wurde die russische Luftverteidigung aktiviert. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Luftabwehr habe über Nacht 121 ukrainische Drohnen abgefangen, die meisten davon oberhalb der Halbinsel Krim.
Ukraine-News: Russische Armee greift mit Drohnen an
Bei russischen Angriffen auf mehrere ukrainische Regionen sind in der Nacht nach Behördenangaben mindestens 31 Menschen verletzt worden. Alleine in der südukrainischen Stadt Saporischschja seien 29 Menschen verletzt worden, teilte Regionalgouverneur Iwan Fedorow im Onlinedienst Telegram mit.
Gegenseitige Drohnenangriffe im Ukraine-Krieg: Kiew meldet 31 Verletzte
„Die Russen haben die zivile Infrastruktur der Stadt angegriffen“, sagte Fedorow. Wohngebäude und eine Universität in Saporischschja seien beschädigt worden, unter den Verletzten sei ein 13-jähriger Junge. Nach Angaben der staatlichen ukrainischen Eisenbahngesellschaft wurde zudem eine Zugwerkstatt in der Stadt bei den Angriffen getroffen.
Bei Drohnenangriffen auf die östliche Region Dnipropetrowsk seien zwei weitere Menschen verletzt worden, teilte Regionalgouverneur Serhij Lysak im Onlinedienst Telegram mit. Mehrere Brände seien infolge des Beschusses ausgebrochen.
Friedenspläne inmitten des Ukraine-Krieges
Indes laufen weiter Bemühungen in den USA um ein Ende des Ukraine-Krieges. Die Ukraine und Russland sind nach Auffassung von US-Außenminister Marco Rubio nach wie vor weit von einem Friedensabkommen entfernt. „Sie sind sich näher gekommen, aber sie sind immer noch weit voneinander entfernt“, sagte Rubio in einem Interview des US-Senders Fox News.
Es brauche sehr bald einen echten Durchbruch, sonst müsse US-Präsident Donald Trump entscheiden, wie lange die USA noch eine Vermittlerrolle übernehmen wollten. „Ich denke, wir wissen, wo die Ukraine steht, und wir wissen, wo Russland im Moment steht“, sagte Rubio.
Rubio hatte zuletzt mehrfach damit gedroht, dass die USA sich aus den Vermittlungen über Ende des russischen Angriffskriegs zurückziehen könnten. Es gebe noch „wichtigere Probleme“ in der Welt, sagte er nun. „Nicht, dass ein Krieg in der Ukraine nicht wichtig wäre, aber ich würde sagen, dass das, was mit China passiert, wichtiger für die Zukunft der Welt ist, und natürlich, die nuklearen Ambitionen des Iran.“ (bb/dpa)