Na ja, Ü50- Jährige sind auch schwer einzustellen.
Sie sind im Vergleich mit jüngeren AN:
-Teurer
-Schwerer zu kündigen
-Haben mehr Urlaub
-Haben mehr Gesundheitsprobleme
-haben weniger Erfahrung mit neuen Arbeitsprozessen und neuer Technologie
Der erhöhte Schutz und die Boni, die Ü50-Jährige *während* als AN haben, ist halt auch das, was viele AG davon abhält, ein neues solches Arbeitsverhältnis zu begründen.
Das hab ich mich auch schon gefragt: Regierung will das Pensionsalter stetig anheben mit der Begründung: Die Menschen werden tendenziell immer älter – um Kosten zu sparen. Aber Fakt ist: wennst ab 50 den Job verlierst, bist schwer Vermittelbar und im worst case arbeitslos bzw. in irgendwelchen Maßnahmen vom AMS bis zur Pension, und mit Anhebung des Antrittsalters eben da länger. Und die zahlt wer? Eben der Staat. Oder gehts da den Politikern da halt drum, dass das Geld aus verschiedenen Budgets kommt, und die sagen können: Wir haben die Kosten für die Pension gesenkt yippieh! Und Kosten für (ältere) Arbeitslose: joa das ist wieder ein gaaaanz anderes Thema.
M47 hier. Falls mein AG meier geht oder sie mich rauswerfen, sehe ich meine changen auch eher schlecht.
Aufgrund von 25 Jahren Berufserfahrung eher teuer, im vergleich zu einem frischen BSC aus der FH der sich einen Allin aufschwätzen lässt.
Leider nur HTL, daher mindergebildet.
Erschwehrend kommt dazu das ich gesetztlich die 6. Urlaubswochen erreicht habe, den Anspruch nehmen ich zum nächsten AG mit, und warum sollt sich das ein AG antun wenn er einen prügelfähigeren jungen haben kann, der nur 5 Wochen im Jahr nicht da ist.
Falsch. Ich wurde mit knapp 45 Jahren bei Vorstellungsgesprächen schon immer wieder als zu alt bezeichnet und das ist 15 Jahre her.
Ich mein, viele no-brainer Aussagen in dem Artikel. Und dass “neue frische Ideen” in der Regel eher von jüngeren kommen als den “alt-eingesessenen” kann ich zumindest aus meinem Alltag erkennen.
Dass es ältere AN schwierig in der Jobsuche haben ist für gewisse Stellen halt auch logisch, und ich habe schon einige Diskussionen erlebt wo bei der Kündigung eher der jüngere gekündigt wird als der ältere weil “der findet ja eh schnell wieder einen Job.”
Gekündigt zu werden ist scheiße. Egal ob alt oder jung. Das aber jetzt als Argument zu nutzen wieso man gegen die Reform des Pensionsantrittsalters ist meines Erachtens sinnbefreit da die Reform nicht ursächlich für die Kündigung an sich ist.
6 comments
Na ja, Ü50- Jährige sind auch schwer einzustellen.
Sie sind im Vergleich mit jüngeren AN:
-Teurer
-Schwerer zu kündigen
-Haben mehr Urlaub
-Haben mehr Gesundheitsprobleme
-haben weniger Erfahrung mit neuen Arbeitsprozessen und neuer Technologie
Der erhöhte Schutz und die Boni, die Ü50-Jährige *während* als AN haben, ist halt auch das, was viele AG davon abhält, ein neues solches Arbeitsverhältnis zu begründen.
Das hab ich mich auch schon gefragt: Regierung will das Pensionsalter stetig anheben mit der Begründung: Die Menschen werden tendenziell immer älter – um Kosten zu sparen. Aber Fakt ist: wennst ab 50 den Job verlierst, bist schwer Vermittelbar und im worst case arbeitslos bzw. in irgendwelchen Maßnahmen vom AMS bis zur Pension, und mit Anhebung des Antrittsalters eben da länger. Und die zahlt wer? Eben der Staat. Oder gehts da den Politikern da halt drum, dass das Geld aus verschiedenen Budgets kommt, und die sagen können: Wir haben die Kosten für die Pension gesenkt yippieh! Und Kosten für (ältere) Arbeitslose: joa das ist wieder ein gaaaanz anderes Thema.
M47 hier. Falls mein AG meier geht oder sie mich rauswerfen, sehe ich meine changen auch eher schlecht.
Aufgrund von 25 Jahren Berufserfahrung eher teuer, im vergleich zu einem frischen BSC aus der FH der sich einen Allin aufschwätzen lässt.
Leider nur HTL, daher mindergebildet.
Erschwehrend kommt dazu das ich gesetztlich die 6. Urlaubswochen erreicht habe, den Anspruch nehmen ich zum nächsten AG mit, und warum sollt sich das ein AG antun wenn er einen prügelfähigeren jungen haben kann, der nur 5 Wochen im Jahr nicht da ist.
Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit über 55 die Geringste unter allen Altersgruppen. Es wird halt einfach bis zum bitteren Ende nach Gründen gesucht warum ein noch so kleines Reförmchen nicht möglich ist.
https://www.statistik.at/statistiken/arbeitsmarkt/arbeitslosigkeit/arbeitslose-arbeitssuchende
Falsch. Ich wurde mit knapp 45 Jahren bei Vorstellungsgesprächen schon immer wieder als zu alt bezeichnet und das ist 15 Jahre her.
Ich mein, viele no-brainer Aussagen in dem Artikel. Und dass “neue frische Ideen” in der Regel eher von jüngeren kommen als den “alt-eingesessenen” kann ich zumindest aus meinem Alltag erkennen.
Dass es ältere AN schwierig in der Jobsuche haben ist für gewisse Stellen halt auch logisch, und ich habe schon einige Diskussionen erlebt wo bei der Kündigung eher der jüngere gekündigt wird als der ältere weil “der findet ja eh schnell wieder einen Job.”
Gekündigt zu werden ist scheiße. Egal ob alt oder jung. Das aber jetzt als Argument zu nutzen wieso man gegen die Reform des Pensionsantrittsalters ist meines Erachtens sinnbefreit da die Reform nicht ursächlich für die Kündigung an sich ist.
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