Ein Auszug aus dem Tagebuch, das mein Urgroßvater vor 80 Jahren in der Kriegsgefangenschaft schrieb

by wordsrworth

25 comments
  1. Dein Ur-Opa schrieb in Kriegsgefangenschaft schöner als ich es je schaffen würde.

  2. So aus Interesse, weil das wirklich gut geschrieben ist:

    Was war die (soziale) Herkunft deines Urgroßvaters? Also im Sinne von formaler Bildung, Beruf, Land/Stadt, Bundesland?

  3. Toll! Gibt’s da noch mehr? Würde mich sehr interessieren! Danke!

  4. Vielen Dank für dieses wichtige Stück von der Geschichte unseres Landes. Trotz Allem was momentan schiefgeht auf der Welt bin ich froh, dass dein Uropa Recht gehabt hat in seinem Glauben an Freiheit und and die Zukunft von Österreich!

  5. berührend die Zeilen eines gewöhnlichen Landsers zum Kriegsende zu lesen. Ich pers. hör mir gerne Kriegstagebücher Podcasts an, weil ich einfach wissen will, wie die Soldaten getickt haben: wie fanatisch waren sie oder auch nicht, wie ändert sich die Meinung während des Krieges und gar gegen Ende des Krieges.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich will jetzt gar nicht darauf raus, dass die “eh alle keine Nazis waren, die mussten halt” es gibt genug, die mit eine Freude in die Krieg gezogen sind und auf die anderen Herabgeschaut haben, vorallem auf die Russen. Man hört auch gut heraus, wie teilw 1zu1 die Propagande wiedergegeben wird. Nur gibt’s halt auch die, die einfach nur eingezogen wurden und eigentlich nur überleben wollten, speziell in der 2. Hälfte des Krieges.

    Immer spannend solche Berichte. Danke fürs posten.

  6. Irgendwo hab ich den Brief von meinen Opa an meine Oma liegen. Er kam eh zurück, sie hat ihn trotzdem gerahmt und aufgestellt (den Brief).

  7. Interessante Schrift. Meine Oma hat die Rezepte in einer anderen Schriftart geschrieben.
    Trotzdem schöne Handschrift.

  8. 1. Dein Uri hatte eine echt schöne schrift
    2. danke für den einblick und hat mich sehr gerührt – man merkt er schreibt aus dem Herzen und recht hat er

  9. Ich wünschte ich hätte noch eine Hausübung aus meiner Volkschulzeit.

    Wir haben damals die HÜ gekriegt, einen Zeitzeugen aus der Kriegszeit zu finden und zu fragen wie das so war und das ganze niederzuschreiben.

    Und naja. Mein Opa war bei Leningrad und hat dort seinen rechten Arm verloren und mir dann erzählt. Von verlorenen Ohren und Nasen wegen Frost. Oder wie er tote Kameraden nochmal Vogelscheuchen ähnlich aufgestellt hat damit die Soviets denken das da immer noch genug Soldaten auf ihrer Seite rumlaufen.

    Es ärgert mich das ich die Niederschrift die ich gemacht habe nichtmehr habe….

  10. Das kann von keinem Deutschen kommen! Die waren damals alle Nazis, alle samt die in Deutschland gelebt haben. Gab keine Ausnahmen… oder vllt, ja vllt doch?

  11. Ein Stück Zeitgeschichte! Danke fürs teilen! Dein Urgroßvater hatte eine sehr schöne Schrift & konnte sich gut ausdrücken.

  12. Durfte Opas Kriegstagebücher nie lesen. Kann mir gut vorstellen warum….die Großeltern waren leider überzeugte.

    Danke fürs Teilen. War interesssant zu lesen

  13. Das Gedicht ist besser als die der heurigen Deutsch-Matura

  14. Danke fürs teilen.
    Zeigt sehr eindrücklich, dass man nicht wirklich eine Wahl hatte ob man “in den Krieg zieht” oder nicht.
    Sehr gut und vor allem sehr schön geschrieben

  15. Und doch haben einfache Menschen wie du und ich, einer mörderischen, machtgeilen Clique zugejubelt. Es waren Arbeiter , Bäcker, Metzger, Handwerker, Bauernsöhne, die dieser Clique zujubelten und für diese Leute an die Gestapo verpetzten und auch mordeten. Nach 1945 waren plötzlich alle Opfer!

  16. Vielen Dank fürs teilen, was für ein wertvoller Brief.

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