Neue Richtlinie für Radverkehr

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  1. >Robatsch verwies auf eine aktuelle Statistik, wonach hierzulande das Risiko, mit dem Rad zu verunglücken, 50-mal höher sei als mit dem Auto und **die Wahrscheinlichkeit, in Österreich mit dem Rad das Leben zu verlieren, doppelt so hoch sei wie in Deutschland, Belgien oder der Schweiz.**

    **…**

    >Deshalb wurde auch die **empfohlene Mindestbreite** von Radfahrstreifen neben längsparkenden Autos von **1,50 auf zwei Meter erhöht**. „So können Unfälle mit aufgehenden Autotüren verhindert werden“, sagte Robatsch.

  2. Tolle Empfehlung, dass bringt mir in der Praxis nur wenig, die Strassen werden dadurch auch net breiter. Entweder muss der Parkstreifen weg, oder die Autos komplett weg.

    Frag mich nur woher ich meinen Adrenalin Kick in der Früh hernehme wenn ich nicht permanent Angst haben muss gedoored oder angefahren zu werden.

  3. Also darauf bin ich gespannt:

    >Außerdem sollten dort, wo der Verkehr langsamer fließt, etwa in 30er-Zonen, Radfahrer mit dem Kfz-Verkehr gemeinsam geführt werden, „weil da die Geschwindigkeiten zusammenpassen, was zwischen Radfahrern und Fußgängern nicht der Fall ist“.

    Mein Arbeitsweg führt über eine 30er-Straße, ich fahre relativ zackig mit dem Rad (aber zugegeben ohne Geschwindigkeitsmessung) und regelmäßig überholen mich Autos mit röhrendem Motor, um dann vor den erhöhten Zebrastreifen wieder scharf abzubremsen (und ich hinter ihnen). Ich will nicht pessimistisch sein, aber die Aggressivität mancher Autofahrer in den 30er-Zonen ist auch nicht unbedingt das freundlichste Milieu für Radfahrer.

  4. Parkstreifen neben Radwegen verbieten. Ob dann der Radweg oder der Parkstreifen wegkommt könnts euch aussuchen, als Fußgänger freu ich mich in beiden Fällen über mehr Platz.

  5. Als Radfahrer kann ich sagen, dass das nutzlose Maßnahmen sind, nur damit sich der Bund auf die Schulter klopfn und sagen kann, dass sie eh was für die Sicherheit von Radfahren machen.

    ​

    Echte Maßnahmen (in Städten) wären:

    – Baulich getrennte Radwege entlang von Hauptverkehrsrouten.

    – Flächendeckend 30er Zonen wo sich kein baulich getrennter Radweg ausgeht. (Wohngebiete, Wohnsiedlungen,…)

    – An die Geschwindigkeiten angepasste Straßen, damit man gar nicht erst schneller fahren kann (Bremsschwellen, erhöhte Zebrastreifen, schmale Spuren, kurvig gestaltete Spurführung durch Begrünung, …)

    – Entfernung von Parkplätzen an unübersichtlichen, ungeregelten Kreuzungen; falls notwendig durch niedrige Begrünung oder Fahrradständer ersetzen (Theoretisch ist es ja sowieso nicht erlaubt, so zu parken, dass keine Einsicht auf die Kreuzung gegeben ist, kontrolliert wirds halt nicht lol.)

    -etc.

  6. I versteh ned warum man des ned löst wie es stellenweise in Berlin gelöst wurde?

    Straße | Parkende Autos | Fahradstreifen | Fußgängerweg

    ​

    Wieso muss umhimmels willen der Fahrradstreifen neben der Straße sein o_O

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