Warum fahren die Niederländer so viel Rad und die Österreicher so wenig?

24 comments
  1. Weil man vor allem im Alpenraum bei 5km mit dem Rad gleich einmal 500 Höhenmeter hat.

    Das ganze ohne Radweg auf der Landstraße wo einen LKWs mit 100 km/h überholen.

    Selbst wenn man nur 20 Minuten in die Arbeit fährt ist man so verschwitzt das man seinen Arbeitsumfeld nicht mehr zumutbar ist und muss während dem Radeln Angst um sein Leben haben..

  2. weil die niederlande, wie der name schon sagt, FLACH sind. österreich ist hügelig/bergig. und das ist für tägliches radfahren nichr gerade geeignet….

  3. Andere Infrastruktur in den Städten. Die haben keinen Radpfad wie bei uns oft oder müssen direkt auf der Straße fahren sondern einen ordentlichen Radweg ohne Lücken- und deshalb fährt von Jung-Alt jeder Rad. War aber wohl eine bewusste politische Entscheidung, so (um-)zu bauen.

  4. Öffi-Preise in den Niederlanden sind absurd hoch, die Fahrradinfrastruktur ist gut und so ziemlich das ganze Land ist flach. Bessere Voraussetzungen kann man für Fahrradfahren nicht haben.

    Persönlich finde ich aber das Wiener Modell mit günstigen, pünktlichen und flächendeckend brauchbaren Öffis deutlich besser. Gerade für Alte und Behinderte ist eine gute Öffi-Infrastruktur essenziell, speziell wenn man fast im ganzen Land viele Höhenmeter überwinden muss, um irgendwo hinzukommen.

  5. Meine Güte, welcher Ballungsraum in Österreich ist nicht flach?

    – Inntal geht ganz gut wenig Steigung

    – Salzach Tal, wenig Steigung

    – Linz, flach wenig Steigung

    – Graz, wenig Steigung

    – Wien, von allen wahrscheinlich die meisten Steigungen, zumindest hab ich es als Radfahrer am unpraktischsten im Kopf

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    Hier tun ja alle so als wäre ganz Österreich ein Bergbauernhof. Klar kann nicht jeder mit dem Rad fahren, in den meisten Ballungsräumen, gerade in größere Städte ist es in AT aber ohne Iron Man Training möglich. Alleine die Infrastruktur ist nicht so gut ausgebaut wie in den Niederlanden. Die Wege in der Stadt sind ähnlich kurz, aber viel blöder zu fahren.

    Der “schnellste Weg” wird immer noch dem Auto überlassen anstatt den Verkehr Rad und Fußgängerfreundlich zu leiten.

  6. Es gab in den 70er massive proteste für kinder freundlichen gestaltung der städte, weil es viele verkehrstoten gab. Ab da wurde immer auch an Radfahrer gedacht und heute gibt es eine sehr gute Infrastruktur.

    In Hallein zb wird jetzt eine brücke saniert, damit fahrradfahrer auch platz bekommen.

    Das wäre in NL eben schon vor 50 Jahren gemacht.

    Ich bin ab 6 Jahren immer mit dem Rad in der Schule gegangen, immer sicher über radwege.

    Es gibt in NL KEINE bundesstrasse ohne durchgehende fahrradweg. (Außer seehr ruhige/landliche eventuell.)

    Überall werden jetzt solche radwegen gebaut, heißt, alle Argumente bisher (kein platz, berge) sind damit überholt.

    Wenn auch die ebike revolution dabei hilft.

    Heißt nicht dass es in NL kein Probleme gibt im verkehr, noch immer zuhauf

  7. Naja. Wenn ich mitm Radl ins Büro fahr mach ich rd. 150 Höhenmeter pro Richtung. Das is zwar ned viel aber genug dass ich seitdem ich ü30 bin verschwitzt ankomm. Also Fahrrad ins Office is für Schwitzer mit Kundenkontakt wie mich leider keine Option

  8. Sicherlich infrastruktur. Aber: die 10km in die Arbeit fahr ich dank ungünstigerweise ein paar 100hm rauf und runter auf den paar km erst seit ebike mit dem Rad. Keine Lust auf Schwitzerei. Bei allem meckern über fehlende radwege, soviel wie in Holland wird auch dann nicht gefahren werden.

  9. Hey leite ihr unterschätzt da wirklich wind und wetter.

    Trotz übelste Wind und Regen fahren wirklich viele fahrrad.

    Weil CHARAKTER

  10. 10 größten Städte:

    1930000+292000+207000+155000+ 130000+102000+64000+63000+56000+50000 ~= 3 millionen

    allein in den 10 lebt jeder dritte Österreicher wo Rad und Öffis eine Option is

    aber es interessiert einfach kan

    wels is a reine Autostadt obwohl ma in 7 km überall is einfach lächerlich

    bis auf Schüler foat quasi kana mitn Radl

  11. Its all relative. Vienna is a cycling haven compared to Scotland which is nothing compared to the US. I believe it all starts with investment in the proper infrastructure but of course there are some cultural aspects.

  12. Unsere Radwege verlaufen meist zick zack. das muss schwindelerregend sein für manche.

    Wien ist ja schon sehr früh sehr groß gewesen. Also dürfte es schwer sein Radwege zu gestalten in Wien.

    Vielerorts ist es vielleicht einfach schon zu spät dafür.

    Mit dem E Bike hat niemand gerechnet.

    Die Hürden sind sicher viel zu groß für eine gut ausgebaute Infrastruktur.

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