Mit einer traurigen Wahlbeteiligung von 22,09%

by forsti_weil_baum

16 comments
  1. Ich glaube das hat mehr damit zu tun das die ÖH als wertlose Institution angesehen wird, als das wählen anstrengend ist

  2. Die Anzahl der tatsächlich Prüfungsaktiven Studierenden ist viel geringer als die die wählen gehen dürfen. Ich vermute die effektive Rate von aktiven Studis wird so bei 30-40% liegen

  3. Bin wählen gegangen aber es war ein harter Kampf für mich zu entscheiden wen ich wählen sollte, da einfach so viele unrealistische Forderungen dabei sind.

  4. Wenn immer von der ÖH die Rede ist, muss ich immer an die Szene von “Wie man leben soll” denken, die österreichische Antwort auf “Forrest Gump”

    Hauptfigur, Charlie, ein einfältiger Tunichtgut fängt Ende der 1980er zum Studieren and und geht zur VSSTÖ/ Faust um Mädels aufzureißen. Hat immer wieder Visionen vom Tod seiner Großtante. Eines Tages sitzt er mit dem VSSTÖ-Vorsitzenden beieinander. Folgender Dialog entspinnt sich.

    Charlie: “Faust-Vorsitzender, glaubst du eigentlich an Außersinnliche Wahrnehmungen?”

    Faust-Vorsitzender: “Na, i bin historisch-kritischer Materialist”

    Ich hab mich 10 Minuten komplett abgebeckt.

  5. Dabei habe ich mich von den antisexistischen, antikapitalistischen, revolutionären, antiheteronormativen Café-BetreibeNDEN in Studienbelangen immer so vertreten gefühlt.

  6. Sind die Studenten, die dir sagen Wählen sei anstrengend gerade mit uns im Raum?

  7. Das ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen wie z.B.
    1) Die ÖH ist ziemlich machtlos (also mangelnde Relevanz). Die finanziellen Mittel dieser Institution sind nunmal sehr bescheiden (*lacht in 50€ Jahresbeitrag pro Student*)
    2) Viele wissen gar nicht welche Aufgaben die ÖH übernimmt. Wenn man sich manche Wahlplakate bzw. -programme ansieht scheinen es die Kandidaten selbst nicht zu wissen.
    3) Die Kandidaten sind den meisten Studierenden i.d.R. komplett unbekannt und bis auf den Wahlkampf relativ unsichtbar.
    4) Viele Studis sind Ausländer, die nur zum Studieren da sind, und die Politik dieses Landes ist ihnen ziemlich egal. Manche studieren sogar auf Englisch und verstehen von dem Wahlkampf nur “free stuff”, das hier und da ver- und ausgeschenkt wird.
    5) Viele Studis arbeiten und machen das Studium nur nebenbei oder gar nicht (Studienpause, Burnout oder was auch immer), sind aber trotzdem immatrikuliert und wahlbetechtigt.

    und viele mehr.

  8. Das problem ist halt dass die öh keine politik für den 08/15 studierenden macht. In den programmen gehts bei fast allen fraktionen um iwelche luftschlösser und schneeflockenthematiken. Mir persönlich ist gendern, transrechte an der uni oder sonstigen themen relativ egal. Ich hätt gern ehrliche sozialdemokratie und nicht diese Ansammlung an klischees der rechten gegenüber den linken. Die ag und den rfs kannst halt auch ned wählen und deswegen bleiben viele daheim

  9. ÖH ist Politik spielen für werdende Parteisoldaten und Apparatschiks.

    Für Studenten ist das absolut wertlos. Denen bringt höchstens die Fakultätsvertretung was.

  10. noch besser wär‘s wenn man die gebühr nicht zahlen müsste

  11. Die Studenten in der Mitte des vorigen Jahrhunderts waren vor allem Nazis??

  12. Ist heutzutage halt einfach zu kompliziert. Offensichtlich ist Kommunismus das wichtigste Thema der Unipolitik, aber wer aus KSV-KJÖ, KSV-LiLi und Revolutionäre Kommunistische Partei hat jetzt die besten Genossen vorzuweisen? Anderseits muss sich die Studierendenvertretung auch ganz dringend für das Klima einsetzen, also hätte ich eigentlich GRAS wählen müssen – schwierig, schwierig…

  13. Kein Mensch braucht den BS. Mit den Beiträgen werden wieder fleißig Antifa Seminare aka „20 Leute die so tun als ob sie links sind dürfen auf Kosten aller ein Wochenende am Wörtersee saufen und fressen“ finanziert. Allein der Wahlkampf mit Mieten runter und billiges Bahnticket bla bla bla. Des ist so wie wenn’s bei der Gemeinderatswahl mit dem Slogan „ich mach Frieden mit Putin“ antreten, der Schmarrn ist ein fetter scam. Ich hasse die blauen leidenschaftlich, aber ihre Meinung zur ÖH ist goldrichtig.

  14. Solange die ÖH glaubt Allgemeinpolitik machen zu müssen auf die Sie keinen Einfluss hat und nicht Politik für Studierende, ist diese Vereinigung sinnlos.

    Studienvertretungen sind top und wichtig, ÖH-Vetretung auf der eigenen Hochschule/Uni hängt auch mehr von den Personen ab die dort sitzen und eher weniger an der Parteipolitik. Bundesvertretung ist halt komplett fürn Arsch.

  15. Die Zahl ist aber auch ziemlich verzerrt. Viele sind als Studierende gemeldet aber studieren nicht aktiv und haben daher auch kein Interesse daran.

    Und als Doktorratsstudierende…naja, schau dir die Wahlprogramme an, da ist nichts dabei.

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