Österreich hat den Song Contest in Basel gewonnen. JJ holte mit “Wasted Love” den Bewerb 2026 nach Österreich. “Dies ist jenseits meiner wildesten Träume. Es ist verrückt”, sagte JJ. Er wollte dem Publikum Einblick in seine Seele geben. “Es gibt keine verschwendete Liebe, Liebe ist die stärkste Kraft auf dem Planeten Erde.” Nun wolle er schlafen gehen. “Ich bin müde”, sagte er mit einem Lachen. Und noch: “Leitln, wir haben den Schas gewonnen”, sagte er.
Am Sonntag sollte er um 16.25 Uhr am Flughafen Wien Schwechat zurück in seine Heimat Österreich kommen, hieß es.
Andi Knoll sagte zwar nicht, dass JJ den Schas gewonnen hat. Aber JJ hat den Schas gewonnen. Knoll sagte diesmal dazu: „Echt jetzt? Nach elf Jahren schon wieder? Geht das überhaupt, wenn man nicht Schweden ist?“
Elf Jahre nach Conchita hat JJ damit wieder den Gesangswettbewerb für Österreich gewonnen. “Thank you so much, Europe”, sagte er mit tränenerstickter Stimme, nachdem er seinen Song nach dem Sieg nocheinmal gesungen hatte. Zuvor hatten Conchita Wurst („Rise Like A Phoenix“ 2014) und Udo Jürgens („Merci Cherie“ 1966) schon den Eurovision Song Contest nach Österreich geholt.

JJ holte für Österreich den Sieg mit 436 von 888 möglichen Punkten. Die Schweden, die lange als Favorit gegolten hatten, hingegen landeten in der Endabrechnung nur auf Platz 4. Israel sicherte sich stattdessen überraschend mit 357 Punkten Platz 2, während Estlands Humorist Tommy Cash mit „Espresso Macchiato“ noch einen Stockerlplatz ergatterte.
Das ganze Finale zum Nachschauen
„Diese Liebe war nicht verschwendet, sie hat ganz Europa erreicht und wurde eindrucksvoll zurückgegeben“, betonte ORF-Generaldirektor Roland Weißmann in einer ersten Reaktion gegenüber der APA noch in der Nacht. „Wir gratulieren JJ zu seiner fantastischen Performance und sind stolz, ihn auf seinem Erfolgsweg, ähnlich wie auch schon bei Conchita Wurst, begleitet zu haben“, hielt der ORF-Chef fest und bezog sich auf den bis dato letzten rot-weiß-roten ESC-Triumph, als es 2014 hieß „Rise Like A Phoenix“. Das hatte damals zur Folge, dass der 60. Song Contest im Jahr darauf in Wien über die Bühne ging. Nun wird er „auch im 70. Jahr in Österreich zu Gast sein“, resümierte Weißmann. „Die Arbeiten dafür beginnen ab sofort, die Freude auf dieses Event ebenso.“
Natürlich fing nach dem Sieg gleich das Rechnen an. Immerhin gibt es im ORF auf Regierungsauftrag ein großes Sparvolumen zu bestreiten. Und der Song Contest ist nicht billig. Für die heurige ESC-Ausgabe werden die Gesamtkosten mit rund 60 Mio. Franken (64 Mio. Euro) beziffert – die allerdings nicht das Schweizer Fernsehen SRG alleine tragen muss, was den ORF etwas beruhigen könnte. 20 Mio. Franken (21,3 Mio. Euro) steuert der Sender bei, die Stadt Basel 35 Mio. Franken (37,3 Mio. Euro) und die European Broadcasting Union (EBU) 5 Mio. Franken (5,3 Mio. Euro).
Man wird hier auf die Umwegrentabilität pochen. Alleine für die Ausrichterstadt Basel rechnet Dario Silic, Professor an der Swiss School of Business and Management in Genf, mit einem ökonomischen Profit von 60 Mio. Franken (64 Mio. Euro) dank des ESC. So haben sich etwa alleine die Hotelpreise in der ESC-Woche von ansonsten durchschnittlich 220 Euro auf 457 Euro pro Nacht mehr als verdoppelt. Basel bleibt ein Plus von 27 Mio. Euro Zieht man nun die Kosten von 35 Mio. Franken ab, bleibt für Basel immer noch ein Plus in Höhe von rund 25 Mio. Franken (26,7 Mio. Euro).
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Das Song-Contest-Finale 2025
sagt er auch noch. Und: “Ich bring’s ham.”
JJ kann’s kaum fassen: “Beyond my weirdest dreams”, sagt er zu Hazel Brugger.
Und: “Love is never wasted”. Damit hat er völlig recht.
Und jetzt will er ins Bett.
Wir auch.
Gute Nacht und danke fürs Dabeibleiben.
Das haben wir schon vor dem Sieg von JJ recherchiert. Kurzgefasst: Es wird kompliziert.
das Sie gehört haben, kam glaub ich aus dem ORF.
Nicht nur dank JJ, aber er kann jetzt viel zur Popularität beitragen.
for president! Ein Knabe aus der “Zauberflöte” gewinnt, ist ja irre. Well done, guy!!
Und super ausgesucht, lieber Martin Gastinger!
also zumindest ein bissl.
werden es einmal nicht, uff.
…die Wiener Deutschen. Hätten mehr verdient.
kann man jetzt höchstens vom Publikum gewinnen. Aber: Keine Details, jetzt zählt’s.
Kleine Korrektur: Frankreich vor Österreich und Schweiz. Vielleicht aber auch nicht.
Sagt JJ. Und ja, Cesar Sampson war Jurysieger. Gewonnen hat ers eher nicht.
Eigentlich müsste man jetzt ins Bett, es kann nur noch abwärts gehen.
ist es nun fix: JJ hat die Jury-Wertung gewonnen.
Alle Biertrinker-Nationen sind für uns, außer Tschechien.
Das war mal undenkbar, als wir jung waren.
geben uns ernsthaft 12 Punkte. War das jemals da?
Kann man geschwind noch hier nachlesen. TL;DR: Es entscheidet sich erst mit den letzten Publikumsstimmen.
War er nicht nach der Jurywertung auch voran?
wollen uns nur wenige Punkte Borgen.
aus Italien. Wo doch Nehammer immer so gut mit Meloni war?
was hält der für einen langen Monolog? Und gibt Österreich ernsthaft Finnland 12 Punkte?
Bis jetzt keine vergeudete Liebe.
ist Verlass. Sehr brav, danke für die 12 Punkte.
von Luxemburg, langsam wird’s skandalös!
Wollen wir nach ihrem Beitrag eigentlich die 8 Punkte von ihnen?
kriegen die Malteser keinen Orden.
Danke für die sieben Punkte. Aber 12 für Armenien?
JJ soll laut Wettquoten Juryliebling sein. Ohne Publikum aber kann man nichts gewinnen.
Na das fängt ja gut an, 12 von Schweden…
Anziehen, drunter kommt das Pyjama zum Vorschein.
Jetzt gibt es noch 45 Minuten Zeitschinden. Gehen die Schweizer nicht früh schlafen?
nein, der letzte Durchlauf. Wenn ich noch einen höre, rufe ich für Armenien an.
Muss man sich jetzt vor jenen, die man rief, fürchten?
ist mindestens so mühsam wie Pausen in der Oper, wenn man als Kritiker gefragt wird, wie es denn bisher war.
bis wir wissen, ob JJ gewonnen hat.#
Seufz.
schon längst beim Kojoten-TV.
sind wir uns vielleicht, dass jetzt eine gute Zeit ist, mit dem Hund rauszugehen.
sind sich nie einig. Aber das Publikum wird am Ende buhen, egal, wer gewinnt. Und der Intendant ist sowieso enttäuscht, weil unverstanden.
ist Österreich vor Finnland und Schweden.
Geschafft! Da ich immer falsch liege bei so etwas, mein Tipp: Schweiz vor Österreich und Italien.