Siehe Artikel, da gibts nicht viel zu kommentieren! Leider nicht nur in Österreich ein Problem sondern in vielen Ländern!

by werpu

9 comments
  1. In dem Artikel seh ich das jetzt nicht. Aber hab vor kurzem einen Betrag dazu im ORF gesehen. Da haben sie gemeint dass teilweise eine psychische Krankheit diagnostiziert wird von der man schon seit vielen Jahren weiß, dass es sie gar nicht gibt. Die Info ist halt noch nicht bei allen Ärzten angekommen. Also da frag ich mich schon…

    Für mich als Laie ist es halt echt schwer zu unterscheiden ob mein Arzt weiß was er macht. Ich würd mir hier besser Kontrollen wünschen. 

  2. 10k könnte ich mir vorstellen.. Aber Leute hier argumentieren ja, dass es 150k bei uns sind und in DE an die 1.5Mio..

    Und das Problem steht eh im Artikel selbst.. Man könnte es mit PEM messen, aber das wäre ja schlecht für manche, also misst man es nicht objektiv?!?!

    Da fühlt man sich halt als Steuerzahler dann auch verarscht.. Es gibt ne Mess-Methode, aber machen wir mal lieber nicht, nicht das es schlimmer wird. Schlimmer für nen 2ten Tag? Oh no..

    Erinnert mich an Alterstest bei Asylwerbern geht nicht, weil da muss man ja Blut verwenden!! Oh nooo.

    Ich hab in einem anderen Thread auch über die PEM Studie gelesen und zB was die CFS Seite schon falsch erklärt hat: Nein, die gesunden Leute hatten im Schnitt keine Steigerung bei den Tests.

    Die CFS Leute aber eine massive Verschlechterung (steht auch im Standardartikel so). Kam bei beiden Studien so raus und stand auch so geschrieben.. Keine Ahnung warum die Deutsche Seite da den gesunden eine Steigerung ankreidet, weil davon habe ich in den 2 Studien nix gelesen.

    Außerdem frage ich mich, in wie weit bei Leuten mit einem BMI >25 oder gar 30 und das keine Bodybuilder sind, man keinen Leistungsabfall am 2ten Tag hätte. Ganz ohne CFS/PEM.

    Edit: Genug Kommentare bei dem Aritkel machts auch nicht besser.. Da sind die Ober Schwurbler unterwegs, was zu nix fähig sind.. Aber im Internet posten geht schon 😀

  3. Long Covid eine “interessante Krankheit”.

    [https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M21-4905](https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M21-4905)

    Mental Health Probleme sind ein größerer Risikofaktor long covid zu entwickeln als Rauchen.

    Bei einer Lungenerkrankung. Wirklich kaum zu glauben.

    Frauen sind stärker betroffen obwohl Corona mehr Männer tötet.

  4. Rein aus Interesse – gibt es eine Untersuchung wie sich die von Long COVID Betroffenen auf ungeimpfte/1x/2x/3x – geimpfte aufteilen ?

  5. Beim Thema “Long-Covid” werden 2 Syndrome in einen Topf geworfen und – bewusst oder unbewusst – miteinander vermischt:

    – Das [Post-acute infection syndrome](https://www.nature.com/articles/s41591-022-01810-6), eine chronische Erkrankung, die nach schweren Infektionen durch unterschiedliche virale oder bakterielle Erreger ausgelöst wird. Es zeichnet sich Post-exertionelle Malaise (also einer Verschlechterung des Gesundheitszustand nach körperlicher Anstrengung aus), sowie durch Übelkeit und unspezifische neurologische Symptome. Die Symptome legen sich nach Wochen bis Monaten, sehr selten auch später.
    – Bei ME/CFS ist es schwieriger. Die Erkrankung wird von unterschiedlichen medizinischen Verbänden [unterschiedlich definiert](https://translational-medicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12967-020-02455-0). Es gibt derzeit keine verlässlichen Biomarker (auch wenn Interessenverbände auf Basis von Studien mit kleiner Patientenzahl und selection biases anderes behaupten), und auch eine Messung der post-exertionelle Malaise ist auf lange Zeit nicht sinnvoll, da durch die mangelnde Bewegung und die proteinarme Diät die körperliche Leistungsfähigkeit abnimmt.

    Es ist in der medizinischen Community nicht umstritten, dass es längere Nachwirkungen von Infektionskrankheiten gibt. Es wird angezweifelt, dass lange (also jahrelange) Nachwirkungen **allein** eine physiologische Ätiologie haben. Es wird auch nicht angezweifelt, dass diese Patienten leiden. Die Patienten und Aktivisten tun sich aber nichts Gutes, wenn sie eine psychiatrische Basis einer sehr lang anhaltenden, angenommenen ME/CFS Erkrankung prinzipiell ausschließen.

    Die Debatte wird von Patienten und Aktivisten mit ziemlicher Verbitterung geführt, medizinischen Experten und Behörden wird Ignoranz oder Boshaftigkeit unterstellt. Gleichzeitig präsentiert man Neurologen, die keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund in ME/CFS haben als Experten.
    Es hat alles einen schalen Beigeschmack und hilft niemandem.

  6. Nach der Corona-Erkrankung bekommt mein Vater nur sehr schwer Luft, woran es liegt, keiner weiß es. Jede Woche geht er zu einem anderen Arzt oder Spezialisten. Ich glaube mal, da ist jeder froh wenn er wieder geht. Was da alles schon angeboten wurde. Die Krönung war eine OP am Herzen. Es weiß zwar keiner ob es hilft aber schadet ja nicht. Mittlerweile hat er sich schon damit abgefunden, was soll er auch amachen. Nirgends sieht man etwas, jeder Arzt schlägt etwas anderes vor. Wenn es nach denen geh, kann man jede Woche mit was Neuem anfangen.

    Aber Reha/Kur bekommt er natürlich keine bewilligt weil es in seiner Situation ja nichts helfen würde. Da fragt man sich schon. Reha/Kur nicht bezahlen wollen, dafür aber eine OP am Herz:)

  7. Wenn es eine Fake Krankheit wäre, die sich Simulanten zusammen in Internet Foren und Selbsthilfegruppen einfallen haben lassen was wäre anders?

  8. Also ich habe jemanden mit Narkolepsie im Freundeskreis und wenn sich die nicht selbst einen Experten gesucht hätte würde man sie noch immer als psychisch krank abstempeln. 

    Vor allem Frauen werden zum Teil extrem herablassend von Ärzten behandelt. 

    Beim Hausartzwechsel war sowie immer ein. Schreiben direkt vom dem Experten der ein Chefarzt in einem renommierten Krankenhaus ist notwendig.

    Hier kommt noch dazu das es ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft geworden ist das COVID nicht mehr als eine Erkältung sein darf.

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