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Kremlchef Putin zeigt wenig Bereitschaft für Verhandlungen – US-Präsident Trump will heute mit ihm telefonieren. Alle News zum Ukraine-Krieg im Ticker.
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Update, 16.10 Uhr: Laut der Ankündigungen aus Washington und Moskau ist das Telefonat zwischen Trump und Putin für 16 Uhr deutscher Zeit angesetzt und müsste – vorausgesetzt beide Staatschef halten sich an den Zeitplan – somit bereits laufen. Der russische Präsident will seinen US-Kollegen dabei auch darüber informieren, wie die ersten direkten Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew seit drei Jahren aus Kreml-Sicht gelaufen sind.
Das sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor dem Gespräch. Auf die Frage, ob bei dem Telefonat auch über ein seit längerer Zeit geplantes Treffen Putins und Trumps gesprochen werde, sagte er, dass die beiden Präsidenten das selbst festlegen.

Donald Trump und Wladimir Putin wollen am Montagabend zum Ukraine-Krieg telefonieren. © Brandon/Bednyakov/dpaTelefonat zwischen Putin und Trump: Vance warnt vor „Sackgasse“ bei Verhandlungen
Update, 15.45 Uhr: US-Vizepräsident JD Vance hat vor einer Sackgasse in den Gesprächen über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs gewarnt. „Wir sind uns bewusst, dass wir uns hier in einer Sackgasse befinden“, sagt Vance der Nachrichtenagentur Reuters zufolge am Montag. Der US-Präsident werde deswegen an Putin appellieren, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. „Ich denke, der Präsident (Donald Trump) wird dem (russischen) Präsidenten (Wladimir) Putin sagen: ‚Hören Sie, ist das Ihr Ernst? Ist das wirklich Ihr Ernst?‘“, führte Vance weiter aus. Trump will ab 16 Uhr mit dem Kreml-Chef telefonieren.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von den Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Krieg in der Ukraine lassen sich nicht unabhängig prüfen.
News zum Ukraine-Krieg: Selenskyj ordnet Schaffung permanenter Verhandlungsgruppe an
Update, 15.09 Uhr: Der Staatschef der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat die Einrichtung eines nationalen Verhandlungsteams verfügt. Wie Selenskyj über den Kurznachrichtendienst X bekannt gab, strebe die Ukraine mit der diplomatischen Initiative einen dauerhaften und authentischen Frieden an. Selenskyj erklärte, er habe sich von seinem Verteidigungsminister Rustem Umjerow einen Bericht über den Fortgang der Verhandlungen mit den russischen Vertretern erstatten lassen, die am zurückliegenden Freitag in Istanbul stattfanden.
Bei dieser Gelegenheit habe die ukrainische Seite verdeutlicht, wie wichtig anhaltender Druck auf Russland sei, um eine Beendigung des Krieges zu erreichen. Für den Abend plant Selenskyj zudem ein Gespräch mit Donald Trump bezüglich der Verhandlungen mit Russland, nachdem der amerikanische Präsident bereits mit dem russischen Staatsoberhaupt Wladimir Putin telefoniert hat.
Putin gibt sich vor Telefonat mit Trump siegessicher
Update, 14.12 Uhr: Im andauernden Ukraine-Krieg zeigt sich der russische Staatspräsident Wladimir Putin nach wie vor von einem Erfolg überzeugt. Der Machthaber im Kreml rechnet damit, dass seine Truppen noch vor Jahresende die Verteidigungslinien der Ukraine durchstoßen und die vier von ihm beanspruchten Regionen vollständig unter russische Kontrolle bringen werden. Das meldet das amerikanische Nachrichtenportal Bloomberg unter Berufung auf eine anonyme Quelle, die Einblick in die strategischen Planungen des russischen Präsidenten haben soll.
Trump und Putin: Die Geschichte zweier Präsidenten in Bildern

Bei den betreffenden Territorien handelt es sich um die Oblaste Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson, die Putin als Teil des russischen Staatsgebiets betrachtet. Falls sich diese Informationen bestätigen, ist davon auszugehen, dass der russische Präsident während seines Telefongesprächs mit Donald Trump kaum zu bedeutenden Zugeständnissen bereit sein wird.
News zum Ukraine-Krieg: Peskow nennt weitere Details zu Telefonat zwischen Putin und Trump
Update. 13.30 Uhr: Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat unterstrichen, dass das anstehende Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatsoberhaupt Wladimir Putin auf den Resultaten der Istanbuler Verhandlungsrunde aufbauen werde. „Das Gespräch ist wichtig, auch im Hinblick auf die Verhandlungen in Istanbul“, erklärte der Regierungssprecher gegenüber der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass. Zusätzliche Details zum geplanten Telefonat gab der Vertreter der russischen Regierung allerdings nicht preis. „Was die Gespräche betrifft, so haben wir im Kreml bereits alles gesagt, was wir konnten, wir haben die grundlegenden Punkte unterstrichen“.
Der Kreml-Sprecher bestätigte zudem, dass das Telefonat zwischen Trump und Putin für 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit angesetzt sei.
Update, 12.53 Uhr: Die finnische Regierung plant laut eigenen Aussagen, der Ukraine Munition zur Verfügung zu stellen, die durch Gewinne aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten finanziert werden soll. Wie das Verteidigungsministerium in Helsinki bekannt gab, werden Rüstungsbetriebe aus Finnland Munition mit einem Gesamtwert von 90 Millionen Euro produzieren. Als Konsequenz des russischen Kriegs gegen die Ukraine haben westliche Länder russische Vermögenswerte im Wert von mehreren Milliarden Euro eingefroren.
News zum Ukraine-Krieg: Trotz Telefonat zwischen Putin und Trump – Kreml beharrt auf Kriegszielen
Update, 11.55 Uhr: Die russische Führung zeigt offenbar im Vorfeld des Telefonats zwischen dem US-Präsidenten und dem russischen Staatsoberhaupt keinerlei Bemühungen, die Bevölkerung Russlands auf eine zeitnahe Beendigung des Ukraine-Kriegs einzustimmen. Diese Einschätzung veröffentlichte die Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) in ihrem aktuellen Lagebericht. „Der Kreml unternimmt konzertierte Anstrengungen, um Putins Kriegsziele als existenziell für den russischen Staat zu rechtfertigen und die Unterstützung der Gesellschaft für die Fortsetzung des Krieges zu gewinnen, bis Russland diese Ziele erreicht hat“, konstatieren die Experten des ISW. Vertreter der russischen Regierung hätten mehrfach in öffentlichen Stellungnahmen betont, dass die Militäroperation fortgeführt werde, bis die ukrainische Seite den Bedingungen Moskaus zustimmt.
News zum Ukraine-Krieg: Zwei Tote bei russischen Drohnenangriffen
Update, 11.20 Uhr: Im Vorfeld des angesetzten Gesprächs zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatsoberhaupt Wladimir Putin bezüglich eines möglichen Endes des Ukraine-Kriegs setzte Moskau seine militärischen Operationen gegen Kiew fort. Die Luftverteidigungskräfte der Ukraine informierten am Montag darüber, dass die russische Seite binnen eines Tages 112 Attacken mit Drohnen durchgeführt habe.
Laut diesen Angaben konnten die Verteidigungskräfte Kiews 41 der feindlichen Drohnen durch direkten Beschuss neutralisieren und weitere 35 mittels elektronischer Kriegsführung außer Gefecht setzen. Die Attacken forderten in der südukrainischen Region Cherson zwei Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Insgesamt erlitten im gesamten Staatsgebiet 13 Personen Verletzungen durch die russischen Angriffe.
Nato-Verteidigungsminister warnt vor Ende des Ukraine-Kriegs
Update, 10.40 Uhr: Der Verteidigungsminister Estlands, Hanno Pevkur, hat vor einer zunehmenden Bedrohung für die Nato nach einem potenziellen Ende des Kriegs in der Ukraine gewarnt. „Wenn der Krieg in der Ukraine vorbei ist, wird Russland seine Kräfte umverteilen“, erklärte Pevkur gegenüber der Bild-Zeitung in einem Gespräch. „Sie verstärken viele Divisionen in unserer Nachbarschaft, bringen neue Ausrüstung, Panzer, Kampfhubschrauber.“
Aus diesem Grund plädierte der Verteidigungsminister Estlands ebenfalls für eine Erhöhung der Verteidigungsbudgets innerhalb der Nato. Das baltische Land beabsichtigt, seine Ausgaben für die Landesverteidigung ab dem Jahr 2026 auf 5,4 Prozent anzuheben. „Die Bedrohung für uns wird im Fall eines Endes der Kämpfe in der Ukraine steigen“, mahnte der Regierungsvertreter.
Nach ausgebliebenem Treffen in Istanbul: Trump und Putin telefonieren über den Ukraine-Krieg
Erstmeldung vom 19. Mai: Kiew – Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Unter Joe Biden, dem Amtsvorgänger von Donald Trump, hatte zwischen Washington und Moskau über längere Zeit weitgehend Funkstille geherrscht. Der Republikaner Trump sucht nun wieder verstärkt den direkten Draht zum Kremlchef Wladimir Putin. Seit seinem Amtsantritt im Januar telefonierte Trump bereits zwei Mal mit Putin über den Ukraine-Krieg.
Ukraine-Gespräche heute: Trump und Putin telefonieren
US-Präsident Donald Trump will an diesem Montag (19. Mai) ab 16 Uhr unserer Zeit mit Kremlchef Wladimir Putin erneut über den Ukraine-Krieg sprechen. In dem Telefonat solle es darum gehen, wie ein Ausweg aus dem „Blutbad“ gefunden werden könne, erklärte Trump im Vorfeld. Im Anschluss will Trump nach eigenen Angaben mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Nato-Vertretern sprechen.
Ukraine-News: Merz will vor Putin-Telefonat mit Trump sprechen
Im Vorfeld des Telefonats zwischen Trump und Putin heute wollten die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und Großbritannien nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit dem US-Präsidenten sprechen. Russland und die Ukraine hatten am Freitag (16. Mai) zum ersten Mal seit mehr als drei Jahren direkte Gespräche geführt. Das Treffen in Istanbul endete aber ohne Annäherung in der Frage einer Waffenruhe.
Ukraine-News: Gefechte mit Russland dauern an
Putin zeigte auf die Bemühungen der USA wenig Entgegenkommen, einziges Zugeständnis war bisher die Entsendung einer rangniedrigen Delegation zu Verhandlungen über den Ukraine-Krieg in Istanbul. Einzig konkretes Ergebnis dieses Treffens unter türkischer Vermittlung war die Vereinbarung zu einem baldigen Austausch von jeweils 1000 Kriegsgefangenen. Ein genauer Zeitpunkt dafür wurde nicht genannt.
Im Osten der Ukraine setzten russische und ukrainische Truppen unterdessen ihre erbitterten Kämpfe mit hohen Verlusten fort. Bis zum Abend gab es rund 70 Angriffe russischer Einheiten, wie der Generalstab in Kiew in seinem Lagebericht mitteilte. Allein rund um den Brennpunkt Pokrowsk am Rande der Region Donezk traten russische Einheiten nach diesen Angaben zu 25 Sturmangriffen an. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)