Greenpeace: „Pestizidcocktail“ in Paprikapulver

by untauglich

15 comments
  1. > Der österreichische Marktführer bei Gewürzen, Kotanyi, rechtfertigt die Grenzwertüberschreitung damit, dass der Grenzwert für Chlorfenapyr nur um das 1,9-Fache überschritten wurde. Eine behördliche Beanstandung gibt es aber erst ab einer Überschreitung um das Zweifache. Diese Praxis kritisiert Greenpeace schon seit vielen Jahren, weil sie Regelungen und Grenzwerte zahnlos mache.

    mahlzeit!

  2. Warum zum Geier muss da nix aus den Geschäften entfernt werden? Dafuq?

    Auch das ist..

    “Kotanyi, rechtfertigt die Grenzwertüberschreitung damit, dass der Grenzwert für Chlorfenapyr nur um das 1,9-Fache überschritten wurde. Eine behördliche Beanstandung gibt es aber erst ab einer Überschreitung um das Zweifache.”

    Gehts doch alle zusammen scheissen..

  3. Das wars mit Kotanyi für mich.
    Wer greift da in Zukunft freiwillig hin?

    Der Firma kann man doch nicht mehr trauen.

  4. „Alle getesteten Paprikapulver waren mit Spritzmitteln belastet, in Summe wurden 37 verschiedene Pestizide gefunden.“

    Ausgezeichnet! Hab eh so viel Unkraut im Rasen, da schütt ich den Dreck einfach drauf.

    /s

    Wenn man anfängt sich damit zu beschäftigen welche Lebensmittel mit Gift belastet sind wird man gar nicht mehr fertig. Es ist unerträglich. Da wurde für ein paar Prozent Profit im Grunde der ganzen Planet vergiftet.

    „Selbst auf der Spitze des Brockens im Nationalpark Harz waren zwölf Pestizide nachweisbar. Insgesamt fanden sich deutschlandweit 138 Stoffe, von denen 30 Prozent zum jeweiligen Messzeitpunkt nicht mehr oder noch nie zugelassen waren.“

    https://www.l-iz.de/wirtschaft/metropolregion/2020/09/Selbst-im-Leipziger-Stadtgebiet-sind-Pestizidrueckstaende-aus-der-Landwirtschaft-nachweisbar-351540

    Wahrscheinlich werden wir das Gift nie wieder los. Der Geist ist aus der Flasche.

    Keine Ahnung ob es noch Alternativen zur Resignation gibt.

  5. Ist Paprika ein Medikament gegen irgendeine Kinderkrankheit oder wieso feuer Greenpeace gegen das Zeug

  6. > Kotanyi, rechtfertigt die Grenzwertüberschreitung damit, dass der Grenzwert für Chlorfenapyr nur um das 1,9-Fache überschritten wurde. Eine behördliche Beanstandung gibt es aber erst ab einer Überschreitung um das Zweifache

    na da kann man ja auch 259 auf der Autobahn fahren, oder?

  7. > Doch auch hier wurde in allen drei Paprikapulvern Chlorat gefunden. Es ist als Pestizid in der EU verboten, darf aber als Desinfektionsmittel und in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt werden und könnte auf diesem Weg in die Biopaprikapulver gelangt sein.

    naiv. Das “Ungarische” paprikapulver wird entweder schon komplett mit spanischem ersetzt oder stark gestreckt. und wenn das nicht billig genug ist, dann kommt das paprikapulver eben genauso wie die tomaten aus china. ja aus china. das ist eine immense industrie da drüben und wir kaufens billig ein.

    irgendwann kurz vor corona ist auf sämtlichen paprikapulver verpackungen das “made in” verscwunden. ich hab noch pulver bis vor kurzem gehabt vom zielpunkt eigenmarke und von clever eigenmarke, da stand noch drauf made in hungary. nix mehr. nada njiente.

    alles nur noch mischmasch aus allerherrenländer.

    die EU _muss_ endlich eine verpflichtende herkunftsbezeichung auch für grundzutaten einführen. mir scheißegal ob die zutatenliste von fertigzeug dann 30 seiten hat. das kann so nicht weitergehen.

    oida ich bin von pontius zu pilatus gerennt um ungarisches paprikapulver im supermarkt zu finden. keine chance. ich hab dann letzten endes sogar einmal über amazon und einmal direkt in ungarn gekauft.

    echt krank. 3 spuckmeter von der grenze entfernt und du kriegst kaum ein ungarisches paprika pulver in dieser angeblichen metropole. und die die du bekommst liegen preislich knapp unter safran, überspitzt formuliert.

    edit man muss nur den fulltext lesen

    >. Die Mehrzahl der untersuchten Produkte stammt laut Angaben
    der Supermärkte aus Spanien. Bei Paprikapulver von Kotanyi wurde als Herkunft ebenfalls Spanien
    angegeben. Die Nachfrage von Greenpeace ergab, dass Kotanyi sich nur auf “die wirtschaftlich relevanten
    Verarbeitungsschritte” bezieht, und diese offensichtlich in Spanien erfolgen. Die Herkunft der Paprika
    bleibt offen; **die Ergebnisse der Labor-Untersuchung weisen auf Nicht-EU-Länder hin**

    kannst dir sicher sein, dass der schrott alles aus china kommt. 100%.

    es is so widerlich. hauen dir jedes jahr eine preiserhöhung auf diesen scheiß drauf und verkaufens dir auch noch als “das selbe produkt” wie vor 10 jahren. dabei is es im einkauf wahrscheinlich 10 mal so billig. hurensöhne.

  8. Was tät‘ i ohne Kotanyi? Ned Krebs kriegen zB

  9. Ich nehm seit Jahren das von Sonnentor – wie die meisten meiner Gewürze. Das Paprikapulver ist geschmacklich unschlagbar von Sonnentor.

  10. Wer schon einmal 08/15 Paprikapulver in Ungarn oder am Balkan gekauft hat, der wird schnell merken das Kotany hier mit diesem Produkt Schei*e zu Gold macht. Billigste Qualität zu Apothekerpreisen. Bis auf die Billigprodukte der Eigenmarken, die warscheinlich zum Teil auch aus der selben Produktion stammen, hat Kotany quasi eine Vormachtstellung am Gewürzmarkt in Österreich. An der Farbe und am Geruch erkennt man gutes Paprikapulver dadurch, dass es eine Hell bis Mittelrote, oft mit Orangeton aufweisende Farbe hat und intensiv nach Pakrika riecht.

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