So ist es wirklich, euer Essen zuzustellen

by wegwerferie

9 comments
  1. In Österreich ist es echt nicht einfach als Ausländer

  2. Das ist ja furchtbar. Wenn es nur ein anderes Land geben würde, in das er zurückkehren könnte. Eines, wo man vor nicht all zu langer Zeit dessen Befreiung auf unseren Straßen gefeiert hat. Aber leider ist er ja hier gefangen und wird gezwungen, in Österreich zu leben.

  3. > Ich kenne Leute, die waren in unserer Heimat Ärzte, Apotheker und so weiter. Sie sprechen sehr gut Englisch, aber eben nicht Deutsch. Also will sie niemand und sie liefern essen aus.

    Das ist meiner Meinung nach der eigentliche Skandal. Deutsch ist eh ein netter Skill. Aber eigentlich komplett irrelevant in einem Land wo fast jeder Englisch spricht. (Oder das wenigstens sollte)

    Ich finde wir sollten uns hier ein Beispiel an den Golfstaaten nehmen. Da spricht auch fast niemand mehr arabisch. Außer halt der Minderheit an Einheimischen. 

  4. kann ich bestätigen von der Seite aus wie schlecht man von den Firmen behandelt wird.

    Ich war 2021 im Sommer für 3 Monate geringfügig bei Mjam damals tätig. Ich wollte hauptsächlich bissl Geld verdienen nebenbei mit 18 und wenn ich gleichzeitig Fahrrad fahren darf war es eine ideale tempöräre Beschäftigung überm Sommer.

    Da hören die positiven Dinge auch schon auf. Es war eigentlich immer ein Stress so viel und so schnell wie möglich zu liefern, da man pro Bestellung 4€ bekam. Manchmal stand man halt einfach da, weil nichts kam…

    Ich hab mich auch mit paar anderen Kollegen unterhalten und die haben die selben Geschichten wie im Artikel erzählt. So einen Job hab ich mir nie als Vollzeit oder auch Teilzeit Beschäftigung sehen können. Man macht einfach zu viel für zu wenig.

    Für mich war es aber eine angenehme Zeit, da damals, noch relativ zu heute, mehr Bestellungen eingegangen sind (stell ich mir vor, da das ganze sau teuer wurde. Hab meine letzte online Bestellung über App auch vor 4 Jahren gemacht). Ich bin da zwei bis dreimal im Monat am Rad in Wien zu schönen Wetter unterwegs gewesen und konnte mir mit dem Geld neue Video Spiele kaufen. 

    Diese Lieferdienste können sich nicht aber die Jugend verlassen, da sie Leute brauchen, die Vollzeit ausgebeutet werden können

  5. Wie kann man das ändern? Personen die hier wohnen und auch ihre Abgaben zahlen zu Parlamentswahlen zulassen – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit.

    Wer Personen haben will, die hier arbeiten, ihre Abgagaben zahlen und sich dadurch integrieren, darf ihnen nicht den Zugang zu grundlegenden demokratischen Verfahren verwähren.

  6. Ich bin Gastronom & lieferr mein Essen selber aus.

    Habe vor einigen Monaten Mal so ein ähnliches Thema hier verfasst.

    “Ja selber schuld”

    “Such dir halt nen anderen Job”

    “Keiner zwingt dich dazu du Wappler”

    And the list goes on.

    Lustig wie hier auf einmal Empathie gezeigt wird.

  7. Wäre ja schön, wenn der Artikel nur das Thema Zustellen von Essen behandeln würde. Warum ist es relevant wo der Mann herkommt? Kann ja gern ein eigener Artikel sein, aber hat mit dem Thema nichts zu tun finde ich.

  8. Ach was.

    Morgen diskutiert ihr hier wieder ob 1€ Trinkgeld fürn Essenslieferanten angemessen ist oder lieber doch kein Trinkgeld gegeben werden sollte.

  9. Ist halt eine absolute Oaschhockn in einem ungerechtfertigerweise ungeregelten Bereich.
    Die Lücke des freien Dienstnehmertums gehört einfach in Abhängigkeitsbereichen rigoros gestopft.

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