Datenleck: Wie Baden in Österreich 33.000 Meldedatensätze ins Netz stellte

3 comments
  1. Hier ein paar Schmankerl aus dem Artikel

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    >Aktiviert war das sogenannte Directory Listing

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    >Neben Dateien mit kryptischen Namen stach sofort die Datei meldeamt.dbf
    (letzte Änderung am 8.3.2022, dem Tag unseres Abrufs) ins Auge, die 8,4
    MByte groß war. dbf-Dateien gehören zum antiquierten Datenbanksystem
    dBASE II, das in den 1980ern auf den Markt kam.

    Ich weiß nicht, was schlimmer ist. Dass immer noch mit einem uralten System gearbeitet wird, oder dass das System bzw. dessen Daten den Weg ins Internet gefunden haben.

    ​

    >Auch auf die Frage, welche Konsequenzen die folgenschwere Nachlässigkeit
    für die Stadtverwaltung haben würde, antwortete der Sprecher: “Eine
    Verhängung von Verwaltungsstrafen gegen Behörden ist in Österreich durch
    § 30 Abs. 5 DSG ausgeschlossen.”

    Das regt mich so dermaßen auf 🤬. Während bei uns jeder Fliegenschiss im Bezug auf Cookies oder Userdaten genauestens kontrolliert wird und von der RA abgenommen werden muss, um ja kein DSB-Verfahren zu riskieren, wird hier fahrlässig mit Meldedaten umgegangen und keinen juckts.

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