Ludwig ist und bleibt ein Autofanatiker. Lieber erhöht man die Preise vom Klimaticket.
Städte könnten so schön sein wenn nicht der ganze Raum für Autos da wäre sondern für Menschen. Ein paar Grünflächen hier und da, ansonsten ist alles Asphaltwüste.
Eine stumpfe Erhöhung des Parktarifs find ich blödsinnig, klar haben wir zu viele Autos in den Städten aber wenn man das Parken teurer macht, trifft man wieder nur die Unterschicht, während die Bonzen schön weiter alles mit ihren Vorstadtpanzern zu parken. Am besten allgemein die Zahl der Parkplätze runter schrauben, das trifft dann alle gleich hart und dazu vielleicht noch den Preis des Parkpickerls mit den Dimensionen oder dem Gewicht des Fahrzeugs skalieren lassen.
Ach, der VCÖ … Ich sage das als jemand, der kein Auto besitzt: Die Stadt Wien setzt völlig falsche Schwerpunkte. Ein Fahrverbot für die Innenstadt, oder eine Art Einfuhrabgabe zB wäre mE in Ordnung. Ein flächendeckendes Parkverbot, auch in den Außen- und Flächenbezirken, wo es genug Parkfläche gibt, wird als das empfunden, was es ist: Eine Frotzelei, die niemandem hilft.
Man löst das Problem nicht mit rein negativen incentives.
Vielleicht sollte man erstmal mit einem flächendeckenden Fahrradwegenetz anfangen.
Der VCÖ verlangt kein Parkverbot sondern eine Anpassung des Preises für Parken.
es ist schon so schwer, das Auto in Wien zu parken… jetzt noch die Preise erhöhen
In München ists billiger und die Leute haben 3x so viel Geld – aber bei uns ists ja so billig
Wenn das der absolut unparteiische VCÖ sagt…
In Wien kosten die Öffis mehr als das Parken, was muss man da noch diskutieren.
Gleich mal vorneweg, ich bin Autobesitzer und nutze alle Formen der Mobilität: zu Fuß, Fahrrad, Öffis, Auto, Zug. Wer wirklich nicht glaubt, dass Autofahrer in Wien nicht krass bevorzugt sind, hat keine Ahnung, und wirklich arg wirds, wenn man sich die Gehwege mal mit Kinderwagen vorstellt.
Ich wäre dafür, das Parkpickerl komplett abzuschaffen. Ersatzlos. Jaja, jetzt wirds Downvotes hageln, mir egal. Aber wer ein Auto hat, soll sich selbst um einen Parkplatz kümmern. Mietet was in einer Tiefgarage. Wie kommt die Öffentlichkeit dazu. Und nur zur Klarstellung: die Kurzpakzone darf bleiben, du darfst weiterhin mit dem Auto Besorgungen erledigen. Aber diese ganzen Dauerparker, die sich um 10 € im Monat zusätzliche Fläche mieten, müssen sich was anderes überlegen.
Und zum Arbeitsweg (Weil, was machen die ganzen armen Pendler, die nur mit dem Auto zur Arbeit kommen): Ich sags ganz ehrlich: ich finde halt auch, dass die Firmen schon angehalten sein sollten, nicht am Arsch der Welt sich anzusiedeln, und sich nachher zu wundern, dass man ein Problem mit Bewerbern hat. Ansonsten müssen diese Extrakosten im Gehalt halt mit drin sein. Auch das ist ein Abladen der Problematik auf die Öffentlichkeit, im Gegenzug für niedrige Standortkosten. Die Problematik ist auch nicht nur der Parkraum, sonderna auch die Zersiedelung mit all ihren ökologischen Faktoren.
Und ich weiß wohl, dass meine Vorstellungen utopisch und radikal sind, aber ich will nicht immer nur in kleinen Schritten denken, man muss auch mal eine Vision formulieren.
Wo sind denn da immer die Freunde des freien markts? Du brauchst zur Stoßzeit mit deinem fetten Auto 2x so viel Platz wie ein Kleinwagen. Angebot, Nachfrage, hier ist dein dementsprechender Preis.
Also, wieso kommt das nicht von unseren Markt regelt Parteien?
Wer auch immer es regelt, es ist vollkommen abartig, dass ein Smart oder Fiat500 so viel zahlt wie ein “ich wäre gerne ein Panzer” Pickup.
Als Auswärtiger fahre ich nach Wien mit dem Auto in 9 von 10 Fällen höchstens bis zum nächstgelegenen P+R Parkplatz und danach mit den Öffis weiter. Nach Graz fahre ich überhaupt direkt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, da ist die Frequenz vorteilhafter, der Zeitverlust vernachlässigbar und der Komfort höher (weil keine Parkplatzsuche).
Für mich unverständlich, warum man mit dem Auto direkt in die Stadt fahren möchte, die Parkplatzsucherei nervt und stresst mich so, dass ich mir das freiwillig nicht antun möchte.
Also … das Klimaticket wird teurer. Bedeutet im Klartext: Man macht das Öffi-Fahren unattraktiver, damit wieder mehr Leute aufs Auto umsteigen – um dann mit saftigen Parkgebühren ordentlich zu kassieren. Einfach genial!
Ein echter Geniestreich à la „erschaffe ein Problem – und verkaufe dann die Lösung“.
Langsam hab ich das Gefühl, die Politik wird nicht mehr wie ein Staat geführt, sondern wie ein Start-up mit Fokus auf Gewinnmaximierung. Nur dass wir hier alle Investoren sind – ohne Dividende.
Fände ein WienPickerl für so 50€ fein
Der VCÖ ist keine neutrale NGO, sondern eine Lobby-Organisation mit klarer Agenda.
Nur um die Meldungen besser einordnen zu können.
Wo ist der billig? Wenn ich nach Wien oder Graz fahre muss ich immer mit dem auto und da mal nen parkplatz finden ist auch scheiße und parkhäuser sind auch sack teuer.
Wieso überhaupt den Luxus anbieten, für Geld die Karre auf öffentlichem Raum abzustellen und da stehen lassen?
Einer meiner unvergesslichen Kindheitserinnerungen ists als ich als Fahrradanfänger in unserer Siedlung in ein parkendes Auto gedonnert bin und mich die Nachbarin mit Nasenbluten nach Hause getragen hat.
Das war in einer 2500 Einwohner Gemeinde, sprich es gehören auch dort die unzähligen parkenden Autos weg von der öffentlichen Strasse, nicht nur in der Stadt, zwecks Lebensqualitätssteigerung und Gleichberechtigung.
Ok, machen wirs einkommens abhängig, wie strafen in norwegen in % zum jahres einkommen
VCÖ ist halt auch nur die Anti-Auto Lobby.
ich hab heut bei mir (nö) zum ersten mal einen kunden im gschäft gehabt, der gesagt hat -ich fahr jetzt immer mim bus in die stadt rein zum einkaufen, weil das ist billiger als mim auto und geht genauso gut.
ist wie eigenes sackerl mitbringen, dauert nur länger bis es ankommt.
ich hab aber dafür in meiner alten firma (selber ort) schon eine woche nach einführung der parkgebühren gehört – ich fahr jetzt wieder viel lieber hierher einkaufen, weil es gibt mehr freie parkplätze.
das zeug wirkt und hat sinn. aber die leut sind faul und gestresst und deppat. und ja, der ganze spaß geht auch, wenn man kinder hat. oder einen vollzeitjob.
Warum kostet parken im 17. gleich viel wie im 1.? Im 17. Kannst beim Türken Gemüse kaufen und im 1. gehst zu LV und kaufst dir eine Tasche um 15k.
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Ludwig ist und bleibt ein Autofanatiker. Lieber erhöht man die Preise vom Klimaticket.
Städte könnten so schön sein wenn nicht der ganze Raum für Autos da wäre sondern für Menschen. Ein paar Grünflächen hier und da, ansonsten ist alles Asphaltwüste.
Eine stumpfe Erhöhung des Parktarifs find ich blödsinnig, klar haben wir zu viele Autos in den Städten aber wenn man das Parken teurer macht, trifft man wieder nur die Unterschicht, während die Bonzen schön weiter alles mit ihren Vorstadtpanzern zu parken. Am besten allgemein die Zahl der Parkplätze runter schrauben, das trifft dann alle gleich hart und dazu vielleicht noch den Preis des Parkpickerls mit den Dimensionen oder dem Gewicht des Fahrzeugs skalieren lassen.
Ach, der VCÖ … Ich sage das als jemand, der kein Auto besitzt: Die Stadt Wien setzt völlig falsche Schwerpunkte. Ein Fahrverbot für die Innenstadt, oder eine Art Einfuhrabgabe zB wäre mE in Ordnung. Ein flächendeckendes Parkverbot, auch in den Außen- und Flächenbezirken, wo es genug Parkfläche gibt, wird als das empfunden, was es ist: Eine Frotzelei, die niemandem hilft.
Man löst das Problem nicht mit rein negativen incentives.
Vielleicht sollte man erstmal mit einem flächendeckenden Fahrradwegenetz anfangen.
Der VCÖ verlangt kein Parkverbot sondern eine Anpassung des Preises für Parken.
es ist schon so schwer, das Auto in Wien zu parken… jetzt noch die Preise erhöhen
In München ists billiger und die Leute haben 3x so viel Geld – aber bei uns ists ja so billig
Wenn das der absolut unparteiische VCÖ sagt…
In Wien kosten die Öffis mehr als das Parken, was muss man da noch diskutieren.
Gleich mal vorneweg, ich bin Autobesitzer und nutze alle Formen der Mobilität: zu Fuß, Fahrrad, Öffis, Auto, Zug. Wer wirklich nicht glaubt, dass Autofahrer in Wien nicht krass bevorzugt sind, hat keine Ahnung, und wirklich arg wirds, wenn man sich die Gehwege mal mit Kinderwagen vorstellt.
Ich wäre dafür, das Parkpickerl komplett abzuschaffen. Ersatzlos. Jaja, jetzt wirds Downvotes hageln, mir egal. Aber wer ein Auto hat, soll sich selbst um einen Parkplatz kümmern. Mietet was in einer Tiefgarage. Wie kommt die Öffentlichkeit dazu. Und nur zur Klarstellung: die Kurzpakzone darf bleiben, du darfst weiterhin mit dem Auto Besorgungen erledigen. Aber diese ganzen Dauerparker, die sich um 10 € im Monat zusätzliche Fläche mieten, müssen sich was anderes überlegen.
Und zum Arbeitsweg (Weil, was machen die ganzen armen Pendler, die nur mit dem Auto zur Arbeit kommen): Ich sags ganz ehrlich: ich finde halt auch, dass die Firmen schon angehalten sein sollten, nicht am Arsch der Welt sich anzusiedeln, und sich nachher zu wundern, dass man ein Problem mit Bewerbern hat. Ansonsten müssen diese Extrakosten im Gehalt halt mit drin sein. Auch das ist ein Abladen der Problematik auf die Öffentlichkeit, im Gegenzug für niedrige Standortkosten. Die Problematik ist auch nicht nur der Parkraum, sonderna auch die Zersiedelung mit all ihren ökologischen Faktoren.
Und ich weiß wohl, dass meine Vorstellungen utopisch und radikal sind, aber ich will nicht immer nur in kleinen Schritten denken, man muss auch mal eine Vision formulieren.
Wo sind denn da immer die Freunde des freien markts? Du brauchst zur Stoßzeit mit deinem fetten Auto 2x so viel Platz wie ein Kleinwagen. Angebot, Nachfrage, hier ist dein dementsprechender Preis.
Also, wieso kommt das nicht von unseren Markt regelt Parteien?
Wer auch immer es regelt, es ist vollkommen abartig, dass ein Smart oder Fiat500 so viel zahlt wie ein “ich wäre gerne ein Panzer” Pickup.
Als Auswärtiger fahre ich nach Wien mit dem Auto in 9 von 10 Fällen höchstens bis zum nächstgelegenen P+R Parkplatz und danach mit den Öffis weiter. Nach Graz fahre ich überhaupt direkt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, da ist die Frequenz vorteilhafter, der Zeitverlust vernachlässigbar und der Komfort höher (weil keine Parkplatzsuche).
Für mich unverständlich, warum man mit dem Auto direkt in die Stadt fahren möchte, die Parkplatzsucherei nervt und stresst mich so, dass ich mir das freiwillig nicht antun möchte.
Also … das Klimaticket wird teurer. Bedeutet im Klartext: Man macht das Öffi-Fahren unattraktiver, damit wieder mehr Leute aufs Auto umsteigen – um dann mit saftigen Parkgebühren ordentlich zu kassieren. Einfach genial!
Ein echter Geniestreich à la „erschaffe ein Problem – und verkaufe dann die Lösung“.
Langsam hab ich das Gefühl, die Politik wird nicht mehr wie ein Staat geführt, sondern wie ein Start-up mit Fokus auf Gewinnmaximierung. Nur dass wir hier alle Investoren sind – ohne Dividende.
Fände ein WienPickerl für so 50€ fein
Der VCÖ ist keine neutrale NGO, sondern eine Lobby-Organisation mit klarer Agenda.
Nur um die Meldungen besser einordnen zu können.
Wo ist der billig? Wenn ich nach Wien oder Graz fahre muss ich immer mit dem auto und da mal nen parkplatz finden ist auch scheiße und parkhäuser sind auch sack teuer.
Wieso überhaupt den Luxus anbieten, für Geld die Karre auf öffentlichem Raum abzustellen und da stehen lassen?
Einer meiner unvergesslichen Kindheitserinnerungen ists als ich als Fahrradanfänger in unserer Siedlung in ein parkendes Auto gedonnert bin und mich die Nachbarin mit Nasenbluten nach Hause getragen hat.
Das war in einer 2500 Einwohner Gemeinde, sprich es gehören auch dort die unzähligen parkenden Autos weg von der öffentlichen Strasse, nicht nur in der Stadt, zwecks Lebensqualitätssteigerung und Gleichberechtigung.
Ok, machen wirs einkommens abhängig, wie strafen in norwegen in % zum jahres einkommen
VCÖ ist halt auch nur die Anti-Auto Lobby.
ich hab heut bei mir (nö) zum ersten mal einen kunden im gschäft gehabt, der gesagt hat -ich fahr jetzt immer mim bus in die stadt rein zum einkaufen, weil das ist billiger als mim auto und geht genauso gut.
ist wie eigenes sackerl mitbringen, dauert nur länger bis es ankommt.
ich hab aber dafür in meiner alten firma (selber ort) schon eine woche nach einführung der parkgebühren gehört – ich fahr jetzt wieder viel lieber hierher einkaufen, weil es gibt mehr freie parkplätze.
das zeug wirkt und hat sinn. aber die leut sind faul und gestresst und deppat. und ja, der ganze spaß geht auch, wenn man kinder hat. oder einen vollzeitjob.
Warum kostet parken im 17. gleich viel wie im 1.? Im 17. Kannst beim Türken Gemüse kaufen und im 1. gehst zu LV und kaufst dir eine Tasche um 15k.
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