
Also ich weiß ja das die Geburtenrate nicht gerade die höchste ist, aber als Maßnahme Eltern mehr Stimmrecht zu geben und sich so etwas zu erkaufen ist glaub ich der falsche Weg.
Statt wirklichen Reformen, gibt man da Leuten mehr Stimmrecht, die zumindest für mich teilweise das Problem darstellen, weil die Erziehung bei manchen einfach nur aus in die Schule stecken und die machen alles besteht (was ja schon mal grundsätzlich ein Problem darstellt, wird zwar im Artikel beiläufig erwähnt, aber wenn man seine Kinder an die Arbeit anpassen muss und nicht andersrum, dann darf man sich nicht wundern, das keiner mehr Kinder haben will, von denen man im Endeffekt nichts hat)
by cofffeeismypoison
21 comments
Bisschen komisch diese beiden Themen zu vermischen. Aber grundsätzlich wäre es schon sinnvoll, dass die Leute, die es am längsten betrifft (i.e. Kinder) auch mitreden dürfen. Ob man das machen will, indem man den Eltern das Wahlrecht überträgt ist allerdings eine andere Frage.
>Dabei hätten die Stimmen von Personen mit Kindern dementsprechend mehr Gewicht – vertretend für die Kinder.
Das war jetzt nicht das was ich unter dem Begriff “Kinderwahlrecht” erwartet habe.
Unfruchtbaren Leuten weniger Wahlrecht zu geben, das fällt normalerweise rechten Spinnern wie JD Vance ein.
Führt auch überhaupt nicht dazu hyperreligiöse Kultisten zu bevorzugen
…Eltern mehr Stimmrecht zu geben..
Noch mehr Stimmen für die SUV-Helikopter-Mamas? WTF!
Ich persönlich bin für ein Wahlrecht ab 0. ~~Also wenn die Eltern/Erziehungs berechtigten die Erlaubnis geben darf ihr Kind wählen gehen.~~ Ob die Kinder genug Reife besitzen kann man natürlich schon infrage stellen. Genauso kann man aber infrage stellen ob erwachsene Wähler überhaupt genug Reife besitzen. Einfluss der Eltern ist natürlich auch möglich, aber selbst wenn jedes Kind das wählt was die Eltern wählen, würde es ja keinen Unterschied in den Wahlergebnisse geben, wenn man davon ausgeht, dass die Eltern über alle Parteien gleich verteilt sind.
Im Gegenzug könnte es Interesse an Politik und Zukunfts orientierte Politik fördern.
Edit: Man müsste es garantieren können, dass das Kind Wählen darf wenn es will, alles andere wäre sehr wahrscheinlich viel zu aufwändig.
Stimmen aufgrund irgendwelcher Kriterien zu gewichten ist eine TOP Idee.
In ein paar Jahren braucht dann keiner von uns mehr wählen gehen weil fünf reiche Hawis fix xxx wählen und daher eh kein anderer mehr gewinnen kann. /s
Warum nicht einfach die gewichtung der stimme ändern. Sprich mit hausnummer 25 hast dein volles stimmrecht aber mit 80 nur mehr einen teil.
Der 80jährige muss ja mit den konsequenzen der wahl deutlich weniger lang leben als 25jährige.
>Allmendinger plädierte für ein „Kinderwahlrecht“ als Lösungsansatz. Dabei hätten die Stimmen von Personen mit Kindern dementsprechend mehr Gewicht – vertretend für die Kinder.
Nein, nein, und nochmals nein!!
Sobald man die Tür öffnet für Konzepte, die manchen Leuten – egal auf Basis welcher Kriterien – mehr Stimmrecht zuspricht, folgen weitere Ausartungen quasi automatisch, z.B. Wahlrecht gewichtet nach Vermögen und Grundbesitz, propagandagerecht verpackt in Slogans wie *”Wer mehr Steuern zahlt, soll auch mehr Mitbestimmungsrecht haben!”* o.ä. und ich bin ziemlich sicher, die Mehrheit der ÖVP-Wähler*innen würde derartigem sogar zustimmen.
Da gibt es sicher andere Mittel und Wege die Geburtenrate zu erhöhen, vielleicht sollten sie die Familien mehr unterstützen, statt das Kindergeld effektiv zu verringern.
Super blöde Idee Gewichtungen einzelner Stimmen wieder aufzuteilen und abzuändern.
es ist natürlich ein Problem, dass diejenigen, die Politik am meisten betrifft, keine Stimme haben.
Und so ehrlich muss man auch sein – mittlerweile entscheiden Pensionisten und Ü 50 de facto alleine, was im Land passiert.
Deswegen wird auch jedes Jahr mehr und mehr zu den Pensionisten umverteilt. Seit 1998 sind Pensionen um 40%-Punkte mehr gestiegen als Gehälter.
Das ist per se einfach extrem undemokratisch, auch Singles und Kinderlose haben ein Recht auf faire und gleichwertige demokratische Partizipation. Dass der ORF das auch so unwidersprochen bzw. unkommentiert übernimmt, finde ich fürchterlich und ein gelungenes Beispiel für false Balancing.
Da kommt mir sofort die Szene von Idiocracy mit den Kindern in den Kopf 😉
Dieser Quatsch bedeutet das Ende Demokratie. Scheinbar kommt nicht nur die AfD auf diese dumme Idee…
Als ob die Kinder das gleichen wählen würden wie ihre Eltern…
Wenn die Politik weiterhin egoistisch handelt auf die Zukunft der Kinder scheißt, Stichwort Klimawandel, dann braucht sie sich nicht wundern warum keine Kinder in die Welt gesetzt werden. Wenn selbst einfachste Renaturierungsmaßnahmen für die ÖVP so ein Problem darstellen, dann möchte ich keine Kinder in diese Welt setzen.
Die Grundidee dahinter kann ich nur mit einer Verschiebung des Einflusses weg von den Pensionisten hin zu jenen, die davon auch wirklich betroffen sind, vermuten.
Das wäre meiner Meinung auch nur Fair. Warum Soll Helga, 75, darüber abstimmen dürfen, welche Förderquoten Kindergärten erhalten? Salopp gesagt. Ja sie muss es indirekt mitzahlen, dabei vergisst sie aber, dass nur kontinuierlicher Nachwuchs und Vollbeschäftigung a) Mittel zur Verfügung stellt, damit ihr Ambulanzenmarathon und ihre Pension bezahlt werden und b) die Mittel nicht anderweitig benötigt werden.
Einige Kommentare haben ja schon die Problematik damit beschrieben: “Aber wenn die dürfen was ist dann mit….”. Und ich weiss ehrlich gesagt auch nicht, wie man das Ernsthaft argumentieren kann oder welche Lösungen hier angebracht wären, da einem immer irgendjemand den Dreck unter den Fingernägeln neidig ist. Weil wirklich zwei schritte weiter Denken und sich Fragen “Warum ist das nötig”, das können leider nicht mehr viele Leute ohne gleich emotional zu werden.
Ich verstehe den Ansatz, aber hier mit Gewichtungen anzufangen halte ich nicht für den richtigen Weg, das hatten wir in der Geschichte schon, war nicht leiwand.
Ich würds am Alter festmachen: Wahlberechtigt ist nur, wer am Wahltag sein 70. Lebensjahr noch nicht abgeschlossen hat. Wennst die Konsequenzen der Politik, die du wählst nicht mehr ausbaden musst, brauchst auch nicht mehr wählen…
Wenn wir schon dabei sind bitte auch bitte das volle Wahlrecht für EU-Bürger in dem Land in dem sie den Hauptwohnsitz haben.
Das ist legit das dümmste dass sich jemals jemand ausgedacht hat – und das heißt eas in zeiten von musk, trump und co
Familien sind imho konservativer als der Durchnitt der Kinderlosen, ob das zum gewünschten Ergebnis führt?
Ich hab ein paar Kinder und geh jetzt schon nicht wählen weil keine der Parteien das kleinste Übel ist, sondern alle wirklich widerlich sind
Also mehr Stimmen irgendjemandem zu geben ist wohl demokratiepolitischer Wahnsinn.
Was ich mir jedoch gut vorstellen könnte, dass man das aktive Wahlrecht beschränkt (65a, 70a, Pensionsantrittsalter).
All das löst immer noch nicht das Problem, dass unfähig Leute oft viel zu leicht in Ämter kommen.
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