> An dem Rücktransport hatte es in den vergangenen Tagen Kritik gegeben, unter anderem vom Uno-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR. Das Land Burgenland erklärte auf APA-Anfrage zuletzt, dass die Obsorge für die Waisen- und Pflegekinder seit jeher dem Leiter der ukrainischen Einrichtung unterliege. Die Einrichtung wird als Grundversorgungseinrichtung geführt und von Land und Bund finanziell unterstützt.
> Der Leiter habe mit den ukrainischen Behörden den Entschluss gefasst, die Kinder zurück in die Heimat zu bringen. Das Land Burgenland habe im Interesse des Kindeswohls Informationen über die Qualität, die Sicherheit und die Umstände der Heimbringung eingeholt und entsprechende Auskünfte erhalten. Diese müsse man zur Kenntnis nehmen, ein Entzug der Obsorge sei aus Sicht des Landes nicht möglich.
wenig infos, aber aus externer sicht wenig verständlich.
Wtf? Wer kommt auf so eine Idee?
Meine Frau hat eine ukrainische Arbeitskollegin, die ist mit Kind (14) hier. Die Mutter schickt ihr Kind wieder zurück.
Sie sagt, ihre Tochter ist dermaßen depressiv geworden hier, es bricht ihr das Herz. Sie ist entwurzelt, findet keinen sozialen Anschluss ( was mich nicht wundert, Österreicher sind fürchterlich in dieser Beziehung), und kommt in der Schule nicht voran, weil sie viel Zeit mit Deutsch lernen “verliert”.
Ich glaube, diese Entscheidung ist extrem schwierig, aber ich will da eigentlich nicht urteilen. Sowas kann sich unsereins schlicht nicht vorstellen.
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> An dem Rücktransport hatte es in den vergangenen Tagen Kritik gegeben, unter anderem vom Uno-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR. Das Land Burgenland erklärte auf APA-Anfrage zuletzt, dass die Obsorge für die Waisen- und Pflegekinder seit jeher dem Leiter der ukrainischen Einrichtung unterliege. Die Einrichtung wird als Grundversorgungseinrichtung geführt und von Land und Bund finanziell unterstützt.
> Der Leiter habe mit den ukrainischen Behörden den Entschluss gefasst, die Kinder zurück in die Heimat zu bringen. Das Land Burgenland habe im Interesse des Kindeswohls Informationen über die Qualität, die Sicherheit und die Umstände der Heimbringung eingeholt und entsprechende Auskünfte erhalten. Diese müsse man zur Kenntnis nehmen, ein Entzug der Obsorge sei aus Sicht des Landes nicht möglich.
wenig infos, aber aus externer sicht wenig verständlich.
Wtf? Wer kommt auf so eine Idee?
Meine Frau hat eine ukrainische Arbeitskollegin, die ist mit Kind (14) hier. Die Mutter schickt ihr Kind wieder zurück.
Sie sagt, ihre Tochter ist dermaßen depressiv geworden hier, es bricht ihr das Herz. Sie ist entwurzelt, findet keinen sozialen Anschluss ( was mich nicht wundert, Österreicher sind fürchterlich in dieser Beziehung), und kommt in der Schule nicht voran, weil sie viel Zeit mit Deutsch lernen “verliert”.
Ich glaube, diese Entscheidung ist extrem schwierig, aber ich will da eigentlich nicht urteilen. Sowas kann sich unsereins schlicht nicht vorstellen.
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