Der Traum vom Haus wird immer unleistbarer

17 comments
  1. Wenn die Bodenversiegelung nicht weiter ins Unermessliche steigen soll so wie derzeit, dann wird man um Wohnblöcke nicht herumkommen. Dass jeder Hansl ein eigenes Haus mit Garten und Carport hat, das spielts halt einfach nicht.

  2. Das Problem ist, dass Landflächige nicht steigerbar ist. Immobilienpreise hängen an der Bvölkerungszahl. Die Immigration der letzte 20 Jahre hat vor allem im Raum Wien zu einer desaströsen Situation geführt.

  3. wohl eher Traum des Eigenheims in irgendeiner Art; Immobilien in Wien sind laut ÖNB fast um ein drittel überbewertet

  4. Ist das wirklich der eigene Traum?

    Mir kommt teilweise vor der Traum wird einen von den Eltern, Bekannten, Freunden und oder Gesellschaft aufgezwungen.

    Wenn sich Junge Familien auf 30 Jahre oder mehr so eine Last aufzwingen.

  5. Häuser sind und waren schon immer ein Geldgrab, change my mind.

    Bei Wohnungen kannsts vielleicht noch als Investment sehen, aber die wenigsten die ein Haus besitzen sind bereit Sanierungen und Erneuerungen zu machen, wenn des erbst kannst mal gleich eine general sanierung machen. Bei einer Wohnung bist gezwungen zu einem gewissen grad und es is günstiger

  6. Warum nix gemacht wird?

    Man schaut sich an, wer die ÖVP finanziert. Ein Schelm wer denkt, dass Spenden, Stimmen und Posten von Bauunternehmer und Wohnungsbesitzer/gesellschaften was mit der derzeitigen Lage zu tun haben.

  7. Ich hatte unglaubliches Glück. Hab mir für 10 Jahren eine Wohnung in Wien um ~180k gekauft und um 70k renoviert. Die verkauf ich im Moment um ~400k.
    Kredit ist natürlich noch einiges offen.

    Letztes Jahr hab ich dann gemeinsam mit meiner Frau ein Haus in einer Gartensiedlung in Wien um ~700k gekauft. Frisch renoviert.. nichts zu tun.

    Das große Glück ist aber die aktuelle Inflation gepaart mit den Kreditzinsen. 1,1% fix auf 30 Jahre.

    Ich lach mir gerade ordentlich ins Fäustchen. Ich geh davon aus, dass die Gehälter auch einigermaßen steigen werden und ich dadurch viel weniger zurückzahlen muss.

  8. der wiederverkaufswert eines hauses hat auch eine deutlich größere bandbreite als eine whg. ab einem gewissen alter bzw dem finanziellen rahmen wird sich jeder besitzer 2x überlegen ob er die eine oder andere renovierung noch durchführen wird. die attraktivität der lage bzw der ortschaft ist eher mehr schwankungen unterlegen als in der stadt. ein 2nd oder 3rd hand haus zu kaufen erfordert deutlich mehr überlegungen. gibt genug objekte, bei denen nach kauf so viel zu machen wäre, dass man sich am ende gleich einen neubau hinstellen könnte oder eine feine stadtwhg.

  9. Unpopuläre Meinung: solange Neubau billiger ist als Renovierung, läuft was falsch.

    Es steht so viel leer oder wird nur minimal bewohnt, aber ständig wird neu gewidmet und dann doch nur halb bebaut, toter Rasen, thujenhecke und irrer pendelstrecken.

    Kreisverkehr, hofer, bipa, interspar & baumarkt gleich daneben, natürlich alle mit fetten Parkplatz.

    Eisenbahn & Stromnetze kannst nicht mehr bauen weil die der Neffe vom Bruder vom Nachbarn der beste freund vom övp Bürgermeister war und km Grünland drei Parzellen als Bauland gewidmet bekam: eine zum bauen, eine zum verkaufen ( muss ja sein efh finanzieren) und eine als Sparbuch für die Kinder. Nach drei Jahren Scheidung, dann mit 200 % gewinn verkauft. Aber die Landschaft mit Stromnetz und Windrad wird verschandelt.

    So jetzt hör ich auf sonst werd ich auffällig gegen diese irren ortskaiser und die priveligienritter…

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