Die neue 5-Prozent-Zusage der NATO könnte US-Rüstern Exportaufträge in Billionenhöhe sichern. BTIG nennt Namen – und rechnet mit einem fast verdoppelten Markt für amerikanische Rüstungsunternehmen.
Die Entscheidung der NATO, die Verteidigungsausgaben bis 2035 von 2 Prozent auf 5 Prozent des BIP zu erhöhen, könnte für US-Rüstungsunternehmen zu einem historischen Wendepunkt werden. Laut einem
Bericht von BTIG-Analyst Andre Madrid dürften die jährlichen Verteidigungsausgaben der Allianz auf bis zu 3 Billionen US-Dollar steigen. Bei gleichbleibendem Ausgabeverhalten entspräche das einem
Ausrüstungsbudget von bis zu 8,8 Billionen US-Dollar über zehn Jahre – mit einem geschätzten Exportpotenzial von 2,7 Billionen US-Dollar für US-Firmen.
Madrid betont: “Die höheren Verteidigungsausgaben könnten den adressierbaren Markt für US-Auftragnehmer fast verdoppeln.” Derzeit entfallen rund zwei Drittel der europäischen
Militärausrüstungsimporte auf US-Hersteller. Besonders gut positioniert seien Northrop Grumman, AeroVironment und Leonardo DRS, die BTIG alle mit “Kaufen” bewertet. Auch General Dynamics und Kratos
Defense gehören zu den potenziellen Profiteuren.