inhaber kann machen was er will. der gast genauso. ich finds naja.. nicht ganz elegant. hab aber selbst auch schon business gehabt wo die ein oder andere rezession überhaupt nicht nachvollziehbar war. da dreht man durch mit der zeit und irgendwann reagiert man bei was kleinerem dann über.
r/wasletztestern
Man sieht wie er noch in der ersten Hälfte versucht höflich zu bleiben und dann in Hass abdriftet 🤣
Ist es angebracht, in r/Austria so einen Topfen zu posten?
Kannst froh sein bei der modernen Gastronomenmentlität nicht abgemahnt zu werden
Bis zum letzten Absatz empfinde ich den Kommentar des Wirten als okay, danach wird es allerdings untergriffig und peinlich.
Es steht ihm frei, sich gegenüber einer kritischen Bewertung zu rechtfertigen, aber das sollte meiner Meinung nach sachlich erfolgen.
Bin eigentlich auf der Seite vom Wirten. Leider muss ich ihm trotzdem einen Stern für “Sechsy Steak” wegnehmen. Einfach aus Prinzip.
Bei einem Steak und einem Soda Zitron um in Summe 35 Euro muss man bei den Erwartungen realistisch bleiben, da hat der Gastronom schon Recht, und ich finde es prinzipiell ok, dass er das auch artikuliert.
Der Ton und Abschluss ist aber komplett daneben, damit schießt er sich ins eigene Knie.
Dieses passiv aggressive abwertende Schreiben gegenüber einem Gast im Internet sagt mehr über den Inhaber aus als über den Gast der schlecht Bewertet hat. Ich würd dort nicht hingehen wollen.
Das Restaurant hat zwar insgesamt eine 4,0, aber auffallend viele 1-Stern-Bewertungen. Wenn man sich die Kommentare durchliest, scheint der Service ziemlich langsam zu sein. Der Inhaber reagiert offenbar sehr empfindlich auf Kritik – selbst sachliche Rückmeldungen führen wohl schnell zu patzigen Antworten. Ich persönlich würde eher woanders hingehen.
Am Stil koennte er natuerlich arbeiten, aber er ist ja Wirt und kein Autor.
Bitte hinterlasse uns eine Bewertung von einem Account mit 2-3 vorherigen Bewertungen, null Bewertungen noch besser. Wenn du mehr als 40 Bewertungen hat, mach es bitte nicht.
Einen Stern zu vergeben ist viel zu hart für die angesprochenen Kritikpunkte. Einen Stern gibts dann, wenn Ratten durch die Küche laufen, das essen offensichtlich verdorben ist oder ich grob falsch behandelt werde.
Drei Sterne würden vielleicht Sinn machen – einen Stern Abzug für die Wartezeit, einen für das falsche Preis-/Leistungsverhältnis. Ich bin der Meinung, dass solche absurden Kritiken wirklich existenzbedrohend sein können und überdacht und auch verurteilt werden sollten.
Der letzte Absatz der Antwort ist indes auch nicht ok…
Im Übrigen glaube ich nicht, dass TK Wedges billiger als hausgemachte sind, im Gegenteil eher, mit Arbeitskosten vielleicht gleich?
Sechsy Steak? 🫠
Ich find solche Reaktionen eigentlich relativ hilfreich. Wenn ein Inhaber ständig patzig auf Bewertungen reagiert, hilft mir das meist mehr bei meiner Entscheidung wie die Bewertungen selbst.
Naja wenn du als Inhaber pleite gehen willst, ist es sehr angebracht. 😀
Steak kann teuer werden, 30 Euro sind da recht leistbar. Getränk von 3-4 Eur für ein SoZi auch okay. Der Ton der Antwort ist nicht großartig.
Ich finde es extrem hilfreich: Besser zum dönerladen.
Da stellt sich die Frage, wer tatsächlich “Nichts besseres im Leben zu tun” hat, haha. Was bitte geht mit einem Restaurantinhaber, der sich so aufführt?
Lieber sowas ehrliches als diese standard antworten, die sich kein mensch durchliest.
Der Trottel hier ist der Rezessionär. Zuerst das eine bestellen und das andere erwarten und danach bei der Rezession mal schön die Realität verschweigen, damit seine Beschwerde berechtigt wirkt.
Klar sind schlechte Bewertungen kacke, aber wenn ein Inhaber so antwortet und ich das im Vorfeld sehe, ist das für mich ein Grund das Lokal nicht zu besuchen.
Ist ok, aber der letzte Absatz war im Ton daneben.
Ich komm aus der Gastro und man muss dazu sagen, dass es diese Art von möchte-gern-Speisenkritiker gibt, die es sich zur Aufgabe machen schlechte Rezensionen zu schreiben und ihre Zeit damit verbringen. Es gibt ja auch Leute, die einfach nur Schäden verursachen möchten. Muss man immer in Betracht ziehen.
Obs gut fürs Geschäft ist weiß ich nicht, aber ich finds tausendmal besser als die megahöflichen Standardantworten
Diese Bewertungen in Zusammenhang mit dem Gebahren der Gäste in der Gastronomie läuft Hand in Hand mit der kritischen Personalsituation und der mangelhaften Bezahlung. Natürlich sind Wedges ausm TK, weil keiner die Kartoffeln schneidet, würzt und dann Einzelportionen macht. Es soll doch schnell gehen. Kein Deutscher wartet ne Stunde aufs Essen und nennt das “Esskultur” – da muss es innerhalb 20 min da sein.
Je mehr Info für die Konsumenten desto besser. 😉
Hab mal bei einem Kinderarzt gearbeitet. Der geht in den Rezensionen auf die Leute los, da is das noch ok.
Hab ich voll OK gefunden. Bis zum Schluss. Der Schluss ist echt das letzte.
Edit: Btw. name and shame
An sich finde ich es immer gut wenn auf Bewertungen reagiert wird. Dann hat man das Gefühl das sich jemand zumindest das Feedback ansieht und eventuell auch was verbessern möchte. Oft ergibt sich dann mit der Bewertung + Kommentar dann erst das richtige Bild um sich selbste ine Meinung zu bilden.
Mein Hautarzt kommentiert auch immer sehr lustig seine negativen Google Bewertungen, und ich bin auch nur deshalb zu ihm hingegangen und wurde nicht enttäuscht. Ich wusste immerhin worauf ich mich einlasse.
das ende der antwort hätten sie weglassen sollen, weil das lässt sie echt deppat ausschauen.
Zu angriffig/peinlich. Nach dem durchzogenen Filetkopf plus Preisunterschied hätte ich aufgehört.
Angebracht oder nicht, er macht einem die Entscheidung einfacher ob man hingeht oder nicht.
Na gut, ein ‘Steak’ um 35 Euro… was erwartest. Da kriegst mit Glück ein Gustostück und das ist eben kein Filet. Die TK-Beilagen können sie sich allerdings wirklich langsam sparen, das ist so dermaßen 80s.
Am Anfang dachte ich “Ok, klingt soweit fair”, aber gegen Ende wird es einfach nur unprofessionell.
Leider ist es grad heut in der Gastro ein Riesenproblem, dass Restaurantbetreiber nicht so gut mit Kritik umgehen können. Die Rezension wurde komplett sachlich verfasst, der Betreiber reagiert darauf anfangs gelassen, nimmt es dann aber persönlich, anstatt Verbesserungspotenzial für den eigenen Betrieb zu sehen.
Nichts desto trotz rechtfertigt das das Verhalten des Gastronomen nicht. Respekt an dich, dafür dass du den Namen der Gaststätte zensiert hast, ich hätte das (ehrlich gesagt) nach so einem Outlash vermutlich nicht getan.
Leider (oder zum Glück) hat der Inhaber/die Inhaberin recht. Gute Qualität kostet nun mal was. Vor allem in Zeiten wie diesen. Sowohl das Service- als auch das Küchenpersonal sowie Zutaten (frische Kartoffeln, etc. wenn wir davon ausgehen, dass es der Wahrheit entspricht dass nicht TK Beilagen verwendet werden) abgegolten/bezahlt werden muss.
Vom WES (Wareneinsatz) und eventuellem Bruch (was zum Schluss weggeworfen/weggegeben wird) ganz zu schweigen.
Heutzutage in der Gastronomie zu arbeiten, egal ob man im Service, in der Küche oder als Inhaber/-in im Einsatz ist. Es wird einem selten gedankt.
Klar es gibt Betriebe, die eine niedrige Serviceleistung haben und völlig überteuert sind, aber eben nicht alle. Und ja, es gibt auch Betriebe die glauben dass Beste vom Besten anzubieten und völlig überteuert sind und das bei geringer Servicequalität.
Wenn es wirklich so ist, dass die Person auch 40 andere Rezensionen verfasst hat (von denen ich mal ausgehe, dass der Großteil negativ konnotiert ist), dann ist das eine durchaus gerechte Reaktion. Da würde ich gerne hingehen.
40 Minuten Wartezeit bei einem Steak – jeglicher Art -mit Beilagen, zeigt dass die Speisen durchaus frisch zubereitet werden.
Außerdem müsste die Person dort ja die Hölle auf Erden erlebt haben (wovon man bei den anderen äußerst positiven Rezensionen – mutmaße ich jetzt mal, wenn es das Restaurant ist was ich meine) um eine 1-Stern Bewertung abzugeben. Das war einfach nur Scheiße und boshaft, völlig unbegründet (vor allem hätte man dann mehr auf das Essen, das Ambiente etc. eingehen sollen um dies zu rechtfertigen)
Pro Tip, Kommentar schreiben, ChatGPT “make it corporate friendly” oder ähnliches… Dann kann man schreiben was man denkt und am Ende wird’s trotzdem professionell…
In Graz gibts das Cafe Mitte, der Besitzer reagiert auch immer patzig auf schlechte Bewertungen (oder hats früher, lange nicht mehr rein gschaut)
Ist sehr amüsant, aber einen Besuch dort meide ich dadurch
Finds ehrlich gesagt, berechtigt.
Im Großen und ganzen war es sehr aufschlussreich & nicht beleidigend.
Die zynische Bemerkung am Schluss hätt von mir sein können, aber als seriöser Inhaber würd ich mir das lieber verkneifen.
Kenne schlimmere Beiträge, da gabs mal einen Ausraster seitens des Inhabers auf der Google Bewertung bei seinem Lokal in Salzkammergut, das hats sogar in die Nachrichten geschafft.
Und dann noch ein Frauenarzt, der in einer Bewertung von einer Patientin dann tatsächlich ihr Krankheitsbild ausgeplaudert hat & sich über ihre Körperhygiene echauffiert hat.
Letzteres weiß ich grad net, ob das in Ö. oder in Deutschland passiert ist…
Schweif ab :’D
Also, find die Antwort echt nicht schlimm.
Sicher, genau so! Wieso hat der gute seine Kritik nicht direkt im Lokal angebracht?
Nein das hat er zu 100% nicht gemacht, bevor jetzt jemand damit kommt.
Total sachliche Kritik. Kann die Kritik auch verstehen. Wozu noch essen gehen wenn es meistens irgendein Convenient Scheiß ist, den ich zu Hause selbst besser hinbekomme und dann auch noch der Service mies ist. Was daran so schwer sein soll Wedges selbst zu machen versteh ich ebenfalls nicht.
Aber naja, wer schon ein “Sechsie Steak” auf die Karte packt, dem ist wahrscheinlich eh nicht mehr zu helfen.
warum ned? is ja auch recht neutral höflich gehalten und auch der versuch einer erklärung/entschuldigung dabei.
Sechsy Steak vom Rinderfiletkopf. Nun ja kann man machen, ist aber scheisse, denn da ist der Ärger vorprogrammiert da es versehnt ist. Besser wär es ein Boeuf Stroganoff aus den Rinderfiletkopf zu zaubern.
Da kannste den selben Preis verlangen.
Dass er versucht, sich in möglichst gutem Licht darzustellen, ist verständlich, dagegen ist auch nichts einzuwenden, es geht ja um den Ruf seines Lokals und damit auch um den geschäftlichen Erfolg. Er bleibt dabei bei der Antwort auf die Kritik zunächst relativ sachlich, verliert sich dann aber total im letzten Absatz, den ich für komplett unnötig halte.
Das ist klassisches ad-hominem Geschwurbel und muss so nicht sein. Wie viele Bewertungen jemand schreibt geht ihn auch nix an. Nachdem ich viel herum komme habe ich vermutlich schon mehr als 40 Bewertungen geschrieben in den letzten 10-20 Jahren.
Na ja, mir ist lieber so eine Antwort (außer dem Schluss, da war es zu kindisch) als eine unfreundliche “Kinder artige” Antwort die nicht die Beschwerde ernst nimmt. Und ein Inhaber hat jedes Recht zum Antworten.
z.B. beim “Hendricks” am Praterstern die Antworten von Inhaber sind wie von ein Kind geschrieben und peinlich.
Aber andererseits, es gibt Bewertungen die peinlich und blöd sind. Einer schrieb eine Bewertung über das Lokal wo ich arbeite: “schönes Lokal aber es regnete und wir bekamen nichts im Garten.” 3/5. Na oida. Sorry dass wir keine Wetter Götter sind.
Ja der letzte Absatz des Wirtes ist wirklich idiotisch, da kann jemand offenbar keine Kritik einstecken. Ich selber bin Local guide mit 126 Rezensionen und versuche immer fair zu sein und erst mit dem Personal zu reden wenn was nicht passt. Wenn allerdings, wie ich auch schon erlebte, der Chefkoch extra rauskommt um mich blöd anzuschschnauzen dann kommt sowas natürlich auch in die Bewertung bei mir. Einen Wirten der so blöd antwortet, den Beschuche ich natürlich nicht mehr. Ich kann auch verstehen wenn so mancher Wirt nicht begeistert ist überhaupt zwangsweise bei google bewertbar zu sein, allerdings wird sich der selbe Wirt vermutlich auch nicht wehren positiv bewertet zu werden eben dort.
Bei solchen Reaktionen weiß ich ganz genau wo ich nicht hingehe…
48 comments
Jo
inhaber kann machen was er will. der gast genauso. ich finds naja.. nicht ganz elegant. hab aber selbst auch schon business gehabt wo die ein oder andere rezession überhaupt nicht nachvollziehbar war. da dreht man durch mit der zeit und irgendwann reagiert man bei was kleinerem dann über.
r/wasletztestern
Man sieht wie er noch in der ersten Hälfte versucht höflich zu bleiben und dann in Hass abdriftet 🤣
Ist es angebracht, in r/Austria so einen Topfen zu posten?
Kannst froh sein bei der modernen Gastronomenmentlität nicht abgemahnt zu werden
Bis zum letzten Absatz empfinde ich den Kommentar des Wirten als okay, danach wird es allerdings untergriffig und peinlich.
Es steht ihm frei, sich gegenüber einer kritischen Bewertung zu rechtfertigen, aber das sollte meiner Meinung nach sachlich erfolgen.
Bin eigentlich auf der Seite vom Wirten. Leider muss ich ihm trotzdem einen Stern für “Sechsy Steak” wegnehmen. Einfach aus Prinzip.
Bei einem Steak und einem Soda Zitron um in Summe 35 Euro muss man bei den Erwartungen realistisch bleiben, da hat der Gastronom schon Recht, und ich finde es prinzipiell ok, dass er das auch artikuliert.
Der Ton und Abschluss ist aber komplett daneben, damit schießt er sich ins eigene Knie.
Dieses passiv aggressive abwertende Schreiben gegenüber einem Gast im Internet sagt mehr über den Inhaber aus als über den Gast der schlecht Bewertet hat. Ich würd dort nicht hingehen wollen.
Das Restaurant hat zwar insgesamt eine 4,0, aber auffallend viele 1-Stern-Bewertungen. Wenn man sich die Kommentare durchliest, scheint der Service ziemlich langsam zu sein. Der Inhaber reagiert offenbar sehr empfindlich auf Kritik – selbst sachliche Rückmeldungen führen wohl schnell zu patzigen Antworten. Ich persönlich würde eher woanders hingehen.
https://preview.redd.it/jpxgcwmictff1.png?width=387&format=png&auto=webp&s=3cd048a7c8bc4a3b735a2dc6f4a272bc3787743a
Ja. Find ich angebracht.
Am Stil koennte er natuerlich arbeiten, aber er ist ja Wirt und kein Autor.
Bitte hinterlasse uns eine Bewertung von einem Account mit 2-3 vorherigen Bewertungen, null Bewertungen noch besser. Wenn du mehr als 40 Bewertungen hat, mach es bitte nicht.
Einen Stern zu vergeben ist viel zu hart für die angesprochenen Kritikpunkte. Einen Stern gibts dann, wenn Ratten durch die Küche laufen, das essen offensichtlich verdorben ist oder ich grob falsch behandelt werde.
Drei Sterne würden vielleicht Sinn machen – einen Stern Abzug für die Wartezeit, einen für das falsche Preis-/Leistungsverhältnis. Ich bin der Meinung, dass solche absurden Kritiken wirklich existenzbedrohend sein können und überdacht und auch verurteilt werden sollten.
Der letzte Absatz der Antwort ist indes auch nicht ok…
Im Übrigen glaube ich nicht, dass TK Wedges billiger als hausgemachte sind, im Gegenteil eher, mit Arbeitskosten vielleicht gleich?
Sechsy Steak? 🫠
Ich find solche Reaktionen eigentlich relativ hilfreich. Wenn ein Inhaber ständig patzig auf Bewertungen reagiert, hilft mir das meist mehr bei meiner Entscheidung wie die Bewertungen selbst.
Naja wenn du als Inhaber pleite gehen willst, ist es sehr angebracht. 😀
Steak kann teuer werden, 30 Euro sind da recht leistbar. Getränk von 3-4 Eur für ein SoZi auch okay. Der Ton der Antwort ist nicht großartig.
Ich finde es extrem hilfreich: Besser zum dönerladen.
Da stellt sich die Frage, wer tatsächlich “Nichts besseres im Leben zu tun” hat, haha. Was bitte geht mit einem Restaurantinhaber, der sich so aufführt?
Lieber sowas ehrliches als diese standard antworten, die sich kein mensch durchliest.
Der Trottel hier ist der Rezessionär. Zuerst das eine bestellen und das andere erwarten und danach bei der Rezession mal schön die Realität verschweigen, damit seine Beschwerde berechtigt wirkt.
Klar sind schlechte Bewertungen kacke, aber wenn ein Inhaber so antwortet und ich das im Vorfeld sehe, ist das für mich ein Grund das Lokal nicht zu besuchen.
Ist ok, aber der letzte Absatz war im Ton daneben.
Ich komm aus der Gastro und man muss dazu sagen, dass es diese Art von möchte-gern-Speisenkritiker gibt, die es sich zur Aufgabe machen schlechte Rezensionen zu schreiben und ihre Zeit damit verbringen. Es gibt ja auch Leute, die einfach nur Schäden verursachen möchten. Muss man immer in Betracht ziehen.
Obs gut fürs Geschäft ist weiß ich nicht, aber ich finds tausendmal besser als die megahöflichen Standardantworten
Diese Bewertungen in Zusammenhang mit dem Gebahren der Gäste in der Gastronomie läuft Hand in Hand mit der kritischen Personalsituation und der mangelhaften Bezahlung. Natürlich sind Wedges ausm TK, weil keiner die Kartoffeln schneidet, würzt und dann Einzelportionen macht. Es soll doch schnell gehen. Kein Deutscher wartet ne Stunde aufs Essen und nennt das “Esskultur” – da muss es innerhalb 20 min da sein.
Je mehr Info für die Konsumenten desto besser. 😉
Hab mal bei einem Kinderarzt gearbeitet. Der geht in den Rezensionen auf die Leute los, da is das noch ok.
Hab ich voll OK gefunden. Bis zum Schluss. Der Schluss ist echt das letzte.
Edit: Btw. name and shame
An sich finde ich es immer gut wenn auf Bewertungen reagiert wird. Dann hat man das Gefühl das sich jemand zumindest das Feedback ansieht und eventuell auch was verbessern möchte. Oft ergibt sich dann mit der Bewertung + Kommentar dann erst das richtige Bild um sich selbste ine Meinung zu bilden.
Mein Hautarzt kommentiert auch immer sehr lustig seine negativen Google Bewertungen, und ich bin auch nur deshalb zu ihm hingegangen und wurde nicht enttäuscht. Ich wusste immerhin worauf ich mich einlasse.
das ende der antwort hätten sie weglassen sollen, weil das lässt sie echt deppat ausschauen.
Zu angriffig/peinlich. Nach dem durchzogenen Filetkopf plus Preisunterschied hätte ich aufgehört.
Angebracht oder nicht, er macht einem die Entscheidung einfacher ob man hingeht oder nicht.
Na gut, ein ‘Steak’ um 35 Euro… was erwartest. Da kriegst mit Glück ein Gustostück und das ist eben kein Filet. Die TK-Beilagen können sie sich allerdings wirklich langsam sparen, das ist so dermaßen 80s.
Am Anfang dachte ich “Ok, klingt soweit fair”, aber gegen Ende wird es einfach nur unprofessionell.
Leider ist es grad heut in der Gastro ein Riesenproblem, dass Restaurantbetreiber nicht so gut mit Kritik umgehen können. Die Rezension wurde komplett sachlich verfasst, der Betreiber reagiert darauf anfangs gelassen, nimmt es dann aber persönlich, anstatt Verbesserungspotenzial für den eigenen Betrieb zu sehen.
Nichts desto trotz rechtfertigt das das Verhalten des Gastronomen nicht. Respekt an dich, dafür dass du den Namen der Gaststätte zensiert hast, ich hätte das (ehrlich gesagt) nach so einem Outlash vermutlich nicht getan.
Leider (oder zum Glück) hat der Inhaber/die Inhaberin recht. Gute Qualität kostet nun mal was. Vor allem in Zeiten wie diesen. Sowohl das Service- als auch das Küchenpersonal sowie Zutaten (frische Kartoffeln, etc. wenn wir davon ausgehen, dass es der Wahrheit entspricht dass nicht TK Beilagen verwendet werden) abgegolten/bezahlt werden muss.
Vom WES (Wareneinsatz) und eventuellem Bruch (was zum Schluss weggeworfen/weggegeben wird) ganz zu schweigen.
Heutzutage in der Gastronomie zu arbeiten, egal ob man im Service, in der Küche oder als Inhaber/-in im Einsatz ist. Es wird einem selten gedankt.
Klar es gibt Betriebe, die eine niedrige Serviceleistung haben und völlig überteuert sind, aber eben nicht alle. Und ja, es gibt auch Betriebe die glauben dass Beste vom Besten anzubieten und völlig überteuert sind und das bei geringer Servicequalität.
Wenn es wirklich so ist, dass die Person auch 40 andere Rezensionen verfasst hat (von denen ich mal ausgehe, dass der Großteil negativ konnotiert ist), dann ist das eine durchaus gerechte Reaktion. Da würde ich gerne hingehen.
40 Minuten Wartezeit bei einem Steak – jeglicher Art -mit Beilagen, zeigt dass die Speisen durchaus frisch zubereitet werden.
Außerdem müsste die Person dort ja die Hölle auf Erden erlebt haben (wovon man bei den anderen äußerst positiven Rezensionen – mutmaße ich jetzt mal, wenn es das Restaurant ist was ich meine) um eine 1-Stern Bewertung abzugeben. Das war einfach nur Scheiße und boshaft, völlig unbegründet (vor allem hätte man dann mehr auf das Essen, das Ambiente etc. eingehen sollen um dies zu rechtfertigen)
Pro Tip, Kommentar schreiben, ChatGPT “make it corporate friendly” oder ähnliches… Dann kann man schreiben was man denkt und am Ende wird’s trotzdem professionell…
In Graz gibts das Cafe Mitte, der Besitzer reagiert auch immer patzig auf schlechte Bewertungen (oder hats früher, lange nicht mehr rein gschaut)
Ist sehr amüsant, aber einen Besuch dort meide ich dadurch
Finds ehrlich gesagt, berechtigt.
Im Großen und ganzen war es sehr aufschlussreich & nicht beleidigend.
Die zynische Bemerkung am Schluss hätt von mir sein können, aber als seriöser Inhaber würd ich mir das lieber verkneifen.
Kenne schlimmere Beiträge, da gabs mal einen Ausraster seitens des Inhabers auf der Google Bewertung bei seinem Lokal in Salzkammergut, das hats sogar in die Nachrichten geschafft.
Und dann noch ein Frauenarzt, der in einer Bewertung von einer Patientin dann tatsächlich ihr Krankheitsbild ausgeplaudert hat & sich über ihre Körperhygiene echauffiert hat.
Letzteres weiß ich grad net, ob das in Ö. oder in Deutschland passiert ist…
Schweif ab :’D
Also, find die Antwort echt nicht schlimm.
Sicher, genau so! Wieso hat der gute seine Kritik nicht direkt im Lokal angebracht?
Nein das hat er zu 100% nicht gemacht, bevor jetzt jemand damit kommt.
Total sachliche Kritik. Kann die Kritik auch verstehen. Wozu noch essen gehen wenn es meistens irgendein Convenient Scheiß ist, den ich zu Hause selbst besser hinbekomme und dann auch noch der Service mies ist. Was daran so schwer sein soll Wedges selbst zu machen versteh ich ebenfalls nicht.
Aber naja, wer schon ein “Sechsie Steak” auf die Karte packt, dem ist wahrscheinlich eh nicht mehr zu helfen.
warum ned? is ja auch recht neutral höflich gehalten und auch der versuch einer erklärung/entschuldigung dabei.
Sechsy Steak vom Rinderfiletkopf. Nun ja kann man machen, ist aber scheisse, denn da ist der Ärger vorprogrammiert da es versehnt ist. Besser wär es ein Boeuf Stroganoff aus den Rinderfiletkopf zu zaubern.
Da kannste den selben Preis verlangen.
Dass er versucht, sich in möglichst gutem Licht darzustellen, ist verständlich, dagegen ist auch nichts einzuwenden, es geht ja um den Ruf seines Lokals und damit auch um den geschäftlichen Erfolg. Er bleibt dabei bei der Antwort auf die Kritik zunächst relativ sachlich, verliert sich dann aber total im letzten Absatz, den ich für komplett unnötig halte.
Das ist klassisches ad-hominem Geschwurbel und muss so nicht sein. Wie viele Bewertungen jemand schreibt geht ihn auch nix an. Nachdem ich viel herum komme habe ich vermutlich schon mehr als 40 Bewertungen geschrieben in den letzten 10-20 Jahren.
Na ja, mir ist lieber so eine Antwort (außer dem Schluss, da war es zu kindisch) als eine unfreundliche “Kinder artige” Antwort die nicht die Beschwerde ernst nimmt. Und ein Inhaber hat jedes Recht zum Antworten.
z.B. beim “Hendricks” am Praterstern die Antworten von Inhaber sind wie von ein Kind geschrieben und peinlich.
Aber andererseits, es gibt Bewertungen die peinlich und blöd sind. Einer schrieb eine Bewertung über das Lokal wo ich arbeite: “schönes Lokal aber es regnete und wir bekamen nichts im Garten.” 3/5. Na oida. Sorry dass wir keine Wetter Götter sind.
Ja der letzte Absatz des Wirtes ist wirklich idiotisch, da kann jemand offenbar keine Kritik einstecken. Ich selber bin Local guide mit 126 Rezensionen und versuche immer fair zu sein und erst mit dem Personal zu reden wenn was nicht passt. Wenn allerdings, wie ich auch schon erlebte, der Chefkoch extra rauskommt um mich blöd anzuschschnauzen dann kommt sowas natürlich auch in die Bewertung bei mir. Einen Wirten der so blöd antwortet, den Beschuche ich natürlich nicht mehr. Ich kann auch verstehen wenn so mancher Wirt nicht begeistert ist überhaupt zwangsweise bei google bewertbar zu sein, allerdings wird sich der selbe Wirt vermutlich auch nicht wehren positiv bewertet zu werden eben dort.
Bei solchen Reaktionen weiß ich ganz genau wo ich nicht hingehe…
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