Schallenberg gegen EU Beitritt der Ukraine: “Es müsse auch andere Modelle als die Vollmitgliedschaft, den EWR oder Assoziierungsverträge als Mittel der Anbindung geben“

17 comments
  1. Nur um das zu konkretisieren: Schallenberg ist gegen EU Mitgliedschaft und EWR fuer die Ukraine. Da geht es nichtmal um schnell, er will keinen Kandidatenstatus. Damit weniger Anbindung als Tuerkei und Kosovo.

  2. niederträchtige övp halt. zuerst schöne PR fotos nehammer/zelensky/ukraine produzieren, dann keine weitere unterstützung für dieses arme land.

  3. Die Ukraine kann ja gleichzeitig Opfer russischer Gewalt sein und kein passender Kandidat für EU/EWR Mitgliedschaft (derzeit).

    Viele haben scheinbar ihre Erinnerungen ausm Fenster geschmissen, dass man bis vor 2 Monaten die Ukraine noch zu den korruptesten Schwellenländern gezählt hat.

    Hilfe ja, aber bitte die Kirche im Dorf lassen.

    Darum verstehe ich die Aussage dass es auch altertnative Modelle geben muss für solche speziellen Problemstellungen.

  4. Unabhängig wie viele Leben das möglicherweise schützen würden.

    Nachdem jetzt die Nachrichten ständig von steigenden Preise für Nahrungsmittel jammern und einige Autobauer Werke auch schon stillstehen weil die Teile aus der Ukraine nicht mehr kommen.

    Klingt doch irgendwie vernünftig wenn man die in einen Wirtschaftsbund holt.

  5. Das Ärmste Land der EU (gemessen am BIP je Kopf) ist Bulgarien mit ca 10.000€.
    Ukraine liegt bei ca 3.400€ (was bei 14 Gehältern ganze 250€ Brutto im Monat wären). Also da sind wohl noch so einige Dinge in der Ukraine, die aufgeholt werden müssen. Oder die Oligarchen geben mal ihr Einkommen an, dann würde der Schnitt wohl um ein Vielfaches nach oben gehoben werden 🤷‍♂️
    Solange das nicht passiert, ist es wohl sinnlos über einen Beitritt zu reden.

    Edit: Abseits vom Krieg, das für die aktuelle EU eigentlich nur ein Vorwand ist, Waffen zu liefern um die eigenen Länder vor einem eventuell eskalierenden Krieg zu schützen, hat die Ukraine wohl wenig zu bieten um der Union etwas beizutragen. Und es sollte für die EU und das Beitrittsland eine Win-Win Situation ergeben, sonst hätte eine Mitgliedschaft sowieso keinen Sinn.
    Und ein Beitritt nur um an billige Rohstoffe zu kommen und ein Land auszubeuten halte ich auch nicht vertretbar mit den Werten (sofern es solche überhaupt gibt) der EU. Hätte zumindest langfristig keinen positiven Effekt.

    Und Korruption gibt es innerhalb der EU schon genug (es ist wohl nicht notwendig und zielführend noch zusätzliche illegale Machenschaften zu importieren). In Rumänien ist es zum Beispiel noch immer so, dass die Polizei bestimmte Verbrechen nicht aufklärt, da die Beamten sonst um ihr eigenes Leben fürchten müssten. Und es gibt keine Möglichkeit hier zu intervenieren, da die Zigeunerbosse mehr Macht haben als der Staat. Das dürfte in der Ukraine wohl auch nicht anders laufen, höchstens noch schlimmer.

  6. Die Ankündigung der Aufnahme der Ukraine in die EU war erstmal eine reine politische Unterstützungserklärung an die Ukraine. Die Aufnahme wird nicht jetzt entschieden und auch nicht bevor dieser Krieg beendet ist. Es bleibt also noch genug Zeit für all die Bedenkenträger. Derzeit wäre es eigentlich wichtig von der EU mal Geschlossenheit zu zeigen, jedenfalls für den Moment.

    Die Frage ist also warum Schallenberg meint, dass jetzt ein guter Zeitpunkt wäre dieses Fass aufzumachen. Österreich zeigt mal wieder, dass sie in der EU Quertreiber und kaum verlässlicher als Ungarn sind. Der einzige Vorteil scheint mir die Anbiederung an die eigene EU-Kritische Bevölkerung zu sein, für die man mal wieder das außenpolitische Ansehen der EU beschädigt. Schon beim Nehammer Besuch in Moskau ist klar geworden, dass der ÖVP ihre Umfragewerte wichtiger sind, als die EU oder die Ukraine. Die Aussage ist jetzt eine Fortsetzung davon.

  7. Macht ja auch Sinn, die Ukraine aufzunehmen.
    Wirtschaftlich schon vor dem Einmarsch Russlands nicht relevant, geschweige denn stabil. Und bis vor 2 Monaten war die Ukraine seltsamerweise das mit Abstand korupteste Land Europas.
    Eine Atommacht mit aller zur Verfügung stehenden Macht zu provozieren tatsächlich auf den Knopf zu drücken, ist natürlich auch sinnvoll.

    Aber wir Westdeutschen kennen uns ja schon damit aus, den Wohlstand eines ganzen Volkes massiv zu verringern um ein ganzes anderes Land wieder aufzupeppeln.

    Geschichte wiederholt sich. Immer wieder.

  8. der außenminister hat da seine kompetenzen ganz klar überschritten. Sowas wird im parlament entschieden, ich finde das schade. Soll er lieber garnix sagen, der beidl

  9. Ans der korruptesten Länder überhaupt,die haben in der EU nichts verloren und jetzt bitte down voten

  10. Solage Krieg herrscht wird das eh nix werden (da braucht es dann die kleinen Länder wie Ö um als Buh-Mann Nein zu sagen). Danach wäre ich auch dagegen, weil wir eh schon viel zu viele Länder in der EU haben, die wirtschaftlich (Bulgarien, Rumänien, Italien) oder kulturell (Polen, Ungarn) nicht dazu passen. Die Ukraine passt aus beiden Gründen nicht dazu…

    Die EU braucht keine endlose Erweiterung, sie sollte sich auf die bestehenden Länder konzentrieren und eventuell sogar Länder wieder entfernen…

  11. Jetzt wegen dem Krieg alle Ausschlusskriterien wie die verherschende Korruption und die ganzen Oligarchen die entthront gehören über Bord zu werfen wäre halt auch selten naiv. Wir Österreicher sollten die Ukraine wirtschaftlich unterstützen. Jegliche Form der militärischen Unterstützung geht uns nichts an wir sind neutral!

  12. Jaja, unser alter Russland-Anbiederer Алексе́й Вольфгангович Шалленберг.

  13. Die Ukraine, auch wenn ich aktuell echt mit den Menschen dort Mitleide, ist halt trotzdem Politisch sehr korrupt. Wir haben schon genug Probleme inder EU mit Korruptet Staaten die gegen alles ein Veto einlegen das korruption bekämpft, wir brauchen echt net noch mehr. So gern ich die Ukraine drinnen hätte, ihre Politiker sind nicht die Bevölkerung

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