> Auf Instagram sind zwei Stellenausschreibungen des Rosencafés zwar noch online, allerdings ohne Gehaltsangabe. Auf Anfrage von MOMENT gibt Schattbacher an, dass das Absicht sei. Sie wolle auch jetzt kein Statement zum Gehalt machen, denn: “Es geht darum, ob man grundsätzlich arbeiten will.” Den Lohn könne man beim Bewerbungsgespräch festlegen.
Hmmmm!
Nach dem sich die Dame nicht an die gesetzlichen Vorgaben bei der Stellenausschreibungen hält, braucht man auch gar nicht mehr weiterlesen….
Ja, das G’schäft geht supa. Zahlen? ja wir zahlen eh. Wieviel? Ja das wollen wir nicht in den Medien stehen haben. Da könnts sein, dass sich noch weniger bewerben…
Merkwürdig paradox, dass das Geschäft doch so gut geht, aber anscheinend nicht genug Geld für vernünftige Bezahlung da ist.
Keine Gehälter reinschreiben (was illegal ist) und dann keine Bewerbungen erhalten. Da muss natürlich der Sozialstaat schuld sein, auf keinen Fall seinen eigenen Prozess hinterfragen 🙄
>Sie selbst müsse zu lange im Betrieb stehen – das will sie sich zukünftig nicht mehr zumuten.
Da sorgt sich wohl jemand zu sehr um ihre Life-Work-Balance und ist nicht gewillt, für ihr Geld zu arbeiten. Traurig was unser System da als Nebeneffekt heranzüchtet. /s
HÄNDERINGEND
Antwort: zu wenig
Ganz einfach
wenn man da schon liest, dass die sich beschwert weil die bewerberin lieber 150€ weniger bekommt (vom arbeitslosengeld) im monat als 20 stunden die woche zu arbeiten und Das UNSCHLAGBARE MEHRGEHALT VON SAGE UND SCHREIBE 150€ FÜR 80h im monat zu bekommen.
da muss man sich schon an den kopf greifen wenn man für 80h arbeiten nur gut 1,88€ pro stunde mehr verdient als nicht zu arbeiten während man einen besser bezahlten job sucht…
De funsn sperrt oiso lieber zu ois dass den Angstellten a gscheits Geld zahlt?
Sie selbst müsse zu lange im Betrieb stehen!
So gerne dürfte sie wohl auch nicht arbeiten, so wie sie es von ihren Bewerbern verlangt.
Könnte ja auch die Öffnungszeiten anpassen 😅
das mit dem gehalt nicht reinschreiben ist echt eine unart. kann man das anzeigen und gibts dafür eine strafe?
selbst in meiner firma steht manchmal nix dabei, oder höchstens “the minimum salary is according to the collective bargaining agreement”. ja, viel glück einen ITler aus dem ausland anzuziehen damit, dass er sich mal raussuchen kann unter welchen kollektivvertrag er bei uns überhaupt fällt.
Für die Aussage “Die Jugend will nicht mehr arbeiten” gibt’s ein gutes Totschlag Argument. “Wie viele Junge Arbeiter würden für 100k im Jahr bei der Müllabfuhr arbeiten? Fast Alle? Naja dann geht’s ja nicht um die Arbeit per se sondern um die Bezahlung.”
hat Masche. Weil sie denken wenn der Arbeitssuchende im Bewerbungsgespräch sitzt wird er schon alles annehmen was man anbietet.
Meiner Tochter, 21, haben sie dann Stundenlohn genannt da wäre ich lachend rausgelaufen. Oder einfach mal von einer Vollzeitstelle auf eine 3/4 reduziert mit evtl Möglichkeit in 6-12 Monate auf Vollzeit zu erhöhen /zwinker
Viele Arbeitgeber sind einfach dreist.
Mit solchen habe ich kein Mitleid.
Mich fuchst höchstens, dass es genau die sind, die dann das Maul am weitesten aufreißen und über Arbeitslose und faule Arbeitnehmer schimpfen.
Die Gastronomie gehört gesundgeschrumpft, die Leute, die dort noch feststecken werden ohne weiteres Anstellung in wichtigeren Bereichen mit Personalmangel finden. Die Leute sollen zuhause essen oder einfach Tiefkühlessen aus dem Supermarkt in der Mikrowelle warmmachen, Gastronomie ist im Grunde eh nichts anderes als das Aufwärmen von Tiefkühlfutter von Transgourmet und dergleichen.
In Wien werden auch immer mehr Kräfte gesucht… Ich sags euch, in der Gastro bist zu 80% der Trottel vom Betrieb. Ob als Kellner:in oder Koch:in. Beim Koch:in kannst wenigstens dagegenreden, denn wenn der Koch:in geht, fehlt wer wichtiges. Bei den Bedienungen siehts anders aus. Wer da aufmuckt, fliegt hochkant.
“statt einer Work-Life- eine Life-Work-Balance”…
Oida, ja, wo kommen wir denn da hin, wenn die Leute LEBEN und ned nur ARBEITEN wollen, was bilden die sich ein, Kommunisten, allesamt …
“Sie selbst müsse zu lange im Betrieb stehen – das will sie sich zukünftig nicht mehr zumuten.”
OIDA
An sich sind viele Leute bereit einen niedrigeren Stundensatz zu akzeptieren wenn die Arbeitsbedingungen passen und die Arbeit wertgeschätzt wird.
In der Gastro gehört dazu, dass dich der Chef vor nervigen Kunden schützt und kein ‘Der Kunde ist König’ praktiziert.
Leider scheint es so, dass genau die, die ein schlechtes Arbeitsklima haben, auch am wenigsten zahlen wollen.
wer nüsse zahlt….wird affen kriegen!
Mein Mitleid für solche UnternehmerInnen ist nicht vorhanden. Es hat für mich auch etwas mit Wertschätzung meiner Zeit zu tun in das Inserat eine Gehaltsangabe reinzuschreiben.
Mich interessiert es einfach nicht nach zwei Runden Gesprächen dann festzustellen, dass man beim Gehalt Welten auseinander liegt.
Wenn das nicht drinnen ist – rutscht mir den Buckl runter.
>Eine andere Bäckerei zahlte für 40 Stunden 1.572 Euro brutto, mit dem Zusatz: “Die Bereitschaft zu Wochenend- und (zeitweisen) Frühdiensten ab 5 Uhr setzen wir voraus.”
Ja mensch. Dass denen nicht die Bude eingerannt wurde?
Ja passt doch eh, Angebot und Nachfrage, wird schon Gründe haben warum sich da niemand meldet. Da es noch genügend offene Cafes gibt sehe ich überhaupt kein Problem.
Wenn sie lieber zusperrt als ein paar Euro mehr abzudrücken und/oder attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten, finde ich es sehr gut, dass die kreative Zerstörung des Marktes zuschlägt.
Hab davon im Salzburger Studo-chat gelesen… wahnwitzig aber passt irgendwie recht gut zu Salzburg
> “Es geht darum, ob man grundsätzlich arbeiten will.”
bei solchen leuten fängt man nicht an zu arbeiten, außer man nagt am hungertod.
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> Auf Instagram sind zwei Stellenausschreibungen des Rosencafés zwar noch online, allerdings ohne Gehaltsangabe. Auf Anfrage von MOMENT gibt Schattbacher an, dass das Absicht sei. Sie wolle auch jetzt kein Statement zum Gehalt machen, denn: “Es geht darum, ob man grundsätzlich arbeiten will.” Den Lohn könne man beim Bewerbungsgespräch festlegen.
Hmmmm!
Nach dem sich die Dame nicht an die gesetzlichen Vorgaben bei der Stellenausschreibungen hält, braucht man auch gar nicht mehr weiterlesen….
Ja, das G’schäft geht supa. Zahlen? ja wir zahlen eh. Wieviel? Ja das wollen wir nicht in den Medien stehen haben. Da könnts sein, dass sich noch weniger bewerben…
Merkwürdig paradox, dass das Geschäft doch so gut geht, aber anscheinend nicht genug Geld für vernünftige Bezahlung da ist.
Keine Gehälter reinschreiben (was illegal ist) und dann keine Bewerbungen erhalten. Da muss natürlich der Sozialstaat schuld sein, auf keinen Fall seinen eigenen Prozess hinterfragen 🙄
>Sie selbst müsse zu lange im Betrieb stehen – das will sie sich zukünftig nicht mehr zumuten.
Da sorgt sich wohl jemand zu sehr um ihre Life-Work-Balance und ist nicht gewillt, für ihr Geld zu arbeiten. Traurig was unser System da als Nebeneffekt heranzüchtet. /s
HÄNDERINGEND
Antwort: zu wenig
Ganz einfach
wenn man da schon liest, dass die sich beschwert weil die bewerberin lieber 150€ weniger bekommt (vom arbeitslosengeld) im monat als 20 stunden die woche zu arbeiten und Das UNSCHLAGBARE MEHRGEHALT VON SAGE UND SCHREIBE 150€ FÜR 80h im monat zu bekommen.
da muss man sich schon an den kopf greifen wenn man für 80h arbeiten nur gut 1,88€ pro stunde mehr verdient als nicht zu arbeiten während man einen besser bezahlten job sucht…
De funsn sperrt oiso lieber zu ois dass den Angstellten a gscheits Geld zahlt?
Sie selbst müsse zu lange im Betrieb stehen!
So gerne dürfte sie wohl auch nicht arbeiten, so wie sie es von ihren Bewerbern verlangt.
Könnte ja auch die Öffnungszeiten anpassen 😅
das mit dem gehalt nicht reinschreiben ist echt eine unart. kann man das anzeigen und gibts dafür eine strafe?
selbst in meiner firma steht manchmal nix dabei, oder höchstens “the minimum salary is according to the collective bargaining agreement”. ja, viel glück einen ITler aus dem ausland anzuziehen damit, dass er sich mal raussuchen kann unter welchen kollektivvertrag er bei uns überhaupt fällt.
Für die Aussage “Die Jugend will nicht mehr arbeiten” gibt’s ein gutes Totschlag Argument. “Wie viele Junge Arbeiter würden für 100k im Jahr bei der Müllabfuhr arbeiten? Fast Alle? Naja dann geht’s ja nicht um die Arbeit per se sondern um die Bezahlung.”
hat Masche. Weil sie denken wenn der Arbeitssuchende im Bewerbungsgespräch sitzt wird er schon alles annehmen was man anbietet.
Meiner Tochter, 21, haben sie dann Stundenlohn genannt da wäre ich lachend rausgelaufen. Oder einfach mal von einer Vollzeitstelle auf eine 3/4 reduziert mit evtl Möglichkeit in 6-12 Monate auf Vollzeit zu erhöhen /zwinker
Viele Arbeitgeber sind einfach dreist.
Mit solchen habe ich kein Mitleid.
Mich fuchst höchstens, dass es genau die sind, die dann das Maul am weitesten aufreißen und über Arbeitslose und faule Arbeitnehmer schimpfen.
Die Gastronomie gehört gesundgeschrumpft, die Leute, die dort noch feststecken werden ohne weiteres Anstellung in wichtigeren Bereichen mit Personalmangel finden. Die Leute sollen zuhause essen oder einfach Tiefkühlessen aus dem Supermarkt in der Mikrowelle warmmachen, Gastronomie ist im Grunde eh nichts anderes als das Aufwärmen von Tiefkühlfutter von Transgourmet und dergleichen.
In Wien werden auch immer mehr Kräfte gesucht… Ich sags euch, in der Gastro bist zu 80% der Trottel vom Betrieb. Ob als Kellner:in oder Koch:in. Beim Koch:in kannst wenigstens dagegenreden, denn wenn der Koch:in geht, fehlt wer wichtiges. Bei den Bedienungen siehts anders aus. Wer da aufmuckt, fliegt hochkant.
“statt einer Work-Life- eine Life-Work-Balance”…
Oida, ja, wo kommen wir denn da hin, wenn die Leute LEBEN und ned nur ARBEITEN wollen, was bilden die sich ein, Kommunisten, allesamt …
“Sie selbst müsse zu lange im Betrieb stehen – das will sie sich zukünftig nicht mehr zumuten.”
OIDA
An sich sind viele Leute bereit einen niedrigeren Stundensatz zu akzeptieren wenn die Arbeitsbedingungen passen und die Arbeit wertgeschätzt wird.
In der Gastro gehört dazu, dass dich der Chef vor nervigen Kunden schützt und kein ‘Der Kunde ist König’ praktiziert.
Leider scheint es so, dass genau die, die ein schlechtes Arbeitsklima haben, auch am wenigsten zahlen wollen.
wer nüsse zahlt….wird affen kriegen!
Mein Mitleid für solche UnternehmerInnen ist nicht vorhanden. Es hat für mich auch etwas mit Wertschätzung meiner Zeit zu tun in das Inserat eine Gehaltsangabe reinzuschreiben.
Mich interessiert es einfach nicht nach zwei Runden Gesprächen dann festzustellen, dass man beim Gehalt Welten auseinander liegt.
Wenn das nicht drinnen ist – rutscht mir den Buckl runter.
>Eine andere Bäckerei zahlte für 40 Stunden 1.572 Euro brutto, mit dem Zusatz: “Die Bereitschaft zu Wochenend- und (zeitweisen) Frühdiensten ab 5 Uhr setzen wir voraus.”
Ja mensch. Dass denen nicht die Bude eingerannt wurde?
Ja passt doch eh, Angebot und Nachfrage, wird schon Gründe haben warum sich da niemand meldet. Da es noch genügend offene Cafes gibt sehe ich überhaupt kein Problem.
Wenn sie lieber zusperrt als ein paar Euro mehr abzudrücken und/oder attraktive Arbeitsbedingungen zu bieten, finde ich es sehr gut, dass die kreative Zerstörung des Marktes zuschlägt.
Hab davon im Salzburger Studo-chat gelesen… wahnwitzig aber passt irgendwie recht gut zu Salzburg
> “Es geht darum, ob man grundsätzlich arbeiten will.”
bei solchen leuten fängt man nicht an zu arbeiten, außer man nagt am hungertod.
Nice, noch ein Sklavenhalter weniger 😀