Ich habe vor 16-17 Jahren für eine “Informatik” Arbeit einen Fleck bekommen, weil ich das beschissene Angebot für so eine schwindlige Fake Granderwasser Firma mit OpenOffice anstatt MS Word geschrieben habe und die Fessorin sich die Datei nicht öffnen traute, „weil da ist bestimmt ein Virus drauf“.
Is halt auch eher wenig sinnvoll auf Sachen wie OpenOffice zu setzen wenn die Schüler:innen dann im Berufsleben mit MS Office konfrontiert werden…
Es ist einfach unrealistisch, zu erwarten, dass andere Lösungen auch nur annähernd sinnvoll funktionieren könnten.
Ja, es wäre toll, wenn es in Europa entsprechende Anbieter gäbe, oder zumindest ein EU Projekt, das Infrastruktur und Software bereit stellen bzw. OS unterstützen würde. Aber das gibt es nicht. Wir reden hier über Systeme, die von tausenden Person betreut und weiter entwickelt werden.
Die letzen 2 Jahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass diese Systeme gut funktionieren. Ein reibungsloser Unterricht muss Vorrang haben. Und das geht derzeit leider nur mit den US Anbietern.
Wir züchten eine Generation an Chrome-Book Äffchen, die keine Ahnung haben wie Office funktioniert.
Es is eine schwierige Situation. Einerseits will (und soll) man den großen Datenkraken nicht noch weter Marktmacht geben.
Andererseits gibts keine geeigneten EU/Bio-Konkurrenzprodukte – weils unmöglich ist zu vergleichbaren Preisen in einer vergleichbaren Qualität auf den Markt zu gehen und ned die ersten 10 Jahre massivst Miese zu machen.
Wenn sie wirklich digitale Bildung betreiben würden, statt Tablet oder Laptop nur statt Papier einzusetzen, würden die Kids auf diese Punkte aufmerksam gemacht werden.
Ändern könnten sie sie eh nicht.
Notebook und Excel verwenden ist keine digitale Bildung.
Vermutlich ist das aber der Grund warum man den ärmeren Kindern die Leihnotebooks einfach wieder mitten im Jahr abnimmt.
Da können die US-Geheimdienste sich jetzt gfretten. Gibt nichts mehr zu sehen.
/s
Ich finde Schüler sollten nur mit Free and OpenSource Software (FOSS) arbeiten und unterrichtet werden. Also auf Linux mit Firefox, OpenOffice, etc..
Warum die Daten und das Geld ganzer Generationen an amerikanische Firmen binden? Das ist einfach Absurd.
Deutschland hat da seit neuem eine Initiative names Public Money – Public Code, also Steuergeld soll in Code fließen der allen hilft, nicht nur ausländischen Firmen…
Kleines Gedankenexperiment:
Sagen wir, Microsoft wäre kein amerikanisches Unternehmen, sondern ein russisches…
Diese ganze Diskussion würde gerade sehr anders ablaufen.
Dabei ist der eigentliche Punkt ja, dass man sich von Abhängigkeiten von außen unabhängig machen soll. Eine Abhängigkeit von einem amerikanischen Unternehmen mag zwar weniger schlecht sein als von einem russischen. Aber letztendlich bleibt es eine Abhängigkeit, auf die man quasi keinen Einfluss nehmen kann. Sonst haben wir in 10 Jahren, wenn der Trump in seiner zweiten Amtszeit in Mexiko einmarschiert, genau die gleiche Diskussion wieder und alle sind so “hätten wir das nur früher gewusst”.
Wieso wird hier soviel für Big Tech gesimpt und gegen FOSS gehated? Ist die Abhängigkeit so geil?
Ein Messenger der mit AD verheiratet ist, darüber Termine ansetzt, die dazugehörige Videocall Session vorbereitet und dafür ein Resourcenmanagment bereit stellt. – Ohne zehn spezifischen Klicks des Anwenders oder schwindligen Exes…
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Ich habe vor 16-17 Jahren für eine “Informatik” Arbeit einen Fleck bekommen, weil ich das beschissene Angebot für so eine schwindlige Fake Granderwasser Firma mit OpenOffice anstatt MS Word geschrieben habe und die Fessorin sich die Datei nicht öffnen traute, „weil da ist bestimmt ein Virus drauf“.
Is halt auch eher wenig sinnvoll auf Sachen wie OpenOffice zu setzen wenn die Schüler:innen dann im Berufsleben mit MS Office konfrontiert werden…
Es ist einfach unrealistisch, zu erwarten, dass andere Lösungen auch nur annähernd sinnvoll funktionieren könnten.
Ja, es wäre toll, wenn es in Europa entsprechende Anbieter gäbe, oder zumindest ein EU Projekt, das Infrastruktur und Software bereit stellen bzw. OS unterstützen würde. Aber das gibt es nicht. Wir reden hier über Systeme, die von tausenden Person betreut und weiter entwickelt werden.
Die letzen 2 Jahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass diese Systeme gut funktionieren. Ein reibungsloser Unterricht muss Vorrang haben. Und das geht derzeit leider nur mit den US Anbietern.
Wir züchten eine Generation an Chrome-Book Äffchen, die keine Ahnung haben wie Office funktioniert.
Es is eine schwierige Situation. Einerseits will (und soll) man den großen Datenkraken nicht noch weter Marktmacht geben.
Andererseits gibts keine geeigneten EU/Bio-Konkurrenzprodukte – weils unmöglich ist zu vergleichbaren Preisen in einer vergleichbaren Qualität auf den Markt zu gehen und ned die ersten 10 Jahre massivst Miese zu machen.
Wenn sie wirklich digitale Bildung betreiben würden, statt Tablet oder Laptop nur statt Papier einzusetzen, würden die Kids auf diese Punkte aufmerksam gemacht werden.
Ändern könnten sie sie eh nicht.
Notebook und Excel verwenden ist keine digitale Bildung.
Vermutlich ist das aber der Grund warum man den ärmeren Kindern die Leihnotebooks einfach wieder mitten im Jahr abnimmt.
Da können die US-Geheimdienste sich jetzt gfretten. Gibt nichts mehr zu sehen.
/s
Ich finde Schüler sollten nur mit Free and OpenSource Software (FOSS) arbeiten und unterrichtet werden. Also auf Linux mit Firefox, OpenOffice, etc..
Warum die Daten und das Geld ganzer Generationen an amerikanische Firmen binden? Das ist einfach Absurd.
Deutschland hat da seit neuem eine Initiative names Public Money – Public Code, also Steuergeld soll in Code fließen der allen hilft, nicht nur ausländischen Firmen…
Kleines Gedankenexperiment:
Sagen wir, Microsoft wäre kein amerikanisches Unternehmen, sondern ein russisches…
Diese ganze Diskussion würde gerade sehr anders ablaufen.
Dabei ist der eigentliche Punkt ja, dass man sich von Abhängigkeiten von außen unabhängig machen soll. Eine Abhängigkeit von einem amerikanischen Unternehmen mag zwar weniger schlecht sein als von einem russischen. Aber letztendlich bleibt es eine Abhängigkeit, auf die man quasi keinen Einfluss nehmen kann. Sonst haben wir in 10 Jahren, wenn der Trump in seiner zweiten Amtszeit in Mexiko einmarschiert, genau die gleiche Diskussion wieder und alle sind so “hätten wir das nur früher gewusst”.
Wieso wird hier soviel für Big Tech gesimpt und gegen FOSS gehated? Ist die Abhängigkeit so geil?
Ein Messenger der mit AD verheiratet ist, darüber Termine ansetzt, die dazugehörige Videocall Session vorbereitet und dafür ein Resourcenmanagment bereit stellt. – Ohne zehn spezifischen Klicks des Anwenders oder schwindligen Exes…