Anfang dieser Woche standen neun Personen in Boulogne-sur-Mer an der nordfranzösischen Atlantikküste vor Gericht. Sechs Männer und drei Frauen waren angeklagt, zwischen 2024 und Mai 2025 nicht weniger als 24 Tonnen Tabak aus Luxemburg nach Frankreich geschmuggelt zu haben, berichtet „La Voix du Nord“. Insgesamt wird der Wert der gesamten Ware laut Zoll auf 13 Millionen Euro geschätzt.

Im Mai dieses Jahres führten nach mehr als einjährigen Ermittlungen fast 180 Gendarmen aus dem gesamten Departement Pas-de-Calais eine großangelegte Operation in der Umgebung von Boulogne-sur-Mer sowie im gesamten Departement durch. Bei der Aktion wurden laut „Radio 6“ acht Fahrzeuge, ein Motorrad, Bargeld, Schmuck, Luxuslederwaren und auch Tabak beschlagnahmt.

Im Zuge der Operation wurden 18 Personen festgenommen, die verdächtigt wurden, an einem großangelegten Tabakschmuggel zwischen Luxemburg und Frankreich beteiligt zu sein. Die Mitglieder des Netzwerks sollen dabei nicht weniger als 488 Fahrten nach Luxemburg unternommen haben.

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Drei bis vier Mal pro Woche nach Luxemburg und zurück.

Der 38-jährige Hauptangeklagte

An der Spitze dieses Netzwerks stand ein 38-jähriger Mann aus Calais. Der Mann, der bei seiner Festnahme mehr als 9.000 Euro Bargeld bei sich trug, ist Besitzer mehrerer kleiner Läden in der nordfranzösischen Hafenstadt.

Während der Verhandlung erklärte er laut „La Voix du Nord“, dass er „drei bis vier Mal pro Woche nach Luxemburg und zurück“ gefahren sei. Er soll seine Geschäfte genutzt haben, um die illegal importierte Ware zu verkaufen und das Geld aus dem Handel zu waschen.

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Der Mann aus Calais wurde zu fünf Jahren Haft ohne Bewährung und einer Geldstrafe von fünf Millionen Euro verurteilt. Ein Mann aus dem nahen Outreau, der als seine rechte Hand galt, erhielt zwei Jahre Haft, davon ein Jahr auf Bewährung.

Dieser Artikel erschien zuerst bei „Virgule“. Er wurde mit KI-Tools übersetzt, die aus Daten von menschlichen Übersetzungen lernen, und von Sebastian Offner redigiert.