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Der Alaska-Gipfel zwischen Trump und Putin ist beendet. Bei einer Pressekonferenz lassen die Präsidenten wesentliche Fragen offen. News im Ticker.
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Update, 13.45 Uhr: Trump und Putin haben in Alaska auch konkret über Sicherheitsgarantien für die Ukraine gesprochen. „Die entscheidende Frage bleibt die Frage der Sicherheitsgarantien zur Verhinderung weiterer russischer Invasionen“, schrieb die italienische Premierministerin Giorgia Meloni in einem Statement. Hier sei es zu den „interessantesten Entwicklungen“ gekommen. Trump sei der italienischen Idee von Sicherheitsgarantien gefolgt, die „von Artikel 5 der NATO inspiriert“ seien.
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Update, 13.15 Uhr: Die europäischen Staats- und Regierungschefs begrüßen in einer gemeinsamen Erklärung die Bemühungen, den Ukraine-Krieg zu beenden und dauerhaften Frieden zu erreichen. „Wir sind auch bereit, mit Präsident Trump und Präsident Selenskyj auf ein trilaterales Gipfeltreffen mit europäischer Unterstützung hinzuarbeiten.“ Russland könne kein Veto gegen den Weg der Ukraine in die EU und die NATO einlegen, hieß es in der Erklärung von Kanzler Friedrich Merz, den Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Polen, Italien, Finnland und den EU-Spitzen. „Internationale Grenzen dürfen nicht mit Gewalt verändert werden.“ Europa werde Druck auf Russland ausüben, bis ein gerechter Frieden erreicht sei.
Update, 12.30 Uhr: Russland sieht den Gipfel von Putin und Trump als großen Erfolg. Das Treffen habe gezeigt, dass Verhandlungen ohne vorherige Bedingungen und gleichzeitig mit der Fortsetzung der militärischen Spezialoperation möglich seien, schrieb Ex-Präsident Dmitri Medwedew bei Telegram. Es sei ruhig und ohne Ultimaten ein vollwertiger Mechanismus für Kontakte auf höchster Staatsebene geschaffen worden. Putin habe bei dem Treffen die russischen Bedingungen für ein Kriegsende dargelegt. Im Ergebnis hätten die USA zumindest vorerst keinen weiteren Druck auf Russland aufgebaut.
Donald Trump zeigt sich mit Putin-Treffen in Alaska sehr zufrieden
Update, 11.45 Uhr: Donald Trump ist offenbar sehr zufrieden. Das Treffen mit Wladimir Putin in Alaska sowie Telefonate mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Verbündeten seien sehr gut gelaufen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er habe einen „großartigen und sehr erfolgreichen Tag in Alaska“ hinter sich. Alle seien sich einig gewesen, dass der beste Weg sei, direkt ein Friedensabkommen zu erreichen und keinen Waffenstillstand, der oft nicht halte. Selenskyj werde am Montag nach Washington kommen. Wenn alles klappe, werde dann ein Treffen mit Putin vereinbart. Vor dem Treffen mit Putin hatte Trump noch auf eine sofortige Waffenruhe gedrungen.
Update, 11.05 Uhr: Nach dem Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin hat US-Präsident Donald Trump die europäischen Partner über den Inhalt des Gesprächs informiert. Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Kreis im Anschluss zu einer Nachbesprechung eingeladen, in der eine gemeinsame Linie zu weiteren Schritten in einem Friedensprozess für die Ukraine abgestimmt wurde. Der Bundeskanzler informierte abschließend das Bundeskabinett über die Ergebnisse, wie es aus Regierungskreisen hieß. Über konkrete Inhalte der Gespräche wurde nichts bekannt.
Was fordert Putin? Trump informiert Selenskyj und europäische Verbündete nach Alaska-Treffen
Update, 10.50 Uhr: Es gibt erste Informationen zu dem Telefonat von Donald Trump mit Selenskyj und dessen Verbündeten. Trump habe gesagt, dass Putin keinen Waffenstillstand wolle und ein umfassendes Abkommen zur Beendigung des Ukraine-Krieges bevorzuge, schrieb Axios-Reporter Barak Ravid auf X. Zudem habe Trump ausgeführt, ein schnelles Friedensabkommen sei besser als eine Waffenruhe.
Update, 10.05 Uhr: Donald Trump hat nach dem Alaska-Treffen mit Wladimir Putin auch mit den europäischen Verbündeten der Ukraine telefoniert. Das teilte der Élysée-Palast in Paris in einer Erklärung mit. Insgesamt nahmen demnach acht europäische Staats- und Regierungschefs daran teil: Wolodymyr Selenskyj, Friedrich Merz, Emmanuel Macron, Keir Starmer, Giorgia Meloni, Alexander Stubb, Karol Nawrocki sowie NATO-Generalsekretär Mark Rutte.
Nach Treffen in Alaska
Update, 9.35 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird am Montag zu Gesprächen mit Donald Trump in die USA reisen. Das kündigte er nach einem Telefonat mit Trump auf Telegram und X an. Kurz zuvor hatte er ein langes Telefonat mit Trump geführt. Selenskyj bekräftigte seine „Bereitschaft, mit maximaler Anstrengung“ auf ein Friedensabkommen hinzuarbeiten. Die Ukraine unterstütze trilaterale Treffen, fügte er hinzu. Europa solle in allen Phasen dieser Gespräche beteiligt sein.

Nach dem Treffen von Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska sehen viele Fachleute den russischen Präsidenten obenauf. © Drew Angerer/AFP
Update, 9.25 Uhr: Beim Gipfel von Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska ist nach Kreml-Angaben ein Dreier-Treffen mit dem ukrainischen Staatsoberhaupt Wolodymyr Selenskyj kein Thema gewesen. Ein solcher Gipfel sei bisher nicht angesprochen worden, sagte Putins außenpolitischer Berater, Juri Uschakow, dem russischen Staatsfernsehen. Auch das Datum für ein nächstes Treffen von Putin und Trump sei bisher nicht bekannt, sagte Uschakow. Putin hatte Trump beim Gipfel in Anchorage bei einem gemeinsamen Auftritt vor der Presse nach Moskau eingeladen.
Trump informiert Selenskyj und andere Europäer über Treffen mit Putin in Alaska
Update, 8.45 Uhr: Auch das Weiße Haus hat inzwischen mitgeteilt, dass Trump ein „langes“ Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj geführt habe. Jetzt telefoniere er mit der NATO-Führung. Trump hatte solche Gespräche vorher angekündigt. Er werde die verschiedenen Personen anrufen, die er für geeignet halte, um ihnen von dem heutigen Treffen zu berichten, hatte er nach dem Gespräch mit Putin in Alaska gesagt. „Letztlich liegt die Entscheidung bei ihnen.“
Update, 8.30 Uhr: Donald Trump informiert derzeit den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und weitere europäische Staats- und Regierungschefs über sein Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Morgen aus deutschen Regierungskreisen. Auch der norwegische Sender No2 berichtete unter Berufung auf Außenminister Espen Barth Eide von einem gemeinsamen Telefonat.
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Update, 8.15 Uhr: Für John Bolton steht der Sieger des Alaska-Treffens fest: „Putin hat eindeutig gewonnen“, sagte der frühere Trump-Berater gegenüber CNN. Putin sei den Sanktionen entgangen, es stehe kein Waffenstillstand bevor, das nächste Treffen stehe noch nicht fest, und Selenskyj sei bisher nichts davon mitgeteilt worden. „Putin hat das meiste von dem erreicht, was er wollte, und Trump hat sehr wenig erreicht.“
Update, 7.30 Uhr: Wladimir Putin blieb auch beim Treffen mit Donald Trump in Alaska hart bei seinem Kurs, zunächst die „Ursachen“ des Konflikts beseitigen zu wollen. Der Kremlchef gab sich dankbar, dass Trump versuche, zu diesen Wurzeln vorzudringen. Wie sein Gastgeber ging auch Putin mit keinem Wort auf die eine umfassende Waffenruhe ein. Er beteuerte zugleich, den Ukraine-Krieg beenden zu wollen.
Alaska-Treffen ohne konkreten Ergebnisse
Update, 6.40 Uhr: Der frühere Top-Diplomat Wolfgang Ischinger hat enttäuscht auf das Alaska-Treffen von Donald Trump und Wladimir Putin reagiert. „Kein wirklicher Fortschritt – ganz klar 1:0 für Putin – keine neuen Sanktionen. Für die Ukrainer: nichts. Für Europa: tiefst enttäuschend“, schrieb der ehemalige Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz schrieb auf der Plattform X. Putin habe seinen roten Teppich mit Trump bekommen, Trump dagegen nichts. Wie zu befürchten gewesen sei, gebe es keinen Waffenstillstand und keinen Frieden.
Update, 5.55 Uhr: Die Erwartungen an das Gipfeltreffen von Wladimir Putin und Donald Trump waren riesig. Doch nach dem Gespräch in Alaska blieb bei der Frage nach Ergebnissen des Alaska-Gipfels zunächst vor allem eins übrig: das Fragezeichen. Inhaltlich blieb kurz nach dem Treffen der beiden auf einem Militärstützpunkt in der Stadt Anchorage vieles im Ungefähren. Trump ist inzwischen zur Rückreise aufgebrochen.
Donald Trump rät Selenskyj nach Alaska-Treffen mit Putin: „Schließ den Deal ab“
Update, 5.15 Uhr: Donald Trump hat nach dem Alaska-Treffen nur zu verkünden. Allerdings hat er einen Ratschlag für Wolodymyr Selenskyj parat. Auf die Frage des Fox-News-Moderators Sean Hannity, was er dem ukrainischen Präsidenten unter dem Eindruck des Treffens mit Putin in Alaska raten würde, entgegnete Trump: „Schließ den Deal ab. Du musst den Deal abschließen.“ Russland sei eine „sehr große Macht“, die Ukraine nicht. Wie nah man einer Einigung tatsächlich ist, ließ Trump offen: „Ich sage immer: Wenn ich mir wirklich sicher bin, sage ich 50:50.“
Update, 04.20 Uhr: Auf der Suche nach Lösungsansätzen im Ukraine-Krieg sieht Donald Trump einen Deal in Reichweite. „Ich glaube, wir sind ziemlich nah an einem Deal“, sagte er dem US-Sender Fox News in einem Interview nach dem Gipfeltreffen mit Kremlchef Wladimir Putin. Zugleich stellte Trump klar, dass der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj noch zustimmen müsse – und zunächst war nicht klar, ob ihn Trump zum Zeitpunkt der Aufzeichnung des Interviews bereits über die Ergebnisse des Gesprächs mit Putin informiert hatte.
Alaska-Treffen von Trump und Putin
Update, 03.53 Uhr: Trump sieht von seinen anfänglichen Drohungen gegen Russland ab. „Aufgrund dessen, was heute passiert ist, denke ich, dass ich jetzt nicht darüber nachdenken muss“, erklärte Trump in einem Interview mit Fox News. Er ließ jedoch offen, ob er in „zwei oder drei Wochen“ erneut über mögliche Sanktionen gegen Putin nachdenken müsse.
Bei einem von ihm angedeuteten Treffen zwischen Selenskyj und Putin erklärte der US-Präsident, dass er womöglich dabei sein werde. „Beide wollen mich dort“, so Trump. Sollten die Kriegsparteien dies verlangen, werde er bei Gesprächen anwesend sein.
Trump sieht nach seinem Treffen mit Putin in Alaska Selenskyj in der Verantwortung
Update, 03.30 Uhr: US-Präsident Donald Trump sieht nach seinem Treffen mit Wladimir Putin den ukrainischen Präsidenten in der Verantwortung, einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg auszuhandeln. „Jetzt liegt es wirklich an Präsident Selenskyj, die Sache in die Tat umzusetzen“, so Trump in einem Interview mit dem US-Sender Fox News. Er gehe davon aus, dass ein baldiges Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und Putin stattfinden wird.
Update, 03.00 Uhr: Nach 12 Minuten Pressekonferenz reagiert die Bundesregierung zurückhalten auf den Alaska-Gipfel mit US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, sei Merz laufend über die Vorgänge in Anchorige informiert worden. Man stehe in engem Kontakt mit den Verbündeten. Trump habe versprochen, die europäischen Partner zügig zu informieren.
Rückflug nach ernüchterndem Ukraine-Gipfel – Trump und Putin verlassen Alaska ohne Deal
Update, 02.19 Uhr: Nun hat auch US-Präsident Donald Trump seinen Regierungsflieger zum Rückflug bestiegen. Wie die New York Times berichtete, verbrachte der Republikaner somit rund sechs Stunden in Alaska.
Update, 02.03 Uhr: Das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska ist vorbei. Laut CNN hat der russische Präsident kurz nach der gemeinsamen Pressekonferenz bereits seinen Regierungsflieger bestiegen. Auch der US-Präsident wird wohl in Kürze nach Washington zurückreisen.
Update, 01.29 Uhr: Bei der gemeinsamen Pressekonferenz hat Wladimir Putin die EU und die Ukraine aufgefordert, dem mit Donald Trump ausgehandelten Fortschritt nicht im Weg zu stehen. „Wir erwarten, dass Kiew und die europäischen Hauptstädte all dies konstruktiv wahrnehmen und keine Hindernisse schaffen und keine Versuche unternehmen, den entstehenden Fortschritt durch Provokationen und Intrigen hinter den Kulissen zu stören“, so Putin.
Pressekonferenz nach Alaska-Gipfel zum Ukraine-Krieg
Update, 01.15 Uhr: Nach der knappen Pressekonferenz bleiben große Fragen weiter offen. Weder Donald Trump, noch Wladimir Putin haben zentrale Einigungen des Alaska-Gipfels offengelegt. Die beiden Präsidenten betonten dagegen die Möglichkeit für bessere Beziehungen zwischen Russland und den USA. Auch die Frage, ob Kreml-Chef Putin von seinen Forderungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs abweichen werde, bleibt unbeantwortet.
Update, 01.06 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat bei der Pressekonferenz in Anchorage von guten Gesprächen mit dem russischen Machthaber Wladimir Putin gesprochen. Die getroffenen Vereinbarungen werde er nun mit Vertretern der Nato besprechen. Bei den Friedensgesprächen seien „großartige Fortschritte“ erzielt worden. Allerdings nennen weder er noch Putin Details. Zudem habe ein „Russland Hoax“ die Verhandlungen in der Vergangenheit erschwert. Trump hoffe darauf, den russischen Präsidenten bald wiederzusehen. „Dann in Moskau“, ergänzt Putin.
Vor Alaska: Alle Treffen von Trump und Putin im Überblick
Das erste offizielle Treffen von Donald Trump und Wladimir Putin fand im Juli 2017 statt. Damals auf dem G20-Gipfel in Hamburg. Während Trumps erster Amtszeit folgten weitere Zusammenkünfte mit dem russischen Präsidenten im November 2017 auf dem APEC-Gipfel in Vietnam, im Juli 2018 bei einem bilateralen Treffen in Helsinki, im November 2018 auf dem G20-Gipfel in Buenos Aires und schließlich im Juni 2019 auf dem G20-Gipfel in Hamburg.
Update, 01.05 Uhr: Putin hoffe, dass die getroffenen Vereinbarungen beim Alaska-Gipfel mit Trump die Situation in der Ukraine verbessere und die Beziehungen zwischen Russland und den USA verbessere.
Pressekonferenz nach Alaska-Treffen von Trump und Putin: Kreml-Chef würdigt Trump im Ukraine-Krieg
Erstmeldung: Putin würdigt in seiner Ansprache die Bemühungen von Trump, den Ukraine-Krieg beizulegen. Zudem spricht der russische Machthaber davon, dass er das von ihm völkerrechtswidrig angegriffene Land als „Brudervolk“ betrachte. Russland sei an einem Frieden interessiert und er habe Verständnis dafür, der Ukraine bei einem Waffenstillstand Sicherheitsgarantien geben müsse. Wie diese aussehen sollten, erklärte er jedoch nicht.