Fünf Landtagswahlen stehen an: Fast 70 Prozent rechnen 2026 mit AfD-Ministerpräsidenten

by DubioserKerl

13 comments
  1. Noch dunklere Zeiten erwarten uns mit zwei rechtspopulistischen Parteien an der Spitze…

  2. >Mehr als die Hälfte der Bevölkerung erwartet laut einer Umfrage, dass die AfD nach den Landtagswahlen im kommenden Jahr mindestens in einem Land erstmals einen Ministerpräsidenten stellt. Das geht aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die “Bild am Sonntag” hervor. 2026 sind Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern geplant.

    Ich werde nie verstehen wie man eine Neonazipartei wählen kann. Aber ich sehe auch, dass eine wachsende Anzahl Wähler gerne von Neonazis regiert werden will, weil das bisher ja soooo toll funktioniert hat wenn das mal gemacht wurde (/s).

    Gefällt mir trotzdem nicht.

  3. Was sind denn nun die Schlussfolgerungen daraus?

    Werden Medien kritisch über die eigene Berichterstattung nachdenken oder suhlen sie sich in der Gewissheit, dass jeder AfD-Eklat mehr Klicks bringt? Ein AfD-MP wäre ja die Krönung der Reichweite für die Berichterstattung.

    Werden wir als Gesellschaft uns selbst hinterfragen, weil wir unsere Nächsten, die offenbar diese Neofaschisten mittragen, aus Faulheit, Angst oder Desinteresse ignoriert habe , bis es zu spät war? Schuld sind ja dann erstmal sowieso die anderen.

    Und wie gehen wir mit den Konsequenzen aus einer AfD-Regierung um. Meiden wir dann Bekannte und Verwandte? Tun wir so, als wäre es nicht so schlimm, damit man sich bloß nicht angreifbar für die macht, die sich aus der Machtübernahme heraus befähigt sehen, gegen Andersdenkende vorzugehen?!

    Und wie sieht es eigentlich mit Beamten aus? Den Dienstherren kann man nicht wegignorieren, aber offensichtlich werden deren Entscheidungen oder zumindest die Wünsche gegen die FDGO gehen.

    ___

    Ich glaube nicht an Aufstände, Eingeständnisse von Fehlern oder echten Bekenntnissen zur Demokratie. Sollte der Spuk allerdings dann wieder vorbei sein, werden wieder alle von sich behaupten, dass sie von der ersten Stunde an Widerstand gezeigt haben.

  4. Bei uns im Nachbardorf (ca 10.000 Einwohner) war dieses Wochenende ein nicht kleiner AfD-Stand auf dem Dorfplatz aufgebaut und man soll nicht glauben wie gut der besucht war, der Platz war voll, da sind auch gut und gerne 20-30 Personen in AfD T-Shirts rumgelaufen und haben sich mit der Menge ausgetauscht.
    Die ländliche Bevölkerung ist sowas von verloren, da muss man such über nichts mehr wundern , .

  5. Würden die anderen nicht so versagen, würde die afd nicht so populär sein.
    Wahrscheinlich denkt man, dass sie es besser Machen.Und wenn sie dann an der Macht sind kommt die große Ernüchterung, dass es auch noobs sind.

  6. Die aktuelle Politik ist so verheerend das es knallt. Die sind weiter weg vom Volk als eh und je schon. Ich sage nicht das die AFD besser ist, die ist in meinen Augen rechtsextrem wie aus dem Bilderbuch. Aber anstatt das die jetzige Regierung ihre verdammte Arbeit macht, wird nur rumgepimmelt und gefordert anstatt etwas zu bewegen. Dazu noch die korrupten Politiker die nur sich im Sinn haben.

  7. Auf dieses Ergebnis haben CDU und SPD hart hingearbeitet. Chapeau.

  8. In schlechten Zeiten zieht es die Wähler oft zu den politischen Polen hin. Und obwohl es bei uns nicht wirklich schlecht läuft (wir leben in Sicherheit, Freiheit, und einem Wohlstand, um den uns ein Grossteil der Welt beneidet), werden wir von den Klickmedien mit so viel Negativem bombardiert, dass wir das Gefühl haben, die Welt würde um uns herum zusammenbrechen.

    Kurzum, die Medien versagen gerade auf ganzer Linie. Und die Konsequenzen davon sind Trump und Höcke.

  9. Es ist dringend notwendig, dass die AfD eine Landesregierung stellt – damit die Wähler endlich merken, dass die “Alternative” auch nichts besser macht, sondern eher noch schlechter. Ich hatte aber eigentlich gehofft, Sachsen oder Thüringen melden sich freiwillig für das Experiment.

  10. Mit dem Angriff Söders auf die Grünen wird das alles in Ordnung kommen.

    /s

  11. Wenn uns die Erfahrung mit der SVP oder FPÖ eines zeigt:

    Ja, durch Regierungsbildung müssen sie etwas in die Mitte, aber nein, auch wenn sie scheitern werden sie nicht signifikant Wähler verlieren.

    Schaut euch doch einfach die aktuellen Umfragen an. Die CDU ist von 28.5% bei der BTW auf etwa 25% gefallen weil die Leute Merz nicht mögen. So würde das dann auch bei der AfD aussehen – in vier Jahren sind sie dann evtl abgewählt, aber kommen in 8 zurück.

  12. > Zur Frage einer möglichen Zusammenarbeit zwischen CDU/CSU und AfD sagen 47 Prozent, die Union solle diese weiterhin konsequent ausschließen. 40 Prozent sprechen sich demnach gegen die sogenannte Brandmauer zur AfD aus, 6 Prozent ist die Frage egal, 7 Prozent machten keine Angabe

    Nur noch 47% für die Brandmauer. Das ist die mMn krasse Erkenntnis dieser Umfrage

  13. Ich hoffe ein wenig, dass die AfD wirklich gewinnt und einfsch mal so richtig hart in Regierungsverantwortung verkackt. Tut mir leid für welches Bundesland auch immer, aber ganz offensichtlich ist sie anders nicht zu bremsen (oder dir AfD ist entgegen jeder Erwartung kompetent, dann freue ich mich zuminfest für die Bewohner des Bundeslandes).

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