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Stand: 17.08.2025 16:16 Uhr

Neben Merz und von der Leyen reisen auch die Staats- und Regierungschefs von Italien, Frankreich und Finnland nach Washington. US-Medien berichten unter Berufung auf Insider, dass Kremlchef Putin von der Ukraine fordert, zwei Donbass-Regionen aufzugeben.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick.

Von der Leyen: Trump zu Artikel 5-Ă€hnlichen Garantien bereit
Witkoff: Putin hat NATO-Ă€hnlichen Garantien fĂŒr Kiew zugestimmt
Merz und weitere europÀische Staats- und Regierungschefs reisen nach Washington
US-Medien berichten von russischer Donbass-Forderung
Weißes Haus spielt gefundene Alaska-Unterlagen herunter

Nach dem Gipfeltreffen von US-PrĂ€sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin ist ein Waffenstillstand im Ukraine-Krieg nach Aussagen von US-Außenminister Marco Rubio weiter im GesprĂ€ch. Auf Nachrage sagte Rubio im GesprĂ€ch mit dem US-Sender NBC News: “Nein, er ist nicht vom Tisch”. Übergeordnet stehe das Ziel, ein “umfassendes Friedensabkommen”abzuschließen. “Ich denke, das ist der beste Weg, um den Krieg zu beenden.” Ob es auf dem Weg dahin einen Waffenstillstand geben mĂŒsse, stellte Rubio allerdings infrage. Die Vereinigten Staaten hĂ€tten sich dafĂŒr eingesetzt, Russland habe diesem bislang aber nicht zugestimmt. 

Am Montag reist der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj mit breiter UnterstĂŒtzung aus Europa nach Washington. Sowohl Bundeskanzler Friedrich Merz als auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte werden den Ukrainer zu dem Treffen in Washington begleiten. Themen beim GesprĂ€ch mit Trump sind nach Angaben der Bundesregierung unter anderem Sicherheitsgarantien, territoriale Fragen und die fortdauernde UnterstĂŒtzung der Ukraine.

Die Ukraine kann nach Angaben von EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen auf eine Beteiligung der USA an einem Schutzversprechen Ă€hnlich dem der NATO-Staaten untereinander bauen. “Wir begrĂŒĂŸen die Bereitschaft von PrĂ€sident (Donald) Trump, zu Artikel 5-Ă€hnlichen Sicherheitsgarantien fĂŒr die Ukraine beizutragen”, sagte von der Leyen bei einem Auftritt vor Journalisten gemeinsam mit dem ukrainischen PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj in BrĂŒssel.

Die “Koalition der Willigen”, einschließlich der EU, sei bereit, ihren Teil beizutragen. Artikel 5 des NATO-Vertrags regelt, dass die BĂŒndnispartner im Fall eines Angriffs auf die UnterstĂŒtzung der Alliierten zĂ€hlen können und ein Angriff auf ein Mitglied als ein Angriff auf alle gewertet wird. 

Der russische PrÀsident Wladimir Putin soll sich damit einverstanden erklÀrt haben, dass die USA und Europa der Ukraine Sicherheitsgarantien anbieten, die dem Beistandspakt der NATO Àhneln.

Putin habe bei seinem Treffen mit US-PrÀsident Donald Trump in Alaska am Freitag eingewilligt, eine solche Absprache zum Bestandteil eines möglichen Friedensschluss zwischen Russland und der Ukraine zu machen, erklÀrte Trumps Sondergesandter Steve Witkoff.

“Wir konnten folgendes ZugestĂ€ndnis erreichen: Dass die Vereinigten Staaten einen Schutz Ă€hnlich dem von Artikel 5 bieten können, was einer der wahren GrĂŒnde ist, warum die Ukraine in der NATO sein will”, sagte Witkoff in der Sendung “State of the Union” des US-Nachrichtensenders CNN.

Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj sieht bisher keine Anzeichen fĂŒr einen bevorstehenden Dreiergipfel mit US-PrĂ€sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin zur Beendigung des Krieges in seinem Land.

Bei einem Besuch in BrĂŒssel sagte Selenskyj: “Im Moment gibt es keine Hinweise von Seiten Russlands, dass der Dreiergipfelstattfindet.”  Falls sich Russland einem Dreiergipfel verweigere, mĂŒssten Sanktionen folgen, fĂŒgte Selenskyj hinzu. uvor hatten die europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs sowie Trump auf einen Dreiergipfel gedrungen. 

Selenskyj Ă€ußerte sich bei einem Presseauftritt zusammen mit EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen. Beide wollten im Anschlus an der Videokonferenz der Ukraine-UnterstĂŒtzer teilnehmen, die am Nachmittag begann.

Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hat er klĂ€rt, dass die aktuellen Frontlinien im Krieg seines Landes gegen Russland die Grundlage fĂŒr FriedensgesprĂ€che sein sollten.

“Wir brauchen echte Verhandlungen, was bedeutet, dass wir dort beginnen können, wo sich die Frontlinie derzeit befindet”, sagte Selenskyj und fĂŒgte hinzu, dass die europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs dies unterstĂŒtzten.

Selenskyj bekrĂ€ftigte seine Position, dass es notwendig sei, einen Waffenstillstand zu vereinbaren, um dann eine endgĂŒltige Einigung auszuhandeln.

Kanzler Friedrich Merz plant nach Angaben aus Regierungskreisen nur einen kurzen Besuch in Washington. Er werde Montag gegen 12.00 Uhr im Weißen Haus eintreffen, heißt es. Gegen 17.00 oder 18.00 Uhr sei der RĂŒckflug geplant. ZunĂ€chst werde der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj alleine mit US-PrĂ€sident Donald Trump sprechen, dann gebe es GesprĂ€che mit den verschiedenen europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs, die ebenfalls anreisen.

Es werde um die Themen Sicherheitsgarantien, territoriale Fragen und Prozessfragen gehen, also ob es eine Waffenruhe vor Verhandlungen ĂŒber ein Friedensabkommen geben mĂŒsse. Darum gehe es auch bei den Beratungen der sogenannten Koalition der Willigen am Nachmittag. “Diese drei zentralen Themen werden auch am Montag bei Donald Trump die zentrale Rolle spielen”, heißt es.

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat die geplante Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz zusammen mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj und anderen europĂ€ischen Spitzenpolitikern nach Washington begrĂŒĂŸt. “Das zeigt deren SolidaritĂ€t mit der Ukraine und ihrem PrĂ€sidenten”, sagte Röttgen der “Rheinischen Post”. “Die EU-Regierungs- und Staatschefs sehen das Treffen Trump-Selenskyj zu Recht als enorm wichtig an.”

Der britische Premierminister Keir Starmer wird ebenfalls mit Selenskyj und anderen europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs zu nach Washington reisen. Das teilte sein BĂŒro mit. Dabei sei er bereit, “diese nĂ€chste Phase weiterer GesprĂ€che zu unterstĂŒtzen, und wird bekrĂ€ftigen, dass seine UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine so lange wie nötig fortgesetzt wird”, hieß es in einer ErklĂ€rung.

Waffenruhe, Gebietsabtretungen, Sicherheitsgarantien, “Koalition der Willigen” – diese und andere Begriffe werden derzeit in den GesprĂ€chen um ein Ende des Kriegs gegen die Ukraine viel diskutiert.

Was es mit ihnen auf sich hat, lesen Sie hier:

Auch NATO-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte will am Montag an dem GesprĂ€ch des ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj mit US-PrĂ€sident Donald Trump teilnehmen. Rutte reise dafĂŒr nach Washington, teilte die NATO mit.

Nach Angaben ihres BĂŒros wird auch Italiens MinisterprĂ€sidentin Giorgia Meloni am Montag nach Washington reisen, um sich dort mit US-PrĂ€sident Donald Trump, dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj und anderen europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs zu treffen.

Auch Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron will am Montag mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj nach Washington reisen. Das teilte der ÉlysĂ©e-Palast mit. Zudem wird der finnische PrĂ€sident Alexander Stubb an dem Treffen mit US-PrĂ€sident Donald Trump teilnehmen, wie das PrĂ€sidentenbĂŒro mitteilte.  Zuvor hatten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen mitgeteilt, zu dem Treffen mit Trump im Weißen Haus zu reisen. 

Bundeskanzler Friedrich Merz wird mit dem ukrainischen PrÀsidenten Wolodymyr Selenskyj zum GesprÀch mit US-PrÀsident Donald Trump nach Washington reisen, wie ein Regierungssprecher bestÀtigte. Die Reise diene dem Informationsaustausch mit Trump nach dessen Treffen mit dem russischen PrÀsidenten Wladimir Putin in Alaska.

Merz werde mit den Staats- und Regierungschefs den Stand der FriedensbemĂŒhungen diskutieren und das deutsche Interesse an einem schnellen Friedensschluss in der Ukraine unterstreichen, hieß es. “Gegenstand der GesprĂ€che sind unter anderem Sicherheitsgarantien, territoriale Fragen und die fortdauernde UnterstĂŒtzung der Ukraine in der Abwehr der russischen Aggression.” Dazu gehöre auch die Aufrechterhaltung des Sanktionsdrucks.

Auch EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen wird nach eigenen Angaben zum Treffen nach Washington reisen. “Auf Bitten von PrĂ€sident Selenskyj werde ich morgen an dem Treffen mit PrĂ€sident Trump und anderen fĂŒhrenden europĂ€ischen Politikern im Weißen Haus teilnehmen”, schrieb sie auf der Plattform X. Noch am Sonntag werde sie Selenskyj in BrĂŒssel begrĂŒĂŸen. “Gemeinsam werden wir an der Videokonferenz der ‘Koalition der Willigen’ teilnehmen”, erklĂ€rte die EU-Kommissionschefin.

Der Vorsitzende des AuswĂ€rtigen Ausschuss im Bundestag, Armin Laschet (CDU), hat die Verhandlungen zwischen US-PrĂ€sident Donald Trump und Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin in Alaska grundsĂ€tzlich positiv bewertet. “Gut ist, dass Dynamik in die Diplomatie gekommen ist”, sagte Laschet dem “Tagesspiegel”. Ihn störe die einseitige Skepsis und Kritik, die es von europĂ€ischer Seite an dem Treffen gebe. 

“In frĂŒheren Zeiten freuten wir uns eher, wenn sich der russische und der amerikanische PrĂ€sident verstanden. Das waren Signale fĂŒr Entspannung”, sagte der CDU-Politiker. Es sei eine FehleinschĂ€tzung, dass Putin durch das Treffen mit Trump auf der WeltbĂŒhne zurĂŒck sei. Russland habe in den vergangenen Jahren mit zahlreichen LĂ€ndern stabile Beziehungen gepflegt. Putin oder dessen Außenminister Sergej Lawrow “waren ĂŒberall prĂ€sent, nur nicht in Europa”.

Laschet kritisierte stattdessen die europĂ€ische Ukraine-Politik. “Europa hat in den vergangenen Jahren viel Rhetorik aufgewendet, aber wenig Substanz”, betonte Laschet. Es sei das eigene Verschulden der EuropĂ€er, dass sie nicht am Verhandlungstisch sitzen wĂŒrden. 

Russland hat nach eigenen Angaben 300 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Wie die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau weiter berichtet, ist zudem ein Lager fĂŒr ukrainische Sapsan-Raketen getroffen worden.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat klare Bedingungen fĂŒr einen Frieden in der Ukraine formuliert. “FĂŒr uns ist klar: Grenzen dĂŒrfen nicht mit Gewalt verschoben werden”, sagte er der Bild-Zeitung . Zudem brauche ein Friedensschluss “klare Sicherheitsgarantien” fĂŒr die Ukraine. “Wir EuropĂ€er sind dazu bereit – zusammen mit den USA”, betonte Wadephul. Einen Frieden um jeden Preis werde es nicht geben.

“Es muss allen klar sein. Solange in Europa Putins Bomben fallen, werden wir weiter Druck auf Russland machen”, sagte der Minister weiter. “Solange Putins Russland Europas Frieden bedroht, mĂŒssen wir viel mehr fĂŒr unsere Sicherheit tun und weitere Aggression abschrecken.”

Nach dem Ukraine-Gipfel von US-PrĂ€sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin wollen die europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs politisch einseitige Entscheidungen zulasten Kiews verhindern. Heute soll eine Videoschalte der “Koalition der Willigen” stattfinden, hieß es aus dem ÉlysĂ©e-Palast in Paris. Damit sind die VerbĂŒndeten der Ukraine gemeint, die zur UnterstĂŒtzung einer friedenssichernden Mission bereit wĂ€ren.

Unterdessen will der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj nach Washington reisen, um dort am Montag mit Trump zu sprechen.

Weitere US-Medien berichten, dass PrÀsident Wladimir Putin verlangt haben soll, den kompletten Donbass im Osten der Ukraine Russland zuzuschlagen. Trump habe diese Forderung an den ukrainischen PrÀsidenten Wolodymyr Selenskyj weitergereicht, berichteten die Nachrichtenagentur Bloomberg, die Zeitung New York Times und die Nachrichtenseite Axios jeweils unter Berufung auf informierte Kreise. GegenwÀrtig kontrolliert Moskau nur Teile des Donbass. 

Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hat die russische Verweigerung einer Waffenruhe kritisiert. “Wir sehen, dass Russland zahlreiche Rufe nach einer Waffenruhe zurĂŒckweist und noch nicht entschieden hat, wann es mit dem Töten aufhört”, schrieb Selenskyj in der Nacht auf Sonntag auf Online-Plattformen. “Das erschwert die Situation.” Wenn Russland nicht den Willen habe, die Angriffe einzustellen, dann dĂŒrften “große Anstrengungen” nötig sein, um Russland zu etwas noch “viel GrĂ¶ĂŸerem” zu bewegen – zu einem “friedlichen Zusammenleben mit seinen Nachbarn ĂŒber Jahrzehnte hinaus”, erklĂ€rte Selenskyj weiter.

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der russischen Region Woronesch ist nach Angaben des Gouverneurs ein Eisenbahnmitarbeiter verletzt und eine Stromleitung beschĂ€digt worden. “Ersten Informationen zufolge wurde in einer der Gemeinden ein Gleisarbeiter verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert”, sagte Gouverneur Alexander Gussew. Durch den Angriff komme es demnach zu ZugverspĂ€tungen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat mit seinen Kollegen aus der TĂŒrkei und Ungarn telefoniert. “Die Außenminister tauschten sich ĂŒber die Ergebnisse des hochrangigen russisch-amerikanischen Treffens in Alaska vom 15. August aus”, teilte das Ministerium in Moskau mit. Bei dem Gipfel zwischen US-PrĂ€sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin wurde keine Einigung ĂŒber ein Ende des Ukraine-Krieges erzielt

Die britische Financial Times hat berichtet, dass der russische PrĂ€sident Wladimir Putin die Ukraine aufgefordert haben soll, die Regionen Donezk und Luhansk vollstĂ€ndig aufzugeben – auch die Teile, die nicht von russischen Truppen besetzt werden. Die Zeitung bezieht sich dabei auf vier Personen, die ĂŒber das Trump-Putin-GesprĂ€ch informiert sind. Der russische PrĂ€sident habe vorgeschlagen, die aktuelle Frontlinie in den sĂŒdlichen Regionen Cherson und Saporischschja “einzufrieren” – also dort nicht weiter zu kĂ€mpfen und keine neuen Angriffe zu starten. Die russische Armee besetzt dort weite Landstriche.

Die Nachrichtenagentur Reuters sprach ebenfalls mit einem Insider. Den Informationen zufolge, lehnte der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj die Forderungen Putins ab. Russland kontrolliert bereits ein FĂŒnftel der Ukraine, darunter etwa drei Viertel der Provinz Donezk, in die es 2014 erstmals einmarschierte.

Eine Regierungssprecherin hat gegenĂŒber dem US-Sender ABC News die in einem Hotel-Drucker gefundenen Unterlagen zum Alaska-Gipfel, die NPR veröffentlicht hatte, heruntergespielt. “Es ist lĂ€cherlich, dass NPR ein mehrseitiges MittagsmenĂŒ veröffentlicht und es als ‘SicherheitslĂŒcke’ bezeichnet.” Sie bestritt nicht, dass Dokumente gefunden worden seien. 

Sicherheitsexperten sehen den Vorgang kritisch. “Mir kommt das wie ein weiterer Beweis fĂŒr die Schludrigkeit und Inkompetenz dieser Regierung vor”, sagte Juraprofessor Jon Michaels von der UniversitĂ€t UCLA in Los Angeles dem Sender. “Man lĂ€sst einfach nichts im Drucker liegen. Es ist ganz einfach.”

First Lady Melania Trump hat ihrem Mann zu seinem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Alaska einen Brief mit einer Mahnung zu Frieden und zum Schutz der Kinder mitgegeben. Melania Trump postete einen Bericht des US-Senders Fox News mit dem vollstĂ€ndigen Brief auf ihrem X-Account. Zwar erwĂ€hnte sie in dem Brief, den Trump Putin ĂŒbergeben haben soll, mit keinem Wort die Ukraine. Sie beschrieb aber in bildhaften Worten die tragische Lage von Kindern in Kriegsgebieten und appellierte an die Verantwortung des russischen PrĂ€sidenten, die Unschuld dieser Kinder zu schĂŒtzen. Das hĂ€tten sie unabhĂ€ngig von ihrem Wohnort, ihrer Regierung und Ideologie verdient. 

In einem Hotel-Drucker in Anchorage sind Unterlagen fĂŒr die US-amerikanischen Teilnehmer des Treffens zwischen Trump und Putin gefunden worden. Russlands Medien feiern den Auftritt des Kremlchefs als Erfolg, berichtet ARD-Korrespondentin Diettrich.