15 Jahre dienstunfähig: Studienrätin muss jetzt zum Amtsarzt

by mcflym1

20 comments
  1. Schön was alles so möglich ist in unserem Land. Und dann auch noch so dreist sein und dagegen klagen, wobei kann ich verstehen… So 15 Jahre volle Bezüge für 0 Leistung. Top! Wahrscheinlich noch die Stufenbeförderungen auch noch mitgenommen.

  2. Da befürchtet wohl die gute Frau wohl wieder arbeiten zu müssen, ansonsten würde sie nicht klagen…

  3. >Zwar konnten sie sich auch nicht erklären, warum der Dienstherr der Beamtin so lange gewartet habe, aber das Recht des Bundeslandes, die Frau zum Amtsarzt zu schicken, sei – auch nach über 15 Jahren Untätigkeit – nicht verwirkt.

    Das sind ja schon richtig griechische Verhältnisse.

    Wtf

  4. Was soll ein Studienrat überhaupt sein? Die machen den gleichen Job wie jeder andere Lehrer.

  5. Staat zu Arbeitnehmern so:

    Hier sind 6 Wochen Entgeltfortzahlung und 78 Wochen Krankengeld (70%).

    Das Krankengeld ist ausgelaufen? Viel Spaß dabei, die Agentur für Arbeit zu überzeugen, dass man nicht mehr arbeitsfähig ist, auch nicht paar Stunden am Tag in irgendeiner absoluten Bullshit-Tätigkeit.

    Es gibt endlich Erwerbsunfähigkeitsrente, entgegen aller Anstrengungen der Deutschen Rentenversicherung? Viel Spaß bei einem Leben in Armut.

    Der Beamtenstatus ist grundsätzlich für manche Berufe gerechtfertigt, aber manche Privilegien sind absolut nicht zeitgemäß und eine krasse Ungerechtigkeit gegenüber Arbeitnehmern.

  6. Wundert mich als Lehrkraft total, dass es sowas gibt bzw. gab.
    Dazu sei gesagt: Das ist heute in meinem Regierungsbezirk gar nicht mehr möglich. Inzwischen wird automatisch in der Personalverwaltung mitgezählt und nach sechs Monaten erfolgt eine Vorstellung beim Amtsarzt. Auch verwunderlich, dass die Schule nichts gemacht hat, da ist die Stelle ja vergeben, aber muss vertreten werden, bevor also die üblichen Leute jetzt wieder Lehrer bashen müssen: Deren 12 bis 28h Unterricht haben andere on top gemacht. Imo liegt der Fehler am Ende aber bei Vorgesetzten, die genau sowas ja im Blick haben sollen.

  7. Arbeitszeitbetrug durchgespielt. Respekt für diese Frau.

  8. Hiergegen setzte sich die Staatsdienerin im Eilverfahren zur Wehr – ohne Erfolg.

    das klappt ja dann ganz spontan 😀

  9. In RLP ist ein Staatssekretär seit 15 Jahren beurlaubt, um in der freien Wirtschaft zu arbeiten. Beurlaubt deshalb, damit er später trotzdem die fette Pension beziehen kann.

  10. Normalerweise wirst du nach ein paar Monaten Krankheit zum Amtsarzt geschickt und wenn nix mehr geht dann Dienstunfähigkeit, das sind ca. 1800 € im Monat von denen du noch Krankenversicherung zahlen musst. Die gute Frau hier hat einfach 15 Jahre 3500-4000 € Netto bekommen, also das Doppelte was ihr eigentlich zugestanden hätten. Ca. 400.000 € die der Staat hier verloren hat ohne jeden Grund. Davon könnte man ne Menge Klimaanlagen in unsere Büros einbauen wo wir die Tage regelmäßig 40 Grad+ hatten (zu Dritt in einem Büro, versteht sich; Platzmangel). Gott ich hasse den ÖD.

  11. Ich gönn jedem alles und freue mich über jeden, der es schafft, das System zurück zu ficken.

  12. Übrigens nur ein kleiner Einblick in das, was hier im öffentlichen Dienst so abläuft und für das ihr allesamt mit euren Steuergeldern bezahlen dürft 🙂

  13. Junge, und ich hatte schon ein schlechtes Gewissen als ich mit einer schweren Bronchitis 2 Wochen auf der Arbeit ausgefallen bin

  14. Für die Leute die sich wundern, dass sowas durchgeht hier eine kleine Anekdote:
    In meiner Grundschulzeit auf dem Dorf hat auch die Frau vom Rektor unterrichtet und wie sich später nach ihrem ableben herausgestellt hatte, war sie nichtmal Lehrerin.
    Die hat einfach über Jahrzehnte Sold+Pension kassiert und was noch schlimmer ist, Leben mitgeprägt obwohl sie gar nicht dafür ausgebildet war.

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