>Die Tourismusbranche braucht aufgrund des Fachkräftemangels dringend qualifizierte Arbeitskräfte. Die Verbesserungen der Rot-Weiß-Rot-Karte sind ein wichtiger Schritt. Qualifizierte und erfahrene Arbeitskräfte können künftig rascher und einfacher Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt bekommen und entsprechend entlohnt werden.
>…
>”Die Arbeitsmarktsituation ist eine der größten Herausforderungen der Tourismusbranche. Da unser Tourismus in den letzten Jahren stetig gewachsen ist, wurden auch schon vor der Corona-Pandemie Fachkräfte gesucht. Gerade qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten sind für den touristischen Arbeitsmarkt von großer Bedeutung. Die neuen Regelungen zur Rot-Weiß-Rot-Karte sind ein wichtiger Schritt, um dem Fachkräftemangel im Tourismus entgegenzuwirken.”Tourismusministerin Elisabeth Köstinger
>Durch Änderungen im Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG) und Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) wird der Zugang zum Arbeitsmarkt für Arbeitskräfte aus Drittstaaten erleichtert, sowie das Zulassungsverfahren durch Digitalisierung vereinfacht und beschleunigt.
>Die seit 1. Jänner 2022 geltende Stammsaisonierregelung soll in ein flexibleres und dauerhaftes System übergeführt werden.
>Saisonarbeitskräfte, die in den vorangegangenen fünf Kalenderjahren in zumindest drei Kalenderjahren im selben Wirtschaftszweig jeweils mindestens drei Monate im Rahmen von Kontingenten befristet beschäftigt waren und sich bei den regionalen Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice registrieren lassen, können unabhängig von Kontingenten Beschäftigungsbewilligungen erhalten.
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>Künftig sollen jene Saisonarbeitskräfte, die bereits seit mehreren Jahren Saisonarbeit in einem Betrieb geleistet haben, ungeachtet ihres Alters und ihrer Qualifikation eine Rot-Weiß-Rot-Karte für eine Beschäftigung bei ihrem bisherigen Arbeitgeber erhalten.
>Als Stammmitarbeiter gelten Saisonarbeitskräfte, die über zwei Kalenderjahre als registrierte Stammsaisoniers mindestens sieben Monate pro Kalenderjahr im selben Wirtschaftszwei beschäftigt waren.
>Um als Stammmitarbeiter aufgenommen werden zu können, braucht es außerdem ausreichende Deutschkenntnisse (A2) sowie einen unbefristeten Arbeitsvertrag.
>…
>Für den Nachweis einer Berufsausbildung im Mangelberuf werden künftig einheitlich 30 Punkte vergeben.
>Die Punktevergabe erfolgt unabhängig davon, ob für den beantragten Beruf eine Lehrausbildung, der Abschluss einer berufsbildenden Schule oder ein Studium erforderlich ist.
>Um das Kriterium der ausbildungsadäquaten Berufserfahrung besser berücksichtigen zu können, soll künftig die Vergabe von Punkten pro Halbjahr und nicht wie bisher pro Jahr erfolgen. Somit können zwei Punkte pro Jahr Berufserfahrung erreicht werden, wobei die Berufserfahrung in Österreich noch höher bewertet wird.
>…
Ist auch eine Option.
Anstatt die Leute anständig zu bezahlen und so Mitarbeiter zu finden weil ihnen vom Händeringen schon die Ärmel weh tun wird halt die RWR-Karte geändert. Während man bei den Preisen ordentlich Gas gibt und diese in einem Maß anhebt das in keiner Relation zu den Teuerungen steht – nur nix zu viel an die Mitarbeiter verschwenden, wenn man auch günstig einen RWR-Karteninhaber anstellen kann.
5,- für ein Krügerl im Lokal oder 3,50 für eine Dose bier beim Würstlstand sind nicht mehr feierlich. Wissts was liebe Wirten, die das so handhaben? Seit Coronastart, nicht erst seit den Teuerungen jetzt? Statt 3,- machts jetzt 4,- / Krügerl Gewinn. Statt 5×3,- verdients jetzt 0x4,- an mir und vielen anderen. Eine Bekannte betreibt ein Gasthaus. Ja, die Preise sind gestiegen, sie muss mehr für die Zutaten zahlen und gibt das auch teilweise weiter. Da ist da Bier jetzt 10 Cent teurer geworden. Nach 2 Jahren. Für die Zeit der Lockdowns gabs Ausgleichszahlungen, die Mitarbeiter waren in Kurzarbeit. Alles Pepi, musste auch nicht mit argen Preissteigerungen ausgeglichen werden. Der Rest je nachdem was im Einkauf teurer wurde. Das versteh ich, das zahl ich mit.
Genau was man als Rechtswähler bestellt hat.
Oida, bei den Preisen die jetzt grad verlangt werden könnens erstens die Mitarbeiter ein bissl anständiger bezahlen, und zweitens is jetz auch der Punkt gekommen wo man den unfreundlichen Kellnern im Cafe mitm Orsch zurück ins Gsicht fahrt, weil 5€ fürn Cafe verlangen UND frech sein – das können die sich ans Hirn picken
schön da wurde ein echtes deutsches ähm hungarisches Mädl fotografiert
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>Die Tourismusbranche braucht aufgrund des Fachkräftemangels dringend qualifizierte Arbeitskräfte. Die Verbesserungen der Rot-Weiß-Rot-Karte sind ein wichtiger Schritt. Qualifizierte und erfahrene Arbeitskräfte können künftig rascher und einfacher Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt bekommen und entsprechend entlohnt werden.
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>”Die Arbeitsmarktsituation ist eine der größten Herausforderungen der Tourismusbranche. Da unser Tourismus in den letzten Jahren stetig gewachsen ist, wurden auch schon vor der Corona-Pandemie Fachkräfte gesucht. Gerade qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten sind für den touristischen Arbeitsmarkt von großer Bedeutung. Die neuen Regelungen zur Rot-Weiß-Rot-Karte sind ein wichtiger Schritt, um dem Fachkräftemangel im Tourismus entgegenzuwirken.”Tourismusministerin Elisabeth Köstinger
>Durch Änderungen im Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG) und Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) wird der Zugang zum Arbeitsmarkt für Arbeitskräfte aus Drittstaaten erleichtert, sowie das Zulassungsverfahren durch Digitalisierung vereinfacht und beschleunigt.
>Die seit 1. Jänner 2022 geltende Stammsaisonierregelung soll in ein flexibleres und dauerhaftes System übergeführt werden.
>Saisonarbeitskräfte, die in den vorangegangenen fünf Kalenderjahren in zumindest drei Kalenderjahren im selben Wirtschaftszweig jeweils mindestens drei Monate im Rahmen von Kontingenten befristet beschäftigt waren und sich bei den regionalen Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice registrieren lassen, können unabhängig von Kontingenten Beschäftigungsbewilligungen erhalten.
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>Künftig sollen jene Saisonarbeitskräfte, die bereits seit mehreren Jahren Saisonarbeit in einem Betrieb geleistet haben, ungeachtet ihres Alters und ihrer Qualifikation eine Rot-Weiß-Rot-Karte für eine Beschäftigung bei ihrem bisherigen Arbeitgeber erhalten.
>Als Stammmitarbeiter gelten Saisonarbeitskräfte, die über zwei Kalenderjahre als registrierte Stammsaisoniers mindestens sieben Monate pro Kalenderjahr im selben Wirtschaftszwei beschäftigt waren.
>Um als Stammmitarbeiter aufgenommen werden zu können, braucht es außerdem ausreichende Deutschkenntnisse (A2) sowie einen unbefristeten Arbeitsvertrag.
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>Für den Nachweis einer Berufsausbildung im Mangelberuf werden künftig einheitlich 30 Punkte vergeben.
>Die Punktevergabe erfolgt unabhängig davon, ob für den beantragten Beruf eine Lehrausbildung, der Abschluss einer berufsbildenden Schule oder ein Studium erforderlich ist.
>Um das Kriterium der ausbildungsadäquaten Berufserfahrung besser berücksichtigen zu können, soll künftig die Vergabe von Punkten pro Halbjahr und nicht wie bisher pro Jahr erfolgen. Somit können zwei Punkte pro Jahr Berufserfahrung erreicht werden, wobei die Berufserfahrung in Österreich noch höher bewertet wird.
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Ist auch eine Option.
Anstatt die Leute anständig zu bezahlen und so Mitarbeiter zu finden weil ihnen vom Händeringen schon die Ärmel weh tun wird halt die RWR-Karte geändert. Während man bei den Preisen ordentlich Gas gibt und diese in einem Maß anhebt das in keiner Relation zu den Teuerungen steht – nur nix zu viel an die Mitarbeiter verschwenden, wenn man auch günstig einen RWR-Karteninhaber anstellen kann.
5,- für ein Krügerl im Lokal oder 3,50 für eine Dose bier beim Würstlstand sind nicht mehr feierlich. Wissts was liebe Wirten, die das so handhaben? Seit Coronastart, nicht erst seit den Teuerungen jetzt? Statt 3,- machts jetzt 4,- / Krügerl Gewinn. Statt 5×3,- verdients jetzt 0x4,- an mir und vielen anderen. Eine Bekannte betreibt ein Gasthaus. Ja, die Preise sind gestiegen, sie muss mehr für die Zutaten zahlen und gibt das auch teilweise weiter. Da ist da Bier jetzt 10 Cent teurer geworden. Nach 2 Jahren. Für die Zeit der Lockdowns gabs Ausgleichszahlungen, die Mitarbeiter waren in Kurzarbeit. Alles Pepi, musste auch nicht mit argen Preissteigerungen ausgeglichen werden. Der Rest je nachdem was im Einkauf teurer wurde. Das versteh ich, das zahl ich mit.
Genau was man als Rechtswähler bestellt hat.
Oida, bei den Preisen die jetzt grad verlangt werden könnens erstens die Mitarbeiter ein bissl anständiger bezahlen, und zweitens is jetz auch der Punkt gekommen wo man den unfreundlichen Kellnern im Cafe mitm Orsch zurück ins Gsicht fahrt, weil 5€ fürn Cafe verlangen UND frech sein – das können die sich ans Hirn picken
schön da wurde ein echtes deutsches ähm hungarisches Mädl fotografiert