Ist das ein Schmeh vom Restaurant? Warum?

by tryingtonut1

41 comments
  1. Du musst richtig lesen da steht Kosten ned Gebühren. Das Finanzamt kosten ihnen viel.

  2. Du brauchst die Terminals. Du brauchst einen Vertrag mit einem Zahlungsanbieter. Du zahlst einen Teil des Umsatzes an den Zahlungsanbieter.

    SumUp z.B. will 1,39% deines Umsatzes und 139,- für ein eigenständiges Terminal das Bons drucken kann. Kauf sagen wir mal 5 davon damit jeder Kellner eines hat das öfter mal fliegt und hin ist. Kauf ein neues Terminal.

    Ich hab hier bei mir auch ein paar Lokale die sich das einfach nicht antun wollen. Grad bei älteren Inhabern die seit Jahrzehnten nur mit Bargeld hantieren und technisch sofort überfordert sind.

  3. Na ja, extrem hohe Gebühren scheint mir übertrieben. Bei unserem Anbieter (Mollie) für einen Online-Shop betrugen die Kosten bei Kartenzahlung zwischen EUR 0,25 plus 1,8% des Zahlungsbetrages und EUR 0,25 plus 3,25% des Zahlungsbetrages. Da leppert sich schon was zusammen, aber extrem hoch finde ich was anderes…

  4. Und mit dem Zettel hätten sie mich als Kunden sofort verloren. Ich kanns mir auch nicht aussuchen, ob ich Steuern zahle.

    Die extrem hohen Gebühren sind ein G’schichtl. Ein Terminal beim Blödmarkt gibts um ca. 100 Euro, Drucker brauchst wohl auch, und es kost’ ein bissl was vom Umsatz. Alles in allem dürfte es sich mit Bargeld-Handling die Waage halten.

  5. Jetzt mal so eine Frage in die Runde da ich mich nicht auskenne. Ja klar mit Barzahlung kannst als Wirt mehr tricksen bzgl Steuer eh schon wissen… Aber kannst den Wirt nicht ein Schnippchen schlagen und die Rechnung verlangen? Und so weit ich weiß ist dort ein QR Code vermerkt und ich bilde mir ein mitsamt allen Finanzdaten. Wer kann mich da aufklären?

  6. naja ok, is halt deren recht. wenn du steueroptimierendes verhalten vermutest, einfach auf eine rechnung bestehen. done.

  7. Völlig recht hat er. Die extrem hohen Gebühren nennen sich Steuern. Die muss man bei Barzahlung halt nicht bezahlen.

  8. MasterCard und Visa verlangen pro Transaktion hohe Gebühren

  9. viele gastronomen checken halt immer noch nicht, dass bargeldhandling meist deutlich teurer ist, vor allem wenn es um größere summen geht

  10. Bei mir fallen auch jedes Monat “extrem hohe Kosten” beim Erhalt meines Gehalts an – die nennen diese Gebühr “Lohnsteuer”.

  11. Jedes mal an sauberen beleg verlangen. Wehe da steht provisorium oder duplikat oder proforma oben

  12. Danke für die Info, da ich in der Gegend wohne, war ich gelegentlich in bockfließ beim Schloss Keller. Werde ich wohl jetzt meiden

    Zum Argument: nein. Wenn man es wirklich durchrechnet und nicht von “Bargeld ist gratis” ausgeht, macht es keinen Unterschied, bzw ist gelegentlich Kartenzahlung günstiger.
    Bargeld vereinfacht es aber am fiskus vorbei zu arbeiten, und scheinbar geben Leute mehr Trinkgeld bar, also muss der Wirt seine Leute nicht besser bezahlen..

    bei SumUp kann ich als dahergelaufener Kartenzahlung für 1,39% anbieten. Wenn ich größer werde, zahl ich 19€ im Monat für Plus und das sinkt auf 0,79%… und das ist für jeden beliebigen verfügbar.
    Wenn man entsprechende Umsätze macht, werden die Deals auch entsprechend besser..
    manche Geschäfte/Firmen haben uraltverträge, die die sind teuer. Aber da sollte man sich nen besseren Vertrag suchen, nicht Kartenzahlung einstellen…

    Ehrlich gesagt, gerade in der Gastronomie bin ich überzeugt der einzige Grund, keine Kartenzahlung anzubieten, ist Steueroptimierung.

  13. Wenn keine Kartenzahlung akzeptiert wird, einfach nicht hingehen. Mach ich schon lange so.

  14. Für jeden der sich dazu entscheidet Steuern zu hinterziehen – und das Potential ist bei reiner Barzahlung groß, müssen alle anderen mehr Steuern bezahlen oder es bleibt eben was auf der Strecke.
    Zudem kommt ja noch dazu, dass du sicher warten kannst bis sie endlich mal den Rechnungsblog finden, falls du doch mal ne Rechnung verlangst.

  15. Wirf ihnen einfach ein Prospekt von SumUp ins Postkastl 😀

  16. Könnte mir auch vorstellen dass es daran liegt dass dann Trinkgeld anders gehandhabt werden muss

  17. Ist der Schloßwirt nicht wieder der von diesem “meine Anwalts Rechnung zahlt die Feuerwehr”-dude? Welche Gemeinde war das noch?

  18. Kartenzahlung ist schon teuer, das kostet den Restaurants 10-20% pro Transaktion. Also halt zusätzlich zu den 1.2% Terminalgebühren.

    Edit: Da hat mir wohl ein Steuerhinterziehungsfan ein downvote verpasst.

  19. Zwickt mich bitte kurz jemand, träum ich, oder ist die Jahrtausendwende bald echt schon 26 Jahre zurück? Wir schreiben Ende 2025 und ein Wirtshaus mit bereits existierender Karten-Zahlmöglichkeit rudert unter dem Motto “Cash is fesch” zurück.

    Können wir bitte ein bissl weltoffener werden? In der Schweiz kann man, so absurd es klingt, sogar bei temporären Zeltfestln und ähnlichem, betrieben von kleinsten Vereinen, sehr oft mit Karte zahlen. Aber mit einer absoluten Selbstverständlichkeit, kein Augenrollen, keine Wartezeit, das SumUp Terminal jederzeit voll aufgeladen usw…

    Ebenfalls Schweiz: In den meisten Touristenbuden und teilweise sogar McDonalds kann man selbstverständlich auch mit Euro oder US Dollar bezahlen, wenn man noch keine Franken gewechselt/abgehoben hat.

    Klar, der Wechselkurs ist fürn oa**** für den Kunden (gut 15-20% überm Referenzkurs), aber es geht mit einer Selbstverständlichkeit. An der Kassa bei McDonalds drückt der/die MitarbeiterIn eine Taste, dass der Kunde sein BigMac Menu jetzt mit einem 20 USD Schein bezahlt, und die Kassa zeigt an, wie viel Restgeld der Kunde (in Franken) bekommt!

  20. Ganz erhrlich wen manche bettler es schaffen karten terminals fürs betteln zu haben kann kartenzahlung nicht so teuer sein

    Und man kann sich das geld auch sofort überweißen lassen wenn man karte sparen will schaft mit qr kode eigendlich auch jeder der ein handy hat

  21. Oida, könnte die Finanzpolizei vll ihren Job machen und den ganzen „nur Barzahlung“ Schwurblern einen Besuch abstatten? Ich zahl auch meine Steuern verdammt noch mal!

  22. Da zeigen die Wirte nur dass sie sich mit den heutigen Möglichkeiten an Terminals null beschäftigt haben.

  23. In den USA hab ich teilweise zwei Beträge auf der Rechnung gesehen, einen für Cash und einen für Karte, wobei Karte in etwa 3% waren meistens.

    „Convenience fee“ hat es auch öfter geheißen die 3% für Karte. Dafür kostet mich aber Bankomat Abhebung dort mehr als die 3%…

  24. Während in Österreich sich manche Gastronomen noch gegen Kartenzahlung sträuben, haben die Bettler und Straßenmusiker in London solche Terminals, wo man ganz einfach kontaktlos mit Karte was spenden kann. 🙈

  25. Keine Karte, kein Geld. Das geht halt nur solang gut solange die Boomer noch leben…

  26. Ich habe mir die Homepage angeschaut – grundsätzlich spricht mich das Lokal an. Sympathischer Webauftritt und eine aufgeräumte Speisekarte.

    Im Jahr 2025 von der Kartenzahlung wegzugehen ist halt ein Nogo.

  27. Wieso eigentlich nicht Instant SEPA als Alternative? Kostet den Gast nichts und dem Gastronom ein paar Cent.

  28. Frage dent Kerl warum er damn keine instant sepa Zahlungen akzeptiert. Die Kosten doch nichts, und Geld ist gleich am Konto
    Da gibt’s sicher pos die damit umgehen können, oder? Qr code und konto abfragen

  29. Ich arbeite selber in der Gastronomie und kann deswegen bisserl meinen eigenen Senf dazugeben.

    Grundsätzlich rentiert sich kartenzahlung halt erst ab einer gewissen Größe (die hier sicherlich gegeben ist) und bei einem gewissen Publikum. So ein kartenterminal hat schnell mal 1.4% Gebühren und funktioniert teilweise nur mit Internet. Wir haben zB weder Internet noch Strom, und der Großteil unserer Kunden zahlt sowieso lieber Bar. Zusätzlich machen wir kaum Umsatz und betreiben Das ganze eher aus Leidenschaft. Da rentiert sich Das einfach nicht, ein Kartenzahlungssystem nur für die 10-20 Kartenzahlungen im Jahr, die wir ablehnen müssen, aufzusetzen. Die paar wenigen die tatsächlich kein Bargeld mithaben improvisieren wir dann irgendwie und größere Gesellschaften zahlen sowieso per Überweisung im Nachhinein.
    Rechnung bekommt man auf Wunsch natürlich trotzdem und Steuern zahlen wir auch. Aber ich möchte hiermit nur sagen dass es sehr Wohl auch andere Gründe außer Steuerhinterziehung gibt, keine Kartenzahlung anzubieten. Auf der anderen Seite haben wir auch nicht so einen ellenlangen Text unter der Theke sondern lediglich ein „no Cash“ Schild.

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