
Seit heute gibt es ein paar neue Rechtschreibregeln.
Neben ein paar Kleinigkeiten dürfte folgendes hier interessant sein:
Englische Verben bekommen deutsche Endungen: „gejobbt“, „gelikt“. Neu: Bei Verben, die auf stummes „e“ enden, sind auch die englischen Formen möglich („geliked“, „getimed“). Wichtig: In Kombination mit einem Hauptwort nur die deutsche Variante, also „der gelikte Beitrag“.
Und vor allem spannend: Der Deppenapostroph wird entschäft – zumindest bei Eigennamen.
Kurt's Imbiss ist also seit heute Rechtschreibkonform.
Aber keine Sorge – es wird ihn weiterhin geben, dank Leuten die ihn bei der Mehrzahlform machen, seien es gebrauchte CD's oder neue Auto's!
P.S.: Bin schon gespannt, ob mir hier ein Rechtschreibfehler passiert ist…
by banff037
24 comments
Ich hasse es
Es tut mir leid, aber beim Wort Fotovoltaik bluten meine Augen.
Der Apostroph bei solchen Namen war doch immer schon erlaubt?
Find ich eigentlich ganz gut. Bei den genannten Beispielen ist ja trotzdem deutlich erkennbar, was gemeint ist. Da sehe ich dann den Vorteil durch das Festhalten an einer einzigen Schreibweise nicht wirklich, vor allem wenn die anderen Formen eh schon verwendet werden.
“Gelikt” ist irgendwie enttäuschend, wieso nicht gleich “geleikt”?
me likey, oder auch nicht, weiß ned.
I dont liket it
Das mit dem Genetivapostroph hab ich sowieso nie verstanden. Für mich war das immer irgendwie just die Abkürzung für “sein”.
Rudi’s Würstelstand – Rudi sein Würstelstand
Gelikt… OidA
Das heißt Deppenapo’stroph
Nivellierung nach unten, immer ein Traum.
Gelikt…. Geh leck
Wieso find ich dazu keinen anderen Artikel?
> Neu ist: Wenn der Infinitiv erweitert wird, muss ab sofort ein Beistrich stehen. Beispiel: „Es ist schön, über die Geburtstagsfeier zu sprechen.“
Das ist doch nicht neu?
> Unabhängig davon, ob man diese Spezialregelung als sinnvoll erachtet oder nicht, sie ist nicht neu, wie diverse Zeitungen behauptet haben. Schon im alten amtlichen Regelwerk von 2018 konnte man diesen Fall in den Erklärungen zu § 97 finden, wo als Beispiel «Carlo’s Taverne» erwähnt ist. Die Regeln wurden also bereits bisher so ausgelegt, dass der Apostroph zur Abgrenzung des Genitiv-s bei Eigennamen gesetzt werden kann (nicht muss!).
Es ist schön, wenn in der Rechtschreibung und Interpunktion, die als einziges genormt sind, auch dem Sprachgebrauch und der allgemeinen Intuition gefolgt wird. Der Deppenapostroph wurde und wird von so vielen Leuten gesetzt, dass es nur deppert war, dass das überhaupt ein Fehler hätte sein sollen.
mir ist die deutsche Sprache bei solchen Sachen immer ein bisschen zu biegsam, da darf man als Autorität schon mal sagen “he ihr deppen des is falsch” und nicht immer einen Fehler legitimieren wenn er oft genug gemacht wird aber naja was willst machen
und zu deinem PS, ja lol du hast “rechtschreibkonform” groß geschrieben, ist aber in dem Fall ein Adverb (nicht, dass ich auf social media sonst besonders auf sowas schaue haha)
Habs mal geupvotet…
Das erste Wort das ich nach dem Klick auf den Artikel seh bevor ich zu lesen beginn ist
PABST!
….die Chefredakteurin vom Wörterbuch heißt nur so…. puhhh
wie tiev muss man vliegen, um das niefou nach unten anzupassen. ferstehe ich nicht
Passt doch eh, unsere Sprache ist im Wandel und Englisch ist nun mal Lingua franca, das darf sich auch ruhig in unserer Sprache widerspiegeln. Oder macht irgendwer einen Aufstand wegen französischen, lateinischen oder griechischen Lehnwörtern?
PS: und nicht P.S.:
Rechtschreibung angepasst für Dumme.
Aber … aber ist safe jetzt ein deutsches Wort? Das sagt man doch noch immer? Safe?
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