Die Regierung muss sich schön langsam ernsthaft Gedanken darüber machen, die Inflation zu bremsen. Die Deutschen haben 2,2%, wir fast doppelt so viel.
Immer diese Nörgelei! Kapiert ihr nicht, dass die Konzerne sich diese 25% buchstäblich vom Mund absparen nur um uns einfaches Volk auch mal in den Genuss eines zweiten Blattes Wurst kommen zu lassen?
Wenn das kein gelebtes Mitgefühl ist weiß ich auch nicht mehr!
Dieser ganze Quatsch mit den Rabattaktionen gehört wieder verboten. Das ist reine Kundenverwirrung und Preisverschleierung.
*Rabatt, mein Freund, das lass Dir sagen:*
*Der wird vorher draufgeschlagen.*
>Die meisten Leute würden mit den Rabattmarken zusätzlich zum eigentlich nötigen Einkauf besonders teure Produkte kaufen, um auf dem Kassabon eine höhere Ersparnis ausgewiesen zu bekommen.
Behauptet er das nur, oder gibt’s dazu irgendwelche Belege? Ja, ich kaufe damit auch teurere Produkte, aber nur weil ich damit extra warte, bis es Pickerl gibt. Ich würde sie aber sowieso kaufen, weil sie ein Teil meines Standard-Warenkorbs sind. Z.B. Kaisergemüse oder ab und zu Backofen-Pommes. Ich richte meinen persönlichen Speiseplan nicht nach den Preisen im Geschäfts aus, sondern nach dem, was mir schmeckt.
Lebensmittel sind in Österreich definitiv zu teuer. Da brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Aber wird dürfen auch nicht den Fehler machen zu glauben, dass es einen riesigen Effekt hätte, wenn es diese Pickerl nicht mehr gäbe. Insbesondere bei Spar, wo es sie seltener gibt. Mir sind die Pickerl ehrlich gesagt lieber, als klassische Vergünstigungen, wo ich jedesmal vorher schauen muss, ob irgendwas im Angebot ist, was mich interessieren könnte. Angebote schaue ich fast gar nicht mehr an. Und ich wünsche mir diese Zeit auch nicht zurück.
4,1% Inflation? Ja scheiß die Wand an, ich dachte die ~3% vom letzten Monat waren schon ein Ausreißer. Das ist das doppelte vom Zielwert, und 1,5% mehr als Deutschland (und die sind schon geschockt).
Vielleicht schaffen wir bis Jahresende noch 10% und eine Nulllohnrunde, Stocker war ja gestern “gesprächsbereit”, das ausgemachte Gesetz für die öffentlich Bediensteten doch noch aufzubrechen. Und in den anderen Branchen wirds nicht lustiger zugehen.
4,1% haha, in letzter Zeit häufen sich die Verteuerungen im Warenkorb und bei Dienstleistungen, oft bei 20-30%.
Es würde eh einem historischen Muster entsprechen, wenn nochmal ein heftigster Inflationsschub kommt. Unlustig auf jeden Fall.
Gestern verschimmelt Rabatt gekauft, danke für nichts billa
Bissl random off-topic-rant; aber ich arbeite als Jurist in der Finanzdienstleistungsbranche, gefühlt 50% der Leute bei uns im Haus beschäftigen sich mit diversen Regulierungsthemen. Rechtsabteilung, Accounting, Steuern, Compliance, Reporting, Datenschutz, IT-Security, usw. usf.
Stellts euch bitte mal vor, eure Hausbank würde sagen “Kontoführungsgebühr wird um 20% erhöht, aber du bekommst einen 25% Rabatt wenn du einmal die Woche in die Filiale kommst und was auf dein Sparbuch einzahlst”. Oder es würde sich herausstellen, dass die Kontoführungsgebühr bei länderübergreifenden Konzernen in Österreich um 30-40% teurer ist, als in Deutschland.
Na bisdudeppad, da würds abgehen.
Aber der Lebensmittelbranche lässt man alles durchgehen, ist ja nur essentiell fürs tägliche Leben.
Und ihr habt geglaubt, dass der Vorschlag der SPÖ die Inflation ab 3% nurmehr zur Hälfte in die Mieten einfließen zu lassen war eine Luftnummer weils eh nie wieder passieren wird.
Nein.
Die sind von Anfang ein eingepreist um bei ein paar die sich dagegen wehren nochmal extra zu verdienen.
Ich bin mehrmals die Woche beim Spar – auch weil ich meistens für ein paar Kollegen mit einkaufen, zeige brav die Spar App her, und meine Ersparnis ist aktuell gerade Mal 105€ oder sowas.
Ja, 105 ist 105, aber das kommt mir richtig lächerlich vor für den ganzen scheiß Aufwand drumrum.
Der BILLA sagte dir ja auch gar nicht, musst selber nachrechnen.
Und lol Inflation 4% – beginnt schon wieder die Propaganda gegen die inflationsanpassungen vom pöbel?
Es ist und bleibt ein Schizo Thema. Essen ist viel zu billig (Bauern sollen auch was verdienen, es Falle hunderte Bauern jedes Jahr weg usw.) auf der einen Seite und “oh mein Gott mein Einkaufswagen im Supermarkt ist viel zu teuer” auf der anderen.
Nahrung hat schon Mal viel viel mehr am Monatseinkommen ausgemacht als heute, denke die Inflation sollte man eher an anderen Kosten Punkten bekämpfen. Wird schon nicht alles an den Gewinnmargen des Handels liegen, das wär Ma a zu simple Erklärung (die vmtl auch falsch ist)
Mich stört es nicht wenn ich mehr fürs Fleisch oder die Milch etc. (frische Produkte eben) zahle wie man aus meiner Posthistorie belegen kann. Für Schoki die nur aus fett besteht oder gummibärli seh ich’s natürlich nicht ganz ein, muss i aber a ned kaufen.
Finde gut das immerhin immer mehr Österreicher realisieren das es deutlich teurer ist als in Deutschland. Als ich noch hergezogen bin wars nicht so.
Hohe Inflation, kein Wachsstum, stark angestiegene Schulden und ein Mangel an Investitionen.
Tolle Ausgangslage.
Österreich ist auf guten Weg Griechenland 2.0. zu werden. Stellts euch auf härtere Maßnahmen ein!
Hier ein Fahrplan den die Griechische Regierung damals gefahren hat:
Erhöhung der Mehrwertsteuer.
Kürzung/Aufheben des 13. und 14. Gehalts.
Einsparungen im Verwaltungsbereich sowie Anzahl der Beamten.
Erhöhung des Pensionsantrittsalters.
Kürzung von Sozialleistungen.
Privatisierung von Staatsbetrieben.
Absenkung des Mindestlohnes.
Kürzung von Verteidigungsausgaben. (Das wird garantiert nicht passieren aufgrund des Ukraine Kriegs und den erlaubten überschreiten des Budgets von Seiten der EU)
Starke Einschränkungen des Kapitalverkehrs (Banküberweisungen und Abgeben von Bargeld).
Aber aber, das wird sich alles von selbst richten, wenn wir nur ein paar Milliärdchen mehr an Wirtschaftsförderungen ausgeben und die Bevölkerung sich bieder in Verzicht übt, oder? Oder?
“Eine Ursache für die Differenz könnte sein, dass Österreich während der Inflationswelle ab 2022 weniger in die Preisgestaltung eingegriffen hat als viele andere EU-Länder.” Ganz genau das. Vorallem bei den Energiepreisen hat man das Marktversagen einfach ungebremst durchrauschen lassen und sich dann gewundert, daß die Rechnung die Gehälter einfach nicht/kaum anzupassen nicht aufgegangen ist. Der Fehler word übrigens aktuell grade wieder wiederholt. Die EU hat geraten die Steuern und Abgaben auf Strom auf ein Minimum zu beschränken. Bei uns wurden sie seit Jänner auf Maximum gedreht. Und ja, diese territorialen Lieferbeschränkungen im Lebensmittelhandel gehören definitiv weg.
Die Bundeswettbewerbsbehörde hat schon 2023 in ihrem Abschlussbericht zur Branchenuntersuchung Lebensmitteleinzelhandel mehrere konkrete Maßnahmen erarbeitet, die die Politik sofort umsetzen könnte.
Getan hat sich gar nichts.
Zum Glück haben wir die Wirtschaftskompetenzpartei an der Macht.
# Inflation bei 4,1 Prozent: Machen die Rabattmarken von Billa und Spar den Einkauf tatsächlich günstiger?
# NEIN – ist aber der Politik ziemlich egal :/
/r/scheissaufnbilla
Wir haben die höchste Konzentration an Lebensmittelgeschäften in ganz Europa. Spar, Billa und Hofer sind quasi hier in einem Dreier-Monopol und da kann mir keiner sagen, dass die das nicht ausnutzen.
Ich gehe mal davon aus, dass Salzburg und Freilassing dieselbe Lieferkette verwenden für ihre Produkte, alles andere wäre absurd, die Städte sind paar 100m voneinander entfernt.
Und trotzdem sind Lebensmittel in Freilassing alle weitaus billiger als in Salzburg und co. Und zwar jedes einzelne, von Kaffee bis Bier, bis Fleisch, etc. Es ist echt verrückt.
Und das ganz ohne diese tollen Rabattmarkerl, wie die das blos anstellen? /s
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Die Regierung muss sich schön langsam ernsthaft Gedanken darüber machen, die Inflation zu bremsen. Die Deutschen haben 2,2%, wir fast doppelt so viel.
Immer diese Nörgelei! Kapiert ihr nicht, dass die Konzerne sich diese 25% buchstäblich vom Mund absparen nur um uns einfaches Volk auch mal in den Genuss eines zweiten Blattes Wurst kommen zu lassen?
Wenn das kein gelebtes Mitgefühl ist weiß ich auch nicht mehr!
Dieser ganze Quatsch mit den Rabattaktionen gehört wieder verboten. Das ist reine Kundenverwirrung und Preisverschleierung.
*Rabatt, mein Freund, das lass Dir sagen:*
*Der wird vorher draufgeschlagen.*
>Die meisten Leute würden mit den Rabattmarken zusätzlich zum eigentlich nötigen Einkauf besonders teure Produkte kaufen, um auf dem Kassabon eine höhere Ersparnis ausgewiesen zu bekommen.
Behauptet er das nur, oder gibt’s dazu irgendwelche Belege? Ja, ich kaufe damit auch teurere Produkte, aber nur weil ich damit extra warte, bis es Pickerl gibt. Ich würde sie aber sowieso kaufen, weil sie ein Teil meines Standard-Warenkorbs sind. Z.B. Kaisergemüse oder ab und zu Backofen-Pommes. Ich richte meinen persönlichen Speiseplan nicht nach den Preisen im Geschäfts aus, sondern nach dem, was mir schmeckt.
Lebensmittel sind in Österreich definitiv zu teuer. Da brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Aber wird dürfen auch nicht den Fehler machen zu glauben, dass es einen riesigen Effekt hätte, wenn es diese Pickerl nicht mehr gäbe. Insbesondere bei Spar, wo es sie seltener gibt. Mir sind die Pickerl ehrlich gesagt lieber, als klassische Vergünstigungen, wo ich jedesmal vorher schauen muss, ob irgendwas im Angebot ist, was mich interessieren könnte. Angebote schaue ich fast gar nicht mehr an. Und ich wünsche mir diese Zeit auch nicht zurück.
4,1% Inflation? Ja scheiß die Wand an, ich dachte die ~3% vom letzten Monat waren schon ein Ausreißer. Das ist das doppelte vom Zielwert, und 1,5% mehr als Deutschland (und die sind schon geschockt).
Vielleicht schaffen wir bis Jahresende noch 10% und eine Nulllohnrunde, Stocker war ja gestern “gesprächsbereit”, das ausgemachte Gesetz für die öffentlich Bediensteten doch noch aufzubrechen. Und in den anderen Branchen wirds nicht lustiger zugehen.
4,1% haha, in letzter Zeit häufen sich die Verteuerungen im Warenkorb und bei Dienstleistungen, oft bei 20-30%.
Es würde eh einem historischen Muster entsprechen, wenn nochmal ein heftigster Inflationsschub kommt. Unlustig auf jeden Fall.
Gestern verschimmelt Rabatt gekauft, danke für nichts billa
Bissl random off-topic-rant; aber ich arbeite als Jurist in der Finanzdienstleistungsbranche, gefühlt 50% der Leute bei uns im Haus beschäftigen sich mit diversen Regulierungsthemen. Rechtsabteilung, Accounting, Steuern, Compliance, Reporting, Datenschutz, IT-Security, usw. usf.
Stellts euch bitte mal vor, eure Hausbank würde sagen “Kontoführungsgebühr wird um 20% erhöht, aber du bekommst einen 25% Rabatt wenn du einmal die Woche in die Filiale kommst und was auf dein Sparbuch einzahlst”. Oder es würde sich herausstellen, dass die Kontoführungsgebühr bei länderübergreifenden Konzernen in Österreich um 30-40% teurer ist, als in Deutschland.
Na bisdudeppad, da würds abgehen.
Aber der Lebensmittelbranche lässt man alles durchgehen, ist ja nur essentiell fürs tägliche Leben.
Und ihr habt geglaubt, dass der Vorschlag der SPÖ die Inflation ab 3% nurmehr zur Hälfte in die Mieten einfließen zu lassen war eine Luftnummer weils eh nie wieder passieren wird.
Nein.
Die sind von Anfang ein eingepreist um bei ein paar die sich dagegen wehren nochmal extra zu verdienen.
Ich bin mehrmals die Woche beim Spar – auch weil ich meistens für ein paar Kollegen mit einkaufen, zeige brav die Spar App her, und meine Ersparnis ist aktuell gerade Mal 105€ oder sowas.
Ja, 105 ist 105, aber das kommt mir richtig lächerlich vor für den ganzen scheiß Aufwand drumrum.
Der BILLA sagte dir ja auch gar nicht, musst selber nachrechnen.
Und lol Inflation 4% – beginnt schon wieder die Propaganda gegen die inflationsanpassungen vom pöbel?
Es ist und bleibt ein Schizo Thema. Essen ist viel zu billig (Bauern sollen auch was verdienen, es Falle hunderte Bauern jedes Jahr weg usw.) auf der einen Seite und “oh mein Gott mein Einkaufswagen im Supermarkt ist viel zu teuer” auf der anderen.
Nahrung hat schon Mal viel viel mehr am Monatseinkommen ausgemacht als heute, denke die Inflation sollte man eher an anderen Kosten Punkten bekämpfen. Wird schon nicht alles an den Gewinnmargen des Handels liegen, das wär Ma a zu simple Erklärung (die vmtl auch falsch ist)
Mich stört es nicht wenn ich mehr fürs Fleisch oder die Milch etc. (frische Produkte eben) zahle wie man aus meiner Posthistorie belegen kann. Für Schoki die nur aus fett besteht oder gummibärli seh ich’s natürlich nicht ganz ein, muss i aber a ned kaufen.
Finde gut das immerhin immer mehr Österreicher realisieren das es deutlich teurer ist als in Deutschland. Als ich noch hergezogen bin wars nicht so.
Hohe Inflation, kein Wachsstum, stark angestiegene Schulden und ein Mangel an Investitionen.
Tolle Ausgangslage.
Österreich ist auf guten Weg Griechenland 2.0. zu werden. Stellts euch auf härtere Maßnahmen ein!
Hier ein Fahrplan den die Griechische Regierung damals gefahren hat:
Erhöhung der Mehrwertsteuer.
Kürzung/Aufheben des 13. und 14. Gehalts.
Einsparungen im Verwaltungsbereich sowie Anzahl der Beamten.
Erhöhung des Pensionsantrittsalters.
Kürzung von Sozialleistungen.
Privatisierung von Staatsbetrieben.
Absenkung des Mindestlohnes.
Kürzung von Verteidigungsausgaben. (Das wird garantiert nicht passieren aufgrund des Ukraine Kriegs und den erlaubten überschreiten des Budgets von Seiten der EU)
Starke Einschränkungen des Kapitalverkehrs (Banküberweisungen und Abgeben von Bargeld).
Aber aber, das wird sich alles von selbst richten, wenn wir nur ein paar Milliärdchen mehr an Wirtschaftsförderungen ausgeben und die Bevölkerung sich bieder in Verzicht übt, oder? Oder?
“Eine Ursache für die Differenz könnte sein, dass Österreich während der Inflationswelle ab 2022 weniger in die Preisgestaltung eingegriffen hat als viele andere EU-Länder.” Ganz genau das. Vorallem bei den Energiepreisen hat man das Marktversagen einfach ungebremst durchrauschen lassen und sich dann gewundert, daß die Rechnung die Gehälter einfach nicht/kaum anzupassen nicht aufgegangen ist. Der Fehler word übrigens aktuell grade wieder wiederholt. Die EU hat geraten die Steuern und Abgaben auf Strom auf ein Minimum zu beschränken. Bei uns wurden sie seit Jänner auf Maximum gedreht. Und ja, diese territorialen Lieferbeschränkungen im Lebensmittelhandel gehören definitiv weg.
Die Bundeswettbewerbsbehörde hat schon 2023 in ihrem Abschlussbericht zur Branchenuntersuchung Lebensmitteleinzelhandel mehrere konkrete Maßnahmen erarbeitet, die die Politik sofort umsetzen könnte.
Getan hat sich gar nichts.
Zum Glück haben wir die Wirtschaftskompetenzpartei an der Macht.
# Inflation bei 4,1 Prozent: Machen die Rabattmarken von Billa und Spar den Einkauf tatsächlich günstiger?
# NEIN – ist aber der Politik ziemlich egal :/
/r/scheissaufnbilla
Wir haben die höchste Konzentration an Lebensmittelgeschäften in ganz Europa. Spar, Billa und Hofer sind quasi hier in einem Dreier-Monopol und da kann mir keiner sagen, dass die das nicht ausnutzen.
Ich gehe mal davon aus, dass Salzburg und Freilassing dieselbe Lieferkette verwenden für ihre Produkte, alles andere wäre absurd, die Städte sind paar 100m voneinander entfernt.
Und trotzdem sind Lebensmittel in Freilassing alle weitaus billiger als in Salzburg und co. Und zwar jedes einzelne, von Kaffee bis Bier, bis Fleisch, etc. Es ist echt verrückt.
Und das ganz ohne diese tollen Rabattmarkerl, wie die das blos anstellen? /s
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