Der Lehrer, Journalist und Schriftsteller Niki Glattauer will am 4. September durch einen assistierten Suizid sterben – und zuvor noch einmal öffentlich mit zwei Journalisten darüber reden. Ein Gespräch über den würdevollen Tod, sein glückliches Leben und die Zukunft der Kinder dieser Stadt

by clemenslucas

8 comments
  1. Habe dafür auf jeden Fall Verständnis. Wünsche ihm ein angenehmens Ende.

  2. Das müsste für alle zugänglich sein, auch für nicht (schwer) Kranke.

    Natürlich vorher mit psychologischen Gesprächen über einen sehr langen Zeitraum (je nach dem “warum”). Aber wenn jemand 1-2 Jahre, ohne (schwere) Krankheit, den Wunsch kontinuierlich äußert, dem sollte es zugänglich gemacht werden, auch ohne einen für andere “logischen” Grund.

  3. Sehr bewegendes Interview, gibt einem echt viel zu Denken. Kann seinen Weg aber definitiv nachvollziehen und wünsche ihm das beste.

  4. Respekt das so pragmatisch anzugehen. Ich wüsste nicht ob ich das könnte, aber ich bin natürlich auch nicht in so einer Lage.

    Ist vermutlich auch ein Vorteil für die Angehörigen einen definitiven Schlussstrich zu haben, sich verabschieden zu können und abzuschließen.

  5. TIL es gibt 2 “Glattauers” Niki und Daniel und sie sind Brüder. Dachte die ganze Zeit, es geht um den (Roman-) Autor, aber das ist Daniel.

  6. Als jemand der knapp 10 Jahre beim RK gearbeitet hat: Das ist ein Thema, das in den Medien eigentlich nie erwähnt wird, aber die Suizidrate von schwer oder unheilbar Kranken ist definitiv sehr hoch.

    Wir hatten so oft Fälle wo wir erhängte oder durch Schusswaffen aus dem Leben geschiedene Leute hatten, oftmals bloß mit kurzer Notiz neben Ihnen, die eine Demenzdiagnose oder Krebs, unheilbar oder z.B gestreut, beschrieben hat.

    Würdig zu Leben heißt auch sich gegen eine Palliativstation oder geistige Umnachtung entscheiden zu können, ohne dabei auf solche harten Mittel zurückgreifen zu müssen.

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