worum ging‘s im artikel und hatte dein post auch nur irgendeinen bezug dazu?
Offtopic Kommentar posten und weinen wenn er entfernt wird. Top Leistung.
Du darfst die Haltung des Standards hier nicht kritisieren. Im Prinzip sind die Nutzer hier und dort großteils die gleichen. Und absurd ist eigentlich, dass diese Haltung wie eine Religion teils verteidigt wird: Wenn der Standard Zensur betreibt, dann ist das ja gar keine Zensur, weil beim Standard, das sind ja die Guten.
Ich glaub wenn mein Job wäre, den ganzen Tag Standardposts zu moderieren, würd ich auch ein paar löschen die mich einfach grad nerven. Standard und Twitter sind schwer zu vergleichen, bei Twitter kann man zumindest irgendwie argumentieren, dass sie sowas wie public infrastructure und deshalb in der Lage sind, sensibel in Meinungsfreiheit einzugreifen, das Standardforum is halt wirklich nur irgendein unbedeutender Stammtisch.
Ich habe ein zeitlang in ner online redaktion einer OÖ Zeitung gearbeitet. Ich bin da voll auf der Seiten der Moderation.
Entweder wurde es entfernt weil du ein kombatives Oaschloch warst, was ausm extremen Eck abgefeuert hast oder weil du einen Riesenfight anstacheln wolltest.
sowas ist explizit gegen die Forenregeln. Wer nicht mitmachen will, soll einfach nicht posten und fertig. Dauerhaftes “Zensur” – Gesplärre geht allen nur auf die Nerven. Der Standard hat genauso wenig wie jede andere private Plattform die Verpflichtung, euer Geraunze zu hosten.
Die Leute verwechseln trotzdem oft freie Meinungsäußerung (die ja grundsäzlich gut und von der Verfassung gedeckt ist) und Posts auf Websiten einer Zeitung oder Firma. Die dürfen nämlich schon löschen was sie wollen.
Finds lustig, wie die Standard”journalisten” grad die Nerven wegschmeißen, weil ihr Lieblingsspielzeug vom Musk übernommen wird.
Das Problem bei Twitter und Musk ist halt viel mehr dass Musk – und viele Amerikaner allgemein – Free Speech mit “ich muss jeden noch so moralisch verwerflichen Bullshit sagen dürfen, weil das muss erlaubt sein”. Das bevorzugt natürlich – vor allem rechte – Extremstandpunkte enorm, weils ja erlaubt sein muss zu sagen dass Frauen nicht wählen können sollten, dass man xyz mit Schwarzen machen sollte oder dass die letzte US Wahl natürlich gestohlen war.
Classic Standard.
Wenn du keine links-liberale Meinung zum Thema hast kannst brauchst dort nicht auftauchen.
In meiner Erfahrung, hatten die, die sich wegen “Zensur” aufregen, auch in ihren Postings zu Gewalt aufgerufen und auf ähnliche groteske Verunstaltungen der im Artikel involvierten Personen ‘gehofft’. Oder halt irgendeinen Nazischeiß geplärrt, kombiniert mit Hass- bzw Gewaltaufruf bestimmter Menschen oder Gruppen.
Als der Rottenberg noch seine “Stadtgeschichten” schrieb, war es eine Art Sport im Forum, seine verschleiert kritischen Postings durchzubringen. Die bei ihm sehr aktive Forumsbetreuung musste dann immer raten, ob Lobeshymnen zu Rottes Schreibstil ernst gemeint oder doch ironisch waren (dann wurden sie halt gelöscht). Das war eine lustige kleine Community.
Eine der bizarrsten (mehrfachen!) Löschungen meiner Postings gab es, als ich in einem Artikel zur Medienfinanzierung in Österreich völlig nüchtern darauf hinwies, dass der Standard zu bedeutenden Teilen von der Stadt Wien finanziert wird. Samt Links auf [https://www.medien-transparenz.at](https://www.medien-transparenz.at) und [dossier.at](https://dossier.at)
Das Posting kam auch beim dritten Versuch nicht durch. Auf Kritik am Standard wird generell schnell reagiert, das Thema “wirtschaftliche Abhängigkeit von der Wiener SPÖ” ist aber besonders heikel. Passt halt nicht zum penetranten Selbstlob mit “unabhängigem Qualitätsjournalismus”.
Mitunter ein Grund, warum ich diesen überheblichen VICE-Verschnitt nicht mehr lese.
Bei dem Thema liegt oft ein Trugschluss vor. Ja, natürlich ist das Recht auf freie Meinungsäußerung ein hohes und schützenswertes Gut. Man darf dabei aber nicht übersehen, dass die Meinung selbst ein komplett wertloser Scheißdreck ist. Deswegen ist die Aufregung über gelöschte Postings auch nicht mehr als ein Stürmchen in der twitter-Bubble.
Nicht die Community Richtlinien lesen und dann rumjammern…
>Je weiter sich Ihr Posting vom Ursprungsthema wegbewegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es von uns gelöscht wird. Das gilt auch für Fragen und Kommentare, die unsere Moderation betreffen.
Obiges Posting bezieht sich ausschließlich auf die Moderation und ist deshalb auf Grund der Richtlinien zu löschen. Wenn man ein Posting absetzt, bestätigt man automatisch, die Richtlinien anzuerkennen. Ergo: Peak Karen. I rest my case.
Diese Richtlinie findet sich in nahezu jeder Community-Richtlinie. Der Grund ist einfach, damit nicht jedes gelöschte Posting zu einer Flut an “wieso wurde mein Posting gelöscht?”-Posts führt. Bei Fragen zu einem gelöschten Post kann die Moderation kontaktiert werden (ob das zu einem Ergebnis führt ist eine andere Frage), aber das Forum ist dafür nicht da, sondern soll einen Ort für Diskussionen über die Inhalte des Artikels geben (erneut, s. Richtlinien).
Da ist beim CSS-Layout ja ziemlich was kaputt gegangen, ein ziemlicher Skandal. Der Web-Designer sollte sich schämen.
Forenreg vorlie
eln gt.
Standard als Zeit und Forum kannst sowieso vergessen. Die krachen ned umsonst.
Wie die ganzen Leute hier die absurde Zensur vom Standard verteidigen lol
Ich möchte dazu auch meine Erfahrungen abgeben. Ich wurde beim Standard permanent gesperrt, davor stand ich bei knapp 200 gelöschten Beiträgen (was nicht einmal 3% aller Beiträge entsprach). Davon war kein einziger wirklich beleidigend/verhetzend/wasauchimmer, ein paar waren natürlich bei anderen Beiträgen mitgelöscht, aber generell ging es immer darum, was man sagen darf und was nicht. Nach gut fünf Jahren aktiver Mitgliedschaft hier meine Erkenntnisse:
1. Kritik an Moderation, Redaktion oder Artikeln geht gar nicht. Egal wie sachlich, höflich, inhaltlich korrekt formuliert, das geht nie durch. Auch wenn man Quellen anführt, wissenschaftlich zitiert, egal.
2. Es hängt stark vom Thema ab, was man sagen darf. EXTREM dünnhäutig ist man bei dieStandard, da sind sie vollkommen humorlos. Gerade Artikel der Frau Hausbichler, die IMMER komplett einseitig, faktisch falsch und vorverurteilend geschrieben sind, darf man nicht in Frage stellen. Bei Migrationsartikeln ähnlich, wobei man da mittlerweile mehr sagen darf – 2015/16 war man ja über jegliche Zweifel erhaben (ich sage nur August Gächter – “qualifizierteste Migration aller Zeiten”^^).
3. Man merkt die Blattlinie bzw die politische Ausrichtung natürlich schon sehr. Ich bin weder ÖVP-, noch FPÖ-Wähler, aber es ist schon bezeichnend, wie untergriffig man gegenüber Kurz, Kickl und Co kommentieren darf – “Dumbo”, “kleiner Giftzwerg” usw bleiben alle stehen – aber wehe, man macht einen Witz über Sigi Maurer, PRW oder Kogler, da verstehen sie keinen Spaß. Selbiges auch in der Weltpolitik, Trump kann man gerne beleidigen und lächerlich machen, bei Biden geht das natürlich gar nicht. Das geht sogar so weit, dass man besonders grüne Politikerinnen gar nicht kritisieren darf. Mir wurden zB Kommentare gelöscht, in denen ich Baerbocks fachliche Qualifikation in Frage gestellt habe…
4. Manchmal gibt es Moderatoren, die einfach völlig durchdrehen. Dann verschwinden zu einem Artikel schon einmal 300 Kommentare binnen einer halben Stunde… Und wenn man einen halben Tag später genau denselben Kommentar noch einmal abgibt, bleibt er stehen. Da sind die internen Kriterien mMn auch nicht ausgereift.
5. Zum Abschluss möchte ich euch noch zeigen, wofür ich endgültig meinen Perma-Bann erhalten habe. Es ging um diesen Artikel:
[https://www.derstandard.at/story/2000133894926](https://www.derstandard.at/story/2000133894926)
Inhaltlich nicht nur meiner Meinung nach eine absolute Frechheit. Männer werden zwangsverpflichtet, dürfen das Land nicht mehr verlassen und an die Front geschickt, aber Frauen sind die größeren Opfer, weil sie sich ja um die Familie kümmern müssen, wenn der Mann weg ist (weil im Krieg)? Abgesehen davon, dass ich dieses Auseinanderdividieren generell nicht mag, ist das einfach ein denkbar schlechtes Beispiel zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Und genau das habe ich dazu geschrieben:
“NIEMAND, ich wiederhole, NIEMAND stellt hier in Frage, dass es Frauen im Krieg beschissen geht. Nur geht es Männern ebenso beschissen. Man kann jetzt natürlich darüber streiten, was schlimmer ist, Vergewaltigungen oder Morde, aber generell würde ich mich da nicht auf eine Wertung festlegen wollen. Die Aussage, Frauen wären die größeren Opfer, während die Männer das Land nicht verlassen und in den Krieg ziehen müssen, ist einfach nicht haltbar.”
Und schwupps, wurde mein Account gesperrt^^
ich war lange im [derstandard.at](https://derstandard.at) forum dabei aber ich pack die moderation nimmer. es geht dabei nicht um hasspostings sondern einfach, dass die bestimmte meinungen unter ihren artikeln sehen wollen und gewisse nicht. das ist zensur.
Ich weiss noch, als sie geschrieben haben dass das größte flüchtlingsheim in wien 300 flüchtlinge behrbergt, während in den alten leerstehenden geriatriegebäuden (ehemaliges geriatriezentrum wienerwald) vom krankenhaus hietzig ca 1400 untergebracht worden sind. Als ich das gepostet habe, habens das auch gelöscht weil es gegen die blattlinie ging. Und generell gegen die damalige politiklinie der spö.
Dein Kommentar war halt einfach Offtopic. Hat nichts mit Musk und Twitter zu tun und wurde deshalb gelöscht. Genau dafür sind Moderatoren da.
„Während sich Musk selbst extreme Freiheiten nimmt, fragwürdige Behauptungen in den Raum zu stellen, spricht er diese anderen sichtlich ab.“
​
In einem Artikel über die Moderation einer anderen Plattform die eigene Moderation nicht als fair game zu behandeln ist schwach!
Natürlich ist OPs “Kritik” nicht konstruktiv, aber in diesem Kontext hätte man hier darüber stehen können…
25 comments
worum ging‘s im artikel und hatte dein post auch nur irgendeinen bezug dazu?
Offtopic Kommentar posten und weinen wenn er entfernt wird. Top Leistung.
Du darfst die Haltung des Standards hier nicht kritisieren. Im Prinzip sind die Nutzer hier und dort großteils die gleichen. Und absurd ist eigentlich, dass diese Haltung wie eine Religion teils verteidigt wird: Wenn der Standard Zensur betreibt, dann ist das ja gar keine Zensur, weil beim Standard, das sind ja die Guten.
[Relevantes XKCD](https://xkcd.com/1357/)
Ich glaub wenn mein Job wäre, den ganzen Tag Standardposts zu moderieren, würd ich auch ein paar löschen die mich einfach grad nerven. Standard und Twitter sind schwer zu vergleichen, bei Twitter kann man zumindest irgendwie argumentieren, dass sie sowas wie public infrastructure und deshalb in der Lage sind, sensibel in Meinungsfreiheit einzugreifen, das Standardforum is halt wirklich nur irgendein unbedeutender Stammtisch.
Ich habe ein zeitlang in ner online redaktion einer OÖ Zeitung gearbeitet. Ich bin da voll auf der Seiten der Moderation.
Entweder wurde es entfernt weil du ein kombatives Oaschloch warst, was ausm extremen Eck abgefeuert hast oder weil du einen Riesenfight anstacheln wolltest.
sowas ist explizit gegen die Forenregeln. Wer nicht mitmachen will, soll einfach nicht posten und fertig. Dauerhaftes “Zensur” – Gesplärre geht allen nur auf die Nerven. Der Standard hat genauso wenig wie jede andere private Plattform die Verpflichtung, euer Geraunze zu hosten.
Die Leute verwechseln trotzdem oft freie Meinungsäußerung (die ja grundsäzlich gut und von der Verfassung gedeckt ist) und Posts auf Websiten einer Zeitung oder Firma. Die dürfen nämlich schon löschen was sie wollen.
Finds lustig, wie die Standard”journalisten” grad die Nerven wegschmeißen, weil ihr Lieblingsspielzeug vom Musk übernommen wird.
Das Problem bei Twitter und Musk ist halt viel mehr dass Musk – und viele Amerikaner allgemein – Free Speech mit “ich muss jeden noch so moralisch verwerflichen Bullshit sagen dürfen, weil das muss erlaubt sein”. Das bevorzugt natürlich – vor allem rechte – Extremstandpunkte enorm, weils ja erlaubt sein muss zu sagen dass Frauen nicht wählen können sollten, dass man xyz mit Schwarzen machen sollte oder dass die letzte US Wahl natürlich gestohlen war.
Classic Standard.
Wenn du keine links-liberale Meinung zum Thema hast kannst brauchst dort nicht auftauchen.
In meiner Erfahrung, hatten die, die sich wegen “Zensur” aufregen, auch in ihren Postings zu Gewalt aufgerufen und auf ähnliche groteske Verunstaltungen der im Artikel involvierten Personen ‘gehofft’. Oder halt irgendeinen Nazischeiß geplärrt, kombiniert mit Hass- bzw Gewaltaufruf bestimmter Menschen oder Gruppen.
Als der Rottenberg noch seine “Stadtgeschichten” schrieb, war es eine Art Sport im Forum, seine verschleiert kritischen Postings durchzubringen. Die bei ihm sehr aktive Forumsbetreuung musste dann immer raten, ob Lobeshymnen zu Rottes Schreibstil ernst gemeint oder doch ironisch waren (dann wurden sie halt gelöscht). Das war eine lustige kleine Community.
Eine der bizarrsten (mehrfachen!) Löschungen meiner Postings gab es, als ich in einem Artikel zur Medienfinanzierung in Österreich völlig nüchtern darauf hinwies, dass der Standard zu bedeutenden Teilen von der Stadt Wien finanziert wird. Samt Links auf [https://www.medien-transparenz.at](https://www.medien-transparenz.at) und [dossier.at](https://dossier.at)
Das Posting kam auch beim dritten Versuch nicht durch. Auf Kritik am Standard wird generell schnell reagiert, das Thema “wirtschaftliche Abhängigkeit von der Wiener SPÖ” ist aber besonders heikel. Passt halt nicht zum penetranten Selbstlob mit “unabhängigem Qualitätsjournalismus”.
Mitunter ein Grund, warum ich diesen überheblichen VICE-Verschnitt nicht mehr lese.
Bei dem Thema liegt oft ein Trugschluss vor. Ja, natürlich ist das Recht auf freie Meinungsäußerung ein hohes und schützenswertes Gut. Man darf dabei aber nicht übersehen, dass die Meinung selbst ein komplett wertloser Scheißdreck ist. Deswegen ist die Aufregung über gelöschte Postings auch nicht mehr als ein Stürmchen in der twitter-Bubble.
Nicht die Community Richtlinien lesen und dann rumjammern…
>Je weiter sich Ihr Posting vom Ursprungsthema wegbewegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es von uns gelöscht wird. Das gilt auch für Fragen und Kommentare, die unsere Moderation betreffen.
Obiges Posting bezieht sich ausschließlich auf die Moderation und ist deshalb auf Grund der Richtlinien zu löschen. Wenn man ein Posting absetzt, bestätigt man automatisch, die Richtlinien anzuerkennen. Ergo: Peak Karen. I rest my case.
Diese Richtlinie findet sich in nahezu jeder Community-Richtlinie. Der Grund ist einfach, damit nicht jedes gelöschte Posting zu einer Flut an “wieso wurde mein Posting gelöscht?”-Posts führt. Bei Fragen zu einem gelöschten Post kann die Moderation kontaktiert werden (ob das zu einem Ergebnis führt ist eine andere Frage), aber das Forum ist dafür nicht da, sondern soll einen Ort für Diskussionen über die Inhalte des Artikels geben (erneut, s. Richtlinien).
Da ist beim CSS-Layout ja ziemlich was kaputt gegangen, ein ziemlicher Skandal. Der Web-Designer sollte sich schämen.
Forenreg vorlie
eln gt.
Standard als Zeit und Forum kannst sowieso vergessen. Die krachen ned umsonst.
Wie die ganzen Leute hier die absurde Zensur vom Standard verteidigen lol
Ich möchte dazu auch meine Erfahrungen abgeben. Ich wurde beim Standard permanent gesperrt, davor stand ich bei knapp 200 gelöschten Beiträgen (was nicht einmal 3% aller Beiträge entsprach). Davon war kein einziger wirklich beleidigend/verhetzend/wasauchimmer, ein paar waren natürlich bei anderen Beiträgen mitgelöscht, aber generell ging es immer darum, was man sagen darf und was nicht. Nach gut fünf Jahren aktiver Mitgliedschaft hier meine Erkenntnisse:
1. Kritik an Moderation, Redaktion oder Artikeln geht gar nicht. Egal wie sachlich, höflich, inhaltlich korrekt formuliert, das geht nie durch. Auch wenn man Quellen anführt, wissenschaftlich zitiert, egal.
2. Es hängt stark vom Thema ab, was man sagen darf. EXTREM dünnhäutig ist man bei dieStandard, da sind sie vollkommen humorlos. Gerade Artikel der Frau Hausbichler, die IMMER komplett einseitig, faktisch falsch und vorverurteilend geschrieben sind, darf man nicht in Frage stellen. Bei Migrationsartikeln ähnlich, wobei man da mittlerweile mehr sagen darf – 2015/16 war man ja über jegliche Zweifel erhaben (ich sage nur August Gächter – “qualifizierteste Migration aller Zeiten”^^).
3. Man merkt die Blattlinie bzw die politische Ausrichtung natürlich schon sehr. Ich bin weder ÖVP-, noch FPÖ-Wähler, aber es ist schon bezeichnend, wie untergriffig man gegenüber Kurz, Kickl und Co kommentieren darf – “Dumbo”, “kleiner Giftzwerg” usw bleiben alle stehen – aber wehe, man macht einen Witz über Sigi Maurer, PRW oder Kogler, da verstehen sie keinen Spaß. Selbiges auch in der Weltpolitik, Trump kann man gerne beleidigen und lächerlich machen, bei Biden geht das natürlich gar nicht. Das geht sogar so weit, dass man besonders grüne Politikerinnen gar nicht kritisieren darf. Mir wurden zB Kommentare gelöscht, in denen ich Baerbocks fachliche Qualifikation in Frage gestellt habe…
4. Manchmal gibt es Moderatoren, die einfach völlig durchdrehen. Dann verschwinden zu einem Artikel schon einmal 300 Kommentare binnen einer halben Stunde… Und wenn man einen halben Tag später genau denselben Kommentar noch einmal abgibt, bleibt er stehen. Da sind die internen Kriterien mMn auch nicht ausgereift.
5. Zum Abschluss möchte ich euch noch zeigen, wofür ich endgültig meinen Perma-Bann erhalten habe. Es ging um diesen Artikel:
[https://www.derstandard.at/story/2000133894926](https://www.derstandard.at/story/2000133894926)
Inhaltlich nicht nur meiner Meinung nach eine absolute Frechheit. Männer werden zwangsverpflichtet, dürfen das Land nicht mehr verlassen und an die Front geschickt, aber Frauen sind die größeren Opfer, weil sie sich ja um die Familie kümmern müssen, wenn der Mann weg ist (weil im Krieg)? Abgesehen davon, dass ich dieses Auseinanderdividieren generell nicht mag, ist das einfach ein denkbar schlechtes Beispiel zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Und genau das habe ich dazu geschrieben:
“NIEMAND, ich wiederhole, NIEMAND stellt hier in Frage, dass es Frauen im Krieg beschissen geht. Nur geht es Männern ebenso beschissen. Man kann jetzt natürlich darüber streiten, was schlimmer ist, Vergewaltigungen oder Morde, aber generell würde ich mich da nicht auf eine Wertung festlegen wollen. Die Aussage, Frauen wären die größeren Opfer, während die Männer das Land nicht verlassen und in den Krieg ziehen müssen, ist einfach nicht haltbar.”
Und schwupps, wurde mein Account gesperrt^^
ich war lange im [derstandard.at](https://derstandard.at) forum dabei aber ich pack die moderation nimmer. es geht dabei nicht um hasspostings sondern einfach, dass die bestimmte meinungen unter ihren artikeln sehen wollen und gewisse nicht. das ist zensur.
Ich weiss noch, als sie geschrieben haben dass das größte flüchtlingsheim in wien 300 flüchtlinge behrbergt, während in den alten leerstehenden geriatriegebäuden (ehemaliges geriatriezentrum wienerwald) vom krankenhaus hietzig ca 1400 untergebracht worden sind. Als ich das gepostet habe, habens das auch gelöscht weil es gegen die blattlinie ging. Und generell gegen die damalige politiklinie der spö.
Dein Kommentar war halt einfach Offtopic. Hat nichts mit Musk und Twitter zu tun und wurde deshalb gelöscht. Genau dafür sind Moderatoren da.
„Während sich Musk selbst extreme Freiheiten nimmt, fragwürdige Behauptungen in den Raum zu stellen, spricht er diese anderen sichtlich ab.“
​
In einem Artikel über die Moderation einer anderen Plattform die eigene Moderation nicht als fair game zu behandeln ist schwach!
Natürlich ist OPs “Kritik” nicht konstruktiv, aber in diesem Kontext hätte man hier darüber stehen können…