TIL: Sozialsprecher der SPÖ Muchitsch (damaliges Gehalt von 8806 Euro netto) wohnte 2015 im Sozialbau im 8ten für 285,99 Euro inklusive Betriebskosten.

9 comments
  1. Bester Satz von ihm:

    > „Ich habe eine Frau und drei Kinder. Ich bezahle sicher nicht tausend Euro für eine Wohnung.“

    Und nun bitte die Downvotes und Beschuldigungen, dass ich ein ÖVP Bot bin. Denn man darf _nichts_ an der SPÖ kritisieren, der Kurs stimmt!

    Aja, er hat sie nachdem der Skandal bekannt wurde natürlich zurückgegeben.

    Edit: Er ist im übrigen gerade bei “Im Zentrum”: Rekordteuerung – Reichen die Rezepte der Regierung zu sehen.

  2. einerseits natürlich ungut, weil sich so jemand ganz bestimmt eine andere wohnung leisten könnte.
    andererseits will man ja auch bewusst eine soziale durchmischung im sozialen wohnbau. vergibt man diese wohnungen ausschließlich an sozialhilfeempfänger, züchtet man sich ghettos heran…

  3. > Leistbarer Wohnraum ist Muchitsch wichtig. Er propagiert die Themen des sozialen Wohnbaus in seiner politischen Funktion als Nationalrat. Dazu ist er Vorsitzender derBau-Holz-Gewerkschaft, die wiederum Mehrheitseigentümer des gemeinnützigen Bauträgers Gewog ist. Geschäftsführer Karl Wurm fiel zuletzt auf, weil er sich teils günstige Eigentumswohnungen in Häusern verschafft haben soll, die die Gewog gebaut hat. Sie stehen teilweise leer, „Die Presse“ berichtete. Das Haus in der Piaristengasse gehört der Sozialbau – an der wiederum die SPÖ direkt und indirekt Anteile hält: Sei es über einen Verein, der der Partei gehört, oder über befreundete Versicherungen. Sozialbau-Chef Herbert Ludl war zuletzt in den Medien, weil er deutlich höhere Gagen bezogen haben soll als gesetzlich erlaubt.

    der teil ist viel schlimmer eigentlich

  4. Den Titel oben würde ich ändern, denn das Haus ist kein Sozialbau, die Genossenschaft heißt halt so.

  5. Bissl komisch ist der Artikel schon:

    1. Die Sozialbau (AG) ist mehr oder weniger ein privater Bauträger, der Genossenschaftswohnung vergibt und hat nix mit sozialem Wohnbau a la Wiener Gemeindewohnungen zu tun. Soweit halb so wild (außer dass vermutlich der klassische Nepotismus in Ö zu tragen gekommen ist, denn Direktübernahmen von Sozialbauwohnungen ist nur mehr möglich, wenn man selbst schon eine hat oder direkte Verwandte wie Kinder, Geschwister oder Eltern eine Wohnung dort haben.)

    2. Geht’s um eine 37m² Wohnung. Seine Aussage er habe eine Frau und 3 Kinder macht in dem Zusammenhang wenig Sinn. Glaube kaum, dass die zu fünft in der Wohnung wohnen…?! Wird dann wohl ne Art “Dienstwohnung” für ihn sein.

    3. Bei seinen Aussagen kommt mir schon bissl das Kotzen hoch. Was für ein arroganter Sack.

  6. Den Sager mit den “ich zahl sicher nicht” war entbehrlich, weil das leider für viele Menschen mit viel weniger Einkommen bittere Realität ist.

    Ansonsten find ich wenig Schlimmes an der Sache per se. Wie er an die Wohnungen gekommen ist, weiß kein Mensch (zb ob Nepotismus im Spiel war). Grundsätzlich könnte jeder an so eine Wohnung kommen, weil es eine gewöhnliche Genossenschaft ist. Und selbst wenn’s ein Gemeindebau wäre sollte man den Aspekt der sozialen Durchmischung nicht außer Acht lassen

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