Naja, erzähl das denen, die tatsächlich Mindestlohn erhalten aber 4-5x so viel arbeiten. Azubis hängen halt auch im Schnitt 80% der Zeit am Handy und haben 0 Verantwortung, besten Kündigungsschutz, meist Unterstütztung der Eltern etc
Wohngeld?
Tipp für Azubis die ihre eigene Wohnung haben: Bis zum 26. Lebensjahr (so war es zumindest noch bei mir) in der Erstausbildung habt ihr nach wie vor Anspruch auf Kindergeld ggf. +Unterhalt. Sollten da Probleme auftauchen dies für euch zu beanspruchen durch, nennen wir es mal durch komplizierte Verhältnisse, zum Elternhaus, gerichtskosten Beihilfe beantragen (deckt auch Anwaltskosten) und das juristisch einfordern. Hatte im dritten Lehrjahr ca. 650 netto bei einer 60+ Stunden Woche (komme aus der Veranstaltungstechnik).
Lol was? Mein bester Kumpel hat eine Ausbildung angefangen und verglichen mit mir (Student) wie ein junger Gott gelebt. Azubis wohnen idR zuhause. Das ist die Große Mehrheit der Azubis. Die meisten müssen weder essi noch mieti zahlen sondern geben ihr Geld für saufi saufi aus. In den Fällen in denen man nicht zuhause wohnen kann und die Eltern Unterstützung verweigern gibt es das Hilfe vom Staat. Dazu müsste man halt recherchieren was man machen müsste und da fällt den meisten dann ein, dass doch alles passt finanziell, immerhin ist Bürokratie ja ein bisschen anstrengend. Das lässt man lieber.
Einfach noch minijob dazu und klauen gehen
🤙
Ausnildungsbeihilfe beantragen, wenn das Gehalt nicht reicht
Wie viele die hier immer AbEr BAfÖg schreien, haben schon mal den Antrag gestellt?
In meiner Klasse wurden und werden die meisten Anträge abgelehnt, die Schikane am Amt die damit einhergeht hat auch keiner verdient.
Aber hey selbst wenn man es bekommt lebt man bei Azubi Gehältern in Armut, aber das finden ja einige hier ok.
Menschen haben ja kein Recht auf ein Leben ohne Angst vor Obdachlosigkeit und Hunger.
Edit:
Ich frage mich, warum wir es als Gesellschaft einfach so hinnehmen, dass die Verantwortung für faire Löhne auf Eltern und Ämter abgeschoben wird.
Diese Tradition der Ausbeutung gehört in die Vergangenheit.
Es sollte Normalität sein dass eine Ausbildung den Start in die Unabhängigkeit bedeutet, statt Familien dazu zu zwingen, die Unternehmen querzufinanzieren.
Unsere jüngsten und auch die Generationen die danach kommen haben Besseres verdient.
Es ist Zeit, dass wir als Gesellschaft einen höheren Zweck verfolgen, als unsere eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören
Das durchschnittliche Alter der Deutschen beim Auszug aus dem Elternhaus ist 24 Jahre. Da solltet ihr mit der Ausbildung durch sein. “Wohni und Essi” zahlen hauptsächlich die Eltern. Dafür gibt es Kindergeld und von der Ausbildungsvergütung kann man die Eltern noch ein bisschen unterstützen und der Rest reicht dicke aus für Feiern und sonstige Sachen.
Für die, die nicht bei den Eltern leben können oder von den unterstützt werden können, zu alt sind oder sonst wie aus dem Raster fallen, gibt es Berufsausbildungsbeihilfe oder Bürgergeld.
In euch wird 3 Jahre lang Arbeit investiert, ihr kostet viel Zeit und Geld. Natürlich gibt es da dann keinen Mindestlohn. Deswegen redet man mit Absicht auch nicht von einem Lohn oder einem Gehalt, sondern schlicht von einer Vergütung. Dass es Betriebe gibt, die Auszubildene ausnutzen ist nicht Sinn der Sache aber auch nicht die Regel.
Ausgleich beantragen. Heute ist vieles sehr viel einfacher als früher und man hat als Azubi mittlerweile auch deutlich mehr Rechte und Möglichkeiten. Wenn es nicht reicht kannst du aufstocken.
Lehrjahre sind Herrenjahre… also mal einfach mal beim Chef bedienen würd ich sagen…
Zuhausi, du hast ja ganz frech einfach mein Meimei kopiert.
Ich habe vor 10 Jahren einen Freiwilligendienst in einem Wohnheim für Behinderte gemacht, ein paar Wochen nach mir hatte dort dann auch ein Azubi für Heilerziehungspflege angefangen (schulische Ausbildung), 3 Tage die Woche Berufsschule + 20 Stunden unbezahltes Praktikum im Wohnheim. Diese wurde in 4-6 Stunden Schichten abgearbeitet, daher reichte 3 Wochenarbeitstage nicht aus, um auf die 20 Stunden zu kommen. Die Arbeitstage und Zeiten wurden auch immer recht willkürlich und kurzfristig verteilt, mal Vormittags mal Nachmittags und er musste alle 2 Wochen am Wochenende arbeiten, so hatte er auch keine Möglichkeit zusätzlich noch eine Nebentätigkeit aufzunehmen, um etwas Geld zu verdienen. Insgesamt sollte die Ausbildung 3 Jahre dauern, er hat aber nur ein halbes Jahr durchgehalten, dann hat er sich etwas gesucht, wo er auch Geld verdienen konnte.
Es ist echt erschreckend, wie viele diese Probleme nicht ernst nehmen. Diese “Das war schon immer so”-Mentalität hilft absolut niemandem weiter. Wir sollten Azubis endlich fair entlohnen, damit sie nicht bei den Eltern wohnen *müssen*.
Hat sich wohl gelohnt ne Ausbildung zu machen, als ich noch bei Mutti gewohnt habe…
Berufsausbildungbeihilfe oder Wohngeld beantragen. Ist tatsächlich gute Sache.
Auszubildende sind in manchen Bereichen “zu teuer” bzw bei Dienstleistungen wie Elektriker keiner möchte den Azubis sehen der zuschaut und lernt vor allem in den ersten Lehr Jahr und ihn bezahlen.
Deswegen finde ich es OK sich da vom Staat helfen zu lassen. Nach der Ausbildung oder im regulären Beruf sollte der Arbeit Geber verantwortlich sein seinen Mitarbeitern ordentlich zu bezahlen.
Frag mich wieso man das nicht aufstocken kann, wieso Ausbildung im Handwerk machen, wenn ich mit Bürgergeld mehr bekomme ? Es kann sich nicht jeder bei den Eltern wohnen Leisten.
bekommt man nicht noch Kindergeld bis zum Ende der Ausbildung?
Ausbildungsbeihilfe, Wohngeld
Beides sollte meiner Meinung nach verbindlich bei Abschluss eines Ausbildungsvertrags geprüft werden müssen und immer als Teil der Beratung seitens des potentiellen Ausbildungsbetriebs vorgestellt werden.
Es gibt BAB du Eumel
Eine Ausbildung fängt man für gewöhnlich mit 16 an, da wohnen die meisten doch eh noch zu Hause.
Das wirklich schlimme ist, dass Kinder von Bürgergeldempfänger nur ca. 200 Euro behalten dürfen, da der Rest der Leistungen entsprechend gekürzt wird.
Das ist komplett unfair und extrem demotivierend für sie. Ich glaube nichts wäre motivierender als das erste Mal richtig Geld zu bekommen.
Bei 200 Euro im Monat mehr ist es verständlich, wenn Leute das wieder abbrechen, vor allem, wenn die Arbeitsbedingungen nicht 100% passen. Wenn man selbst ein Ticket zahlen muss ist ein guter Teil des Geldes schon wieder weg.
Bis zum Anschluss der ersten Ausbildung sind die Eltern noch Unterhaltspflichtig.
Einfach nebenher vollzeit arbeiten gehen
Wurde man da früher nicht irgendwie gar nicht bezahlt?
Verstehe ich nicht. Du wohnst doch wahrscheinlich bei deinen Eltern. Du kannst dann doch fast dein gesamtes Gehalt anlegen für die Zeit nach der Ausbildung.
Als Azubi wohnt man Zuhause? Ausbildung fängt man mit 15/16 an
Ich hab da ne ziemlich schlechte Nachricht – insbesondere von Azubis in Büroberufen.
Ich hab hier eine Azubi sitzen – die macht eine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagment und ist hier im Unternehmen für den Praxisteil.
Damit sie überhaupt was zu arbeiten hat und was lernt, muss ich überall die KI abschalten.
Eingangspost: Wird eingescannt, dann von ner KI gelesen, zusammengefasst und verteilt.
Eingangsmail: Dito.
Buchhaltung: Alle Rechnungen werden – ja von KI gelesen, die Daten wie Rechnungsnummer, Datum, Steuersatz, Betrag, extrahiert. Bei bekannten Lieferanten wird gleich die Kreditiorennummer und der Buchungssatz zugeordnet und automatisiert gebucht.
Und so zieht sich das durch viele Bereiche.
Übrig bleiben eigentlich nur ein paar Ausnahmefälle – die ein Azubi der grad anfängt nicht so einfach kann.
D.h. alle einfachen Tätigkeiten mit denen man “beginnt” in einer Ausbildung fallen eigentlich nicht mehr an. Es fallen nur noch die Tätigkeiten an, für die ich dann eigentlich einen “fortgeschrittenen Azubi” oder eine gelernte Fachkraft brauche. Wie man das Dilemma lösen soll weiß ich auch nicht.
Ich hab das jetzt halt so gemacht, dass ich zum üben die KI abschalte. Aber die Azubi macht mehr Fehler als die KI und das verursacht eigentlich mehr Arbeit.
Die Argumentation für höhere Azuib Gehälter wird dadurch nicht leichter.
Du hast so viele Möglichkeiten in Deutschland finanzielle Unterstützung während der Ausbildung zu bekommen. Die Betriebe zahlen ohne hin bei weitem mehr, als noch vor ca 10 Jahren. Unsere Azubis bekommen knapp 300€ weniger als nen Hilfsarbeiter.
Geh dich informieren, welche staatlichen Hilfen dir zustehen und zieh vllt doch mal wieder zu den Eltern zurück…
Wird mit der ersten Festanstellung nicht viel besser.
Und als Student*in bekommt man gar nichts. Die Eltern sind für die (erste) Berufsausbildungszeit unterhaltpflichtig. Wenn dieses das nicht leisten können, gibt es Bafög. In der Düsseldorfer Tabelle steht auch ganz gut drinnen, was die Eltern an Unterhalt schuldig sind. Zu bedenken ist, dass viele Sachen die das Einkommen mindern, nicht berücksichtigt werden, da Unterhaltszahlungen zum Beispiel einer Kredittilgung vorgehen. Genauso sind Vermögen obwohl kein Einkommen, verzinslich anzulegen usw.
Und dann wundern, warum Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben
schwarzi arbeiti nebenher i
Ich muss nur Kost und Logie an meine Eltern zahlen. Ist halt toll wenn die Ausbildung im Außendienst, in der Zentrale (mit fimeneigener Herberge oder bezahltem Hotel) oder Berufsschule (Ferienwohnung) stattfindet
Tatsächlich meine einer der Lehrer an meiner Berufsschule, dass das Ausbildungsgehalt nicht für die Bezahlung einer Wohnung gedacht ist.
Dass in der Klasse auch 30 Jährige Familienväter saßen, die damit tatsächlich ihre Wohnung bezahlen, wollte er nicht ganz wahr haben
37 comments
Und das ist legal bei euch?
Naja, erzähl das denen, die tatsächlich Mindestlohn erhalten aber 4-5x so viel arbeiten. Azubis hängen halt auch im Schnitt 80% der Zeit am Handy und haben 0 Verantwortung, besten Kündigungsschutz, meist Unterstütztung der Eltern etc
Wohngeld?
Tipp für Azubis die ihre eigene Wohnung haben: Bis zum 26. Lebensjahr (so war es zumindest noch bei mir) in der Erstausbildung habt ihr nach wie vor Anspruch auf Kindergeld ggf. +Unterhalt. Sollten da Probleme auftauchen dies für euch zu beanspruchen durch, nennen wir es mal durch komplizierte Verhältnisse, zum Elternhaus, gerichtskosten Beihilfe beantragen (deckt auch Anwaltskosten) und das juristisch einfordern. Hatte im dritten Lehrjahr ca. 650 netto bei einer 60+ Stunden Woche (komme aus der Veranstaltungstechnik).
Lol was? Mein bester Kumpel hat eine Ausbildung angefangen und verglichen mit mir (Student) wie ein junger Gott gelebt. Azubis wohnen idR zuhause. Das ist die Große Mehrheit der Azubis. Die meisten müssen weder essi noch mieti zahlen sondern geben ihr Geld für saufi saufi aus. In den Fällen in denen man nicht zuhause wohnen kann und die Eltern Unterstützung verweigern gibt es das Hilfe vom Staat. Dazu müsste man halt recherchieren was man machen müsste und da fällt den meisten dann ein, dass doch alles passt finanziell, immerhin ist Bürokratie ja ein bisschen anstrengend. Das lässt man lieber.
Einfach noch minijob dazu und klauen gehen
🤙
Ausnildungsbeihilfe beantragen, wenn das Gehalt nicht reicht
Wie viele die hier immer AbEr BAfÖg schreien, haben schon mal den Antrag gestellt?
In meiner Klasse wurden und werden die meisten Anträge abgelehnt, die Schikane am Amt die damit einhergeht hat auch keiner verdient.
Aber hey selbst wenn man es bekommt lebt man bei Azubi Gehältern in Armut, aber das finden ja einige hier ok.
Menschen haben ja kein Recht auf ein Leben ohne Angst vor Obdachlosigkeit und Hunger.
Edit:
Ich frage mich, warum wir es als Gesellschaft einfach so hinnehmen, dass die Verantwortung für faire Löhne auf Eltern und Ämter abgeschoben wird.
Diese Tradition der Ausbeutung gehört in die Vergangenheit.
Es sollte Normalität sein dass eine Ausbildung den Start in die Unabhängigkeit bedeutet, statt Familien dazu zu zwingen, die Unternehmen querzufinanzieren.
Unsere jüngsten und auch die Generationen die danach kommen haben Besseres verdient.
Es ist Zeit, dass wir als Gesellschaft einen höheren Zweck verfolgen, als unsere eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören
Das durchschnittliche Alter der Deutschen beim Auszug aus dem Elternhaus ist 24 Jahre. Da solltet ihr mit der Ausbildung durch sein. “Wohni und Essi” zahlen hauptsächlich die Eltern. Dafür gibt es Kindergeld und von der Ausbildungsvergütung kann man die Eltern noch ein bisschen unterstützen und der Rest reicht dicke aus für Feiern und sonstige Sachen.
Für die, die nicht bei den Eltern leben können oder von den unterstützt werden können, zu alt sind oder sonst wie aus dem Raster fallen, gibt es Berufsausbildungsbeihilfe oder Bürgergeld.
In euch wird 3 Jahre lang Arbeit investiert, ihr kostet viel Zeit und Geld. Natürlich gibt es da dann keinen Mindestlohn. Deswegen redet man mit Absicht auch nicht von einem Lohn oder einem Gehalt, sondern schlicht von einer Vergütung. Dass es Betriebe gibt, die Auszubildene ausnutzen ist nicht Sinn der Sache aber auch nicht die Regel.
Ausgleich beantragen. Heute ist vieles sehr viel einfacher als früher und man hat als Azubi mittlerweile auch deutlich mehr Rechte und Möglichkeiten. Wenn es nicht reicht kannst du aufstocken.
Lehrjahre sind Herrenjahre… also mal einfach mal beim Chef bedienen würd ich sagen…
Zuhausi, du hast ja ganz frech einfach mein Meimei kopiert.
Ich habe vor 10 Jahren einen Freiwilligendienst in einem Wohnheim für Behinderte gemacht, ein paar Wochen nach mir hatte dort dann auch ein Azubi für Heilerziehungspflege angefangen (schulische Ausbildung), 3 Tage die Woche Berufsschule + 20 Stunden unbezahltes Praktikum im Wohnheim. Diese wurde in 4-6 Stunden Schichten abgearbeitet, daher reichte 3 Wochenarbeitstage nicht aus, um auf die 20 Stunden zu kommen. Die Arbeitstage und Zeiten wurden auch immer recht willkürlich und kurzfristig verteilt, mal Vormittags mal Nachmittags und er musste alle 2 Wochen am Wochenende arbeiten, so hatte er auch keine Möglichkeit zusätzlich noch eine Nebentätigkeit aufzunehmen, um etwas Geld zu verdienen. Insgesamt sollte die Ausbildung 3 Jahre dauern, er hat aber nur ein halbes Jahr durchgehalten, dann hat er sich etwas gesucht, wo er auch Geld verdienen konnte.
Es ist echt erschreckend, wie viele diese Probleme nicht ernst nehmen. Diese “Das war schon immer so”-Mentalität hilft absolut niemandem weiter. Wir sollten Azubis endlich fair entlohnen, damit sie nicht bei den Eltern wohnen *müssen*.
Kindergeld und Berufsausbildungsbeihilfe.
Wg suchen und sparsam sein…
[https://www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab](https://www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab)
Hat sich wohl gelohnt ne Ausbildung zu machen, als ich noch bei Mutti gewohnt habe…
Berufsausbildungbeihilfe oder Wohngeld beantragen. Ist tatsächlich gute Sache.
Auszubildende sind in manchen Bereichen “zu teuer” bzw bei Dienstleistungen wie Elektriker keiner möchte den Azubis sehen der zuschaut und lernt vor allem in den ersten Lehr Jahr und ihn bezahlen.
Deswegen finde ich es OK sich da vom Staat helfen zu lassen. Nach der Ausbildung oder im regulären Beruf sollte der Arbeit Geber verantwortlich sein seinen Mitarbeitern ordentlich zu bezahlen.
Frag mich wieso man das nicht aufstocken kann, wieso Ausbildung im Handwerk machen, wenn ich mit Bürgergeld mehr bekomme ? Es kann sich nicht jeder bei den Eltern wohnen Leisten.
bekommt man nicht noch Kindergeld bis zum Ende der Ausbildung?
Ausbildungsbeihilfe, Wohngeld
Beides sollte meiner Meinung nach verbindlich bei Abschluss eines Ausbildungsvertrags geprüft werden müssen und immer als Teil der Beratung seitens des potentiellen Ausbildungsbetriebs vorgestellt werden.
Es gibt BAB du Eumel
Eine Ausbildung fängt man für gewöhnlich mit 16 an, da wohnen die meisten doch eh noch zu Hause.
Das wirklich schlimme ist, dass Kinder von Bürgergeldempfänger nur ca. 200 Euro behalten dürfen, da der Rest der Leistungen entsprechend gekürzt wird.
Das ist komplett unfair und extrem demotivierend für sie. Ich glaube nichts wäre motivierender als das erste Mal richtig Geld zu bekommen.
Bei 200 Euro im Monat mehr ist es verständlich, wenn Leute das wieder abbrechen, vor allem, wenn die Arbeitsbedingungen nicht 100% passen. Wenn man selbst ein Ticket zahlen muss ist ein guter Teil des Geldes schon wieder weg.
Bis zum Anschluss der ersten Ausbildung sind die Eltern noch Unterhaltspflichtig.
Einfach nebenher vollzeit arbeiten gehen
Wurde man da früher nicht irgendwie gar nicht bezahlt?
Verstehe ich nicht. Du wohnst doch wahrscheinlich bei deinen Eltern. Du kannst dann doch fast dein gesamtes Gehalt anlegen für die Zeit nach der Ausbildung.
Als Azubi wohnt man Zuhause? Ausbildung fängt man mit 15/16 an
Ich hab da ne ziemlich schlechte Nachricht – insbesondere von Azubis in Büroberufen.
Ich hab hier eine Azubi sitzen – die macht eine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagment und ist hier im Unternehmen für den Praxisteil.
Damit sie überhaupt was zu arbeiten hat und was lernt, muss ich überall die KI abschalten.
Eingangspost: Wird eingescannt, dann von ner KI gelesen, zusammengefasst und verteilt.
Eingangsmail: Dito.
Buchhaltung: Alle Rechnungen werden – ja von KI gelesen, die Daten wie Rechnungsnummer, Datum, Steuersatz, Betrag, extrahiert. Bei bekannten Lieferanten wird gleich die Kreditiorennummer und der Buchungssatz zugeordnet und automatisiert gebucht.
Und so zieht sich das durch viele Bereiche.
Übrig bleiben eigentlich nur ein paar Ausnahmefälle – die ein Azubi der grad anfängt nicht so einfach kann.
D.h. alle einfachen Tätigkeiten mit denen man “beginnt” in einer Ausbildung fallen eigentlich nicht mehr an. Es fallen nur noch die Tätigkeiten an, für die ich dann eigentlich einen “fortgeschrittenen Azubi” oder eine gelernte Fachkraft brauche. Wie man das Dilemma lösen soll weiß ich auch nicht.
Ich hab das jetzt halt so gemacht, dass ich zum üben die KI abschalte. Aber die Azubi macht mehr Fehler als die KI und das verursacht eigentlich mehr Arbeit.
Die Argumentation für höhere Azuib Gehälter wird dadurch nicht leichter.
Du hast so viele Möglichkeiten in Deutschland finanzielle Unterstützung während der Ausbildung zu bekommen. Die Betriebe zahlen ohne hin bei weitem mehr, als noch vor ca 10 Jahren. Unsere Azubis bekommen knapp 300€ weniger als nen Hilfsarbeiter.
Geh dich informieren, welche staatlichen Hilfen dir zustehen und zieh vllt doch mal wieder zu den Eltern zurück…
Wird mit der ersten Festanstellung nicht viel besser.
Und als Student*in bekommt man gar nichts. Die Eltern sind für die (erste) Berufsausbildungszeit unterhaltpflichtig. Wenn dieses das nicht leisten können, gibt es Bafög. In der Düsseldorfer Tabelle steht auch ganz gut drinnen, was die Eltern an Unterhalt schuldig sind. Zu bedenken ist, dass viele Sachen die das Einkommen mindern, nicht berücksichtigt werden, da Unterhaltszahlungen zum Beispiel einer Kredittilgung vorgehen. Genauso sind Vermögen obwohl kein Einkommen, verzinslich anzulegen usw.
Und dann wundern, warum Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben
schwarzi arbeiti nebenher i
Ich muss nur Kost und Logie an meine Eltern zahlen. Ist halt toll wenn die Ausbildung im Außendienst, in der Zentrale (mit fimeneigener Herberge oder bezahltem Hotel) oder Berufsschule (Ferienwohnung) stattfindet
Tatsächlich meine einer der Lehrer an meiner Berufsschule, dass das Ausbildungsgehalt nicht für die Bezahlung einer Wohnung gedacht ist.
Dass in der Klasse auch 30 Jährige Familienväter saßen, die damit tatsächlich ihre Wohnung bezahlen, wollte er nicht ganz wahr haben
Comments are closed.