Pflege in Hamburg: Bettlägerigem Theo wird Pflegegrad verweigert – „ist halbtot“

by upsawkward

5 comments
  1. Es ist aber auch interessant dass scheinbar eine Pflegestufe nach einer einzelnen Visite festgestellt wird. Wenn man jetzt kognitive Störungen mit einrechnet, sind die ja nicht unbedingt eine konstant schwere Belastung, und wenn jemand 4 von 7 Tagen die Woche praktisch hilflos ist und eben die anderen 3 halbwegs klarkommt, sagen wir dann da besteht kein Hilfebedarf?

  2. Es ist leider si, das schwer beeinträchtigte teilweise mit dem Anwalt am Abzug um jede Hikfe kämpfen müssen. Niemand möchte zahlen, wenige nehmen es ernst genug. Und wenige haben leider die Kraft für diesen Kampf.

    Es ist einfach nur zum Kotzen.

  3. Hatte mal eine Klientin, die schwer physisch und psychisch erkrankt war und nichtmal vom Sofa aufstehen konnte. Irgendwann hat sie sich die Haare abrasieren lassen, weil sie die alleine nicht mehr waschen und pflegen konnte. Dre MDK hat ihr 0 Punkte gegeben unter anderem mit der Begründung, dass sie ja jetzt keine Haare mehr pflegen muss.

  4. ich höre von solchen Fällen immer wieder und bin echt erstaunt, wie gut das bei meinem Opa geklappt hat. Da kann der MDK einmal, die Situation wurde geschildert und er bekam sogar einen Pflegegrad mehr, als wir „wollten“.

    Während Corona das ganze Spiel nochmal, aber ausschließlich übers Telefon. Auch das war erfolgreich.
    Wieso ist das so unterschiedlich, gibts da keine klaren Regeln?

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