Ludwig winkt bei Sonntagsöffnung ab

by Vic-Ier

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  1. >Bürgermeister Ludwig sieht keinen Bedarf für den Vorschlag der Wirtschaftskammer, während des Song Contests im kommenden Jahr die Geschäfte auch am Sonn- und Feiertag zu öffnen. Vizebürgermeisterin und Koalitionspartnerin Bettina Emmerling (NEOS) hatte sich zuletzt in der „Wien heute“-Rathausrunde dafür ausgesprochen. Die Erfahrungen bei der Fußball-EM 2008 seien „eher mau“ gewesen, die Entscheidung solle man den Sozialpartnern überlassen.

    >”Wir sind der Meinung, dass es darüber hinaus viele Möglichkeiten gibt, die bestehen, einkaufen zu gehen. Also von daher wird es durchaus möglich sein, wenn man zwei Tage in der Stadt ist, den einen Tag, den Feiertag, nicht zum Einkaufen zu verwenden, sondern das reichhaltige Kulturprogramm der Stadt zu genießen“, so Ludwig.

  2. * Das haben wir immer schon so gemacht.
    * Das haben wir noch nie so gemacht.
    * Da könnt’ ja jeder kommen.

  3. Ich sehe Sonntagsöffnungen im Allgemeinen nicht kritisch. Ich bin strikt dagegen, dass man anlassbezogen wegen irgendwelcher Events anfängt auf Druck und Wunsch irgendwelcher Bünde aufzumachen.

    Sonntagsöffnung darf kein Privileg Politiknaher Unternehmer sein.

  4. Bin persönlich auch gegen Sonntagsöffnung aber fände es toll wenn Geschäfte am Abend unter der Woche länger offen hätten. Mal nach der Arbeit in einem Buchgeschäft schmökern oder Kleidung kaufen ist oft schwer möglich weil viele um 18:00 schon zu machen. Da wundert es nicht wenn viel online bestellt wird.

  5. Nach Skandinavischem Vorbild (ordentliche Zulagen, Entlastung des Personals durch Self-Checkout) würde ich da grundsätzlich kein Problem sehen, nachdem wir aber alle 100m einen Billa haben und eine ganze Generation lieber Kleingeld zählt wird die Umsetzung wohl schwierig.

  6. Der Herrgott und die katholische Kirche dankens! Stillstand für die nächsten 100 Jahre! Hallelujah!

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