Pressefreiheit: Österreich im Ranking wieder abgerutscht

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  1. >Als Erklärung für den Absturz Österreichs im Ranking nannte die Medienfreiheitsorganisation gegenüber ORF.at Angriffe gegen Journalisten und Journalistinnen bei Anti-CoV-Maßnahmen-Demos und das Bekanntwerden der „erkauften positiven Berichterstattung“ in Boulevardmedien im Zuge der ÖVP-Inseratenaffäre. Darüber hinaus sei Österreich das einzige EU-Land, das noch immer nicht über ein Informationsfreiheitsgesetz verfüge […]

    Das mit dem Informationsfreiheitsgesetz ist wirklich unvorstellbar. Wie lang reden sie jetzt schon davon?

  2. >Beim diesjährigen Ranking wurde zudem erstmals der finanzielle und ökonomische Aspekt stärker beim Endergebnis berücksichtigt und gewichtet, erklärte ROG. Eine hohe Konzentration von Medien, mangelnde Vielfalt und kein „sinnvolles“ Medienförderungsgesetz seien nun gleichbedeutend bei der Wertung wie Angriffe auf und katastrophale Bedingungen für Journalisten und Journalistinnen.
    [….]
    Beim wirtschaftlichen Kontext schneide Österreich im Vergleich am schlechtesten ab und liege hier bereits in der Kategorie „problematisch“, stellte ROG fest.

    Heißt es hat sich in Österreich wenig verändert, aber das Ranking spiegelt langsam die Realität wieder und keinen idealisierten Soll-Zustand wo man sich auf die Schulter klopfen kann

    Langsam wird Zeit diverse Förderungen zu überarbeiten

  3. Ha, die glauben das der Bevölkerung durch die ganzen övp Skandale irgendwas klar geworden ist. Schauen sich die keine Umfragen an?

  4. Ein jeder selbst kann diesen Fall des Indexes auf der eigenen Haut spüren, wenn er versucht, in einem Forum gängiger Tageszeitungen etwas zu posten. Die Zensur geht hier weit über die Wahrung der Chattiquette hinaus, vielmehr werden Posts nicht gebracht oder gelöscht, die der politischen Ansicht des jeweiligen Blattes widersprechen. Viele dieser Blätter bezeichnen sich dann auch noch als unabhängig (was ja eigentlich schon einer irreführenden Werbung gleich kommt). Wenn man es dann versucht zu hinterfragen und erste Argumente relativ einfach widerlegen kann, dann kommt meistens, bitte lesen sie unsere Forumregeln, in denen dann eine Zeile steht, die sinngemäß bedeutet, selbst wenn ein Post nicht gegen die Forumregeln verstößt, behalten wir uns das Recht vor, den Post zu löschen oder nicht zu veröffentlichen, weil er uns einfach nicht gefällt.

  5. Dossier sucht gerade wieder Mitglieder (Kost 52€ im Jahr) um seine Zeitung nun 4x pro Jahr raus zu bringen (aktuell 2x). Wenn unabhängigen Journalismus unterstützen wollts wär des ein Anfang

  6. Jetzt a deppade Frage: Was hat sich geandert, dass wir auf amal abgestürzt sand?

    A wenns bloed klingt, oba Inserate hods a scho geben wie wir in de Top 20 worn und Informationsfreiheitsgesetz hods letztes Jahr a ned geben. (I hoff des kumt heuer noch, is ja zumindest die letzten Tage wieder stark in Diskussion und an Entwurf gibts jo a scho a Jahr lang)

    Das einzige was neu zu sein scheint is die Berechnungsmethode von ROG, die Finanzierung berücksichtigt.

  7. >Eine hohe Konzentration von Medien, mangelnde Vielfalt und kein „sinnvolles“ Medienförderungsgesetz seien nun gleichbedeutend bei der Wertung wie Angriffe auf und katastrophale Bedingungen für Journalisten und Journalistinnen.

    Es is halt schwierig. Immer weniger Leute zahlen für Abos (gibts ja eh gratis im Netz) und/oder haben den Adblocker laufen.

    Natürlich müssen sich grad bei uns die Medien auch selber an der Nase nehmen, was “Qualitätsmedien” wie der Standard abliefern ist zT ja wirklich kein Geld wert.

    Was sich auf jeden Fall aber ändern muss is die Inseratenpolitik. Kann mir doch keiner erzählen dass man in so einem Abhängigkeitsverhältnis echt unabhängig bleiben kann

  8. Nehammer hat ja in der 1. Angriffswoche auf die Ukraine diesen tollen Satz “Wir müsen die Pressefreiheit einschränken.” von sich gegeben. Natürlich ohne nachzudenken, was er damit genau aussagt (egal was seine Intentionen gegen RT waren). Also wundert mich absolut gar nicht.

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