
Kurz geschorene Haare bei Soldaten haben einen einfachen Grund:
Im Feld ist die Körperhygiene und Korpsgesundheit einfacher zu pflegen, wenn Parasiten nicht gut Fuß fassen können.
Das steht nicht zur Debatte, das ist einfach ein Fakt…
Jetzt muss mir mal der erklären, warum man als Mann in Friedenszeiten keine langen Haare haben dürfte. Die hygienischen Bedingungen in der Kaserne im Heimatland und mit Heimschläfer werden das wohl zulassen.
Genauso, wenn es im Kriegsfall ins Feld geht, dann müssen die langen Haare weg. Egal welches Geschlecht.
Und da red ich nicht mal von Assistenzeinsatz im Ausland wo man kaserniert ist und jeden Tag duschen kann.
Sondern ausschließlich im Kriegsfall, wo damit zu rechnen ist, das der Soldat/die Soldatin/das Soldaty Tage/Wochenlang im Schützengraben liegt und kein warmes Wasser zur Verfügung hat.
Alles andere ist willkürliche Diskriminierung
by Hemberg
12 comments
Mit der Begründung
>keine sachlichen Gründe darlegen, weswegen die Unterscheidung zwischen Männern und Frauen hinsichtlich der zulässigen Haartracht notwendig ist
Ist in Friedenszeiten ja eigentlich auch schon Alles gesagt.
Dass im Einsatzfall und bei bestimmten Berufsbildern ggfls. andere tätigkeitsrelevante Regeln gelten (müssen) versteht sich von selbst.
Unnötiger Rant. Das wurde vor ewig eben mal beschlossen und solange es keiner challenged bleibt es so. Gesetze ändern sich ja nicht von alleine sondern indem jemand einen Prozess anstößt und bisher war es scheinbar wurscht genug dass das keiner gemacht hat.
Jetzt hat es wen ausreichend gestört und über den VfGH diesen Prozess angestoßen.
Habt’s ihr keine gfechtler mehr? Da gibt’s ka warmes Wasser.
Einfachste Erklärung: im Ernstfall ist man bereit und muss nicht zum Friseur.
Wo bleibt die Schlagzeile “Verteidigungsministerium behaart auf Disziplinarstrafe”?
Man muss beim Bundesheer allzeit bereit sein. Für alle möglichen Einsätze (nachrangig auch Naturkatastrophen). Gerade ein Offizier sollte da nicht sagen müssen, ich geh noch schnell Haare schneiden.
Außerdem liegt man auch in Friedenszeiten bei Übungen in Mehrbettzimmern und da möchte ich auch nicht die lausbefallenen fettigen Hasre des Kollegen im Zimmer haben. Ebensowenig solen sie mir ins Gesicht hängen, während er dem Rekruten hilft, das Gewehr zu justieren.
Die Leute sind ohnedies ekelhaft genug.
Einfachheit bei nichtessenziellen Dingen ist die Devise.
Wenn man als Frau einen Pferdeschwanz/lange Haare beim Heer haben darf, sollte man das als Mann auch dürfen.
Vuascheidt is vuaschrift, des woa scho imma so und bleibt gfölligst a so.
Kurzum, auch Frauen müssen beim Herr kurze Haare tragen. Sache erledigt. Hygienischer, einheitlich, keiner/e fühlt sich diskriminiert.
War fix wieder so a persönliche Sache, wo der eine mit den anderen nicht konnte und das so aufblasen is halt wieder typisch Ö. hättens auch einfach selber entscheiden können und grundsätzlich weiß des Heer auch das Mehrgleisigkeit anstatt stringens einfach nichts mehr bringt, owa jo do wean wieder a boa spezialisieten vom ur alt kader zaumengsessen sein.
jetzt ist er bald Vizeleutnant mit Pferdeschwanz
Suche feschen Bundesheer-Offizier mit Pferdeschwanz; Frisur egal.
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