>Wien – Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck wurde bereits im Dezember als Ablösekandidatin auf der ÖVP-Regierungsbank gehandelt. Damals scheiterte das vorzeitige Ende der Karriere der aus Tirol stammenden Ministerin nicht zuletzt an Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Platter wollte im Kabinett Nehammer weiter ein Mitglied aus seinem Bundesland haben. Da er keinen Nachfolger bzw. keine Nachfolgerin für das Wirtschaftsressort fand, ventilierte er beim neuen Kanzler Karl Nehammer eine Idee: Das Landwirtschaftsministerium sollte von einer Tirolerin oder einem Tiroler geführt werden. Doch Elisabeth Köstinger saß zu dieser Zeit fest im Sattel.
>Jetzt, zehn Tage vor dem ÖVP-Parteitag, wird wieder über die Ablöse Schramböcks spekuliert. Und dies kommt nicht von ungefähr. Ihre Amtszeit ist reich an Pannen, zudem benötigt Nehammer für die ÖVP eine Stärkung der Wirtschaftskompetenz. Dies kann aus Sicht der Wirtschaftskammer und des ÖVP-Wirtschaftsbundes Schramböck nicht liefern. Nicht einmal im Tiroler Wirtschaftsbund hat sie Rückhalt. Mitnichten.
>In Nehammers Umgebung will man knapp vor dem Parteitag aber keine Personaldebatte. Also kommt ein Dementi. Ein Wirtschaftsbündler hatte eine andere Erklärung für die Nicht-Ablöse. „Wer will jetzt in diese Regierung wechseln, wo bekannt ist, dass zwischen ÖVP und Grünen die Hackeln tief fliegen.“
>Platter gibt sich zurückhaltend, streicht zugleich hervor, dass er mit Nehammer gut abgestimmt sei. „Entscheidend sind die Überlegungen des Bundeskanzlers und Parteichefs. Ich bin gut mit ihm abgestimmt und mir ist keine Diskussion dazu bekannt.“ Schramböck leiste mit den anderen Mitgliedern der Bundesregierung eine gute Arbeit. Dass die Tiroler Unternehmerin Martha Schultz Ministerin werden soll, wird wenig Glauben geschenkt. Schultz hatte schon einmal mit Verweis auf das Unternehmen als Staatssekretärin abgewunken.
>Wenig glücklich ist man in der Partei auch mit Generalsekretärin Laura Sachslehner. Doch ein rascher Wechsel im Parteimanagement scheint unwahrscheinlich. Sachslehner war die Erfindung von Nehammer. Sie jetzt abzulösen wäre eine klare Schwächung des Kanzlers.
>Allerdings tauchte gestern ein Name für die Parteizentrale auf, der plötzlich auch in Tirol auf Gefallen stoßen dürfte: Elisabeth Köstinger. Sie leitete unter Sebastian Kurz die Parteizentrale und zeichnete für den Wahlkampf 2017 verantwortlich. „Sie wäre ein Vollprofi für diese Funktion“, sagte ein hochrangiger Funktionär der TT. Er erinnerte zudem an eine Veränderung in der Lebensplanung Köstingers. Bei dieser Rochade könnte dann Tirol das Landwirtschaftsressort doch noch übernehmen
Für manche Jobs brauchst halt einfach Kompetenz!
Das Kaufhaus Österreich ist keine Website, sondern eine Integration hinten mit Datenbank.
Das Internet wurde am CERN erfunden.
Afrika ist ein schönes Land.
Niemand hat Sachen so schön sagen können. Sie wird mir fehlen, jetzt muss ich mich auf die Suche nach neuen Kabarettisten begeben 🙁
nieder mit der övp!
Oh nein, wer macht dann Digitalisierung?
In Österreich musst einfach in die Politik. Dann hast es geschafft.
Man zweifelt an der Wirtschaftskompetenz der Ministerin…. Und dennoch ist die es jetzt seit mehr als 5 Jahren. Jetzt wo es ernst wird kommt man drauf, dass sie keinerlei Plan hat (da müsste man hinterfragen wie sie es bei IT Firmen zur CEO gebracht hat).
Und anstatt den Arbeitsminister zu verschieben (immerhin ein Ökonom) oder jemanden holen, der mit Public Policy/ Political Economics zu tun hat wird Kapazunder Köstinger also ausgegraben. AKA ‘grüne Korridore’ weil die Ukraine und Russland in einem Krieg nichts besseres zutun haben, als die Lieferungen von Grundlebensmitteln sicherzustellen.
Wow. Einfach nur wow.
Mit diesem Land geht es seit Ende der 90iger bergab. Wenn ich mir so anschaue, was seit den 2000ern alles niedergemacht wurde und wo wir heute stehen (Korruptionsindex, Pressefreiheit etc.).
Traurig
Das reicht uns nicht!
Servus, Pfiat Gott und auf Wiedersehen
Wenn du als ÖVP Tirol niemanden besseren findest als die Schramböck.
Immer wieder bei diesen Schlagzeilen denk ich mir: WIE schafft die ÖVP immer noch bei ~40% zu liegen?
11 comments
>Wien – Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck wurde bereits im Dezember als Ablösekandidatin auf der ÖVP-Regierungsbank gehandelt. Damals scheiterte das vorzeitige Ende der Karriere der aus Tirol stammenden Ministerin nicht zuletzt an Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Platter wollte im Kabinett Nehammer weiter ein Mitglied aus seinem Bundesland haben. Da er keinen Nachfolger bzw. keine Nachfolgerin für das Wirtschaftsressort fand, ventilierte er beim neuen Kanzler Karl Nehammer eine Idee: Das Landwirtschaftsministerium sollte von einer Tirolerin oder einem Tiroler geführt werden. Doch Elisabeth Köstinger saß zu dieser Zeit fest im Sattel.
>Jetzt, zehn Tage vor dem ÖVP-Parteitag, wird wieder über die Ablöse Schramböcks spekuliert. Und dies kommt nicht von ungefähr. Ihre Amtszeit ist reich an Pannen, zudem benötigt Nehammer für die ÖVP eine Stärkung der Wirtschaftskompetenz. Dies kann aus Sicht der Wirtschaftskammer und des ÖVP-Wirtschaftsbundes Schramböck nicht liefern. Nicht einmal im Tiroler Wirtschaftsbund hat sie Rückhalt. Mitnichten.
>In Nehammers Umgebung will man knapp vor dem Parteitag aber keine Personaldebatte. Also kommt ein Dementi. Ein Wirtschaftsbündler hatte eine andere Erklärung für die Nicht-Ablöse. „Wer will jetzt in diese Regierung wechseln, wo bekannt ist, dass zwischen ÖVP und Grünen die Hackeln tief fliegen.“
>Platter gibt sich zurückhaltend, streicht zugleich hervor, dass er mit Nehammer gut abgestimmt sei. „Entscheidend sind die Überlegungen des Bundeskanzlers und Parteichefs. Ich bin gut mit ihm abgestimmt und mir ist keine Diskussion dazu bekannt.“ Schramböck leiste mit den anderen Mitgliedern der Bundesregierung eine gute Arbeit. Dass die Tiroler Unternehmerin Martha Schultz Ministerin werden soll, wird wenig Glauben geschenkt. Schultz hatte schon einmal mit Verweis auf das Unternehmen als Staatssekretärin abgewunken.
>Wenig glücklich ist man in der Partei auch mit Generalsekretärin Laura Sachslehner. Doch ein rascher Wechsel im Parteimanagement scheint unwahrscheinlich. Sachslehner war die Erfindung von Nehammer. Sie jetzt abzulösen wäre eine klare Schwächung des Kanzlers.
>Allerdings tauchte gestern ein Name für die Parteizentrale auf, der plötzlich auch in Tirol auf Gefallen stoßen dürfte: Elisabeth Köstinger. Sie leitete unter Sebastian Kurz die Parteizentrale und zeichnete für den Wahlkampf 2017 verantwortlich. „Sie wäre ein Vollprofi für diese Funktion“, sagte ein hochrangiger Funktionär der TT. Er erinnerte zudem an eine Veränderung in der Lebensplanung Köstingers. Bei dieser Rochade könnte dann Tirol das Landwirtschaftsressort doch noch übernehmen
Für manche Jobs brauchst halt einfach Kompetenz!
Das Kaufhaus Österreich ist keine Website, sondern eine Integration hinten mit Datenbank.
Das Internet wurde am CERN erfunden.
Afrika ist ein schönes Land.
Niemand hat Sachen so schön sagen können. Sie wird mir fehlen, jetzt muss ich mich auf die Suche nach neuen Kabarettisten begeben 🙁
nieder mit der övp!
Oh nein, wer macht dann Digitalisierung?
In Österreich musst einfach in die Politik. Dann hast es geschafft.
Man zweifelt an der Wirtschaftskompetenz der Ministerin…. Und dennoch ist die es jetzt seit mehr als 5 Jahren. Jetzt wo es ernst wird kommt man drauf, dass sie keinerlei Plan hat (da müsste man hinterfragen wie sie es bei IT Firmen zur CEO gebracht hat).
Und anstatt den Arbeitsminister zu verschieben (immerhin ein Ökonom) oder jemanden holen, der mit Public Policy/ Political Economics zu tun hat wird Kapazunder Köstinger also ausgegraben. AKA ‘grüne Korridore’ weil die Ukraine und Russland in einem Krieg nichts besseres zutun haben, als die Lieferungen von Grundlebensmitteln sicherzustellen.
Wow. Einfach nur wow.
Mit diesem Land geht es seit Ende der 90iger bergab. Wenn ich mir so anschaue, was seit den 2000ern alles niedergemacht wurde und wo wir heute stehen (Korruptionsindex, Pressefreiheit etc.).
Traurig
Das reicht uns nicht!
Servus, Pfiat Gott und auf Wiedersehen
Wenn du als ÖVP Tirol niemanden besseren findest als die Schramböck.
Immer wieder bei diesen Schlagzeilen denk ich mir: WIE schafft die ÖVP immer noch bei ~40% zu liegen?
Man kann nur hoffen