Naja, krank sein bedeutet nicht automatisch 24/7 in der Bude hängen zu müssen.
Aktivitäten des täglichen Lebens, wie Nahrungsmittelbeschaffung oder Freizeitaktivitäten, die eine Genesung fördern, sind OK.
Ohne scheiß, mir wurde in der Weiterbildung mal ne note abgezogen, weil die Lehrerin meinte, sie könne mir auf dem Zeugnis keine 1 geben ich sei zu oft krank und sie hätte mich ja auch draußen gesehen.
Ich war alleinerziehend und bin in die Stadt gezogen um die Weiterbildung überhaupt zu machen, hätte ich mit meinem Kind verhungern sollen?
(Das wäre die erste 1 meines Lebens gewesen… leider war ich damals zu baff um was zu sagen)
raus mit de Viecher!!! äh ich meine rein.
Im Zweifel bist du immer unterwegs zum Arzt/vom Arzt – für die Deppen, die es nicht begreifen wollen, dass du trotz Krankschreibung nicht zuhause gefangen bist (außer bei Quarantäne).
Oh ja, mir wurde mal gekündigt, weil ich bei Krankschrift draußen war. Der Anwalt von der Gewerkschaft nannte es “Die lächerlichste Kündigung die er jeh gesehen hat”. Am Ende einigte man sich auf eine nette Geldsumme und ein Jahr bezahlte Freistellung.
Nur nochmal in aller Deutlichkeit: man ist nicht “krank geschrieben” (wie der Volksmund fälschlicherweise behauptet) – man hat eine Bescheinigung, dass man unfähig ist seine aktuelle Arbeit zu verrichten. Da ist ein himmelweiter Unterschied.
Man hat nur die Pflicht bei einer “Krankschreibung” nichts zu machen, was der zügigen Gesundwerdung entgegensteht. Einkaufen und ein Spaziergang durch den Park fallen da meist nicht darunter. Je nach Grund für die Krankschreibung kann man sogar ins Kino oder in den Freizeitpark gehen und das kann perfekt gerechtfertigt werden.
“Der ist mit Sicherheit nicht auf dem Weg zur Apotheke / Arztpraxis!!11”
Ein Kollege hat mich mal dafür gemeldet. Ich lebte in Stadt B arbeitete aber in Stadt A. In Stadt A war auch mein Arzt, weil ich vorher auch da gelebt habe.
Der Penner hat mich gemeldet.
Das Geniale. Der hat sich danach monatelang krankschreiben lassen und hat ständig Bilder auf Insta gepostet.
(er ist auf dem Weg zum Arzt)
Ich bin einmal bei der Arbeit krank geschrieben worden aufgrund einer Überbelastung meines Handgelenks, dass Ding war überbelastet genug, dass mein Arzt meinte, dass jegliche zusätzliche Belastung gefährlich sein konnte.
Wurde nachher bei der Firmenleitung gemeldet, weil ich auf einem TCG Spielabend durch die Glastür des Ladens gesehen wurde, und der Kollege echt nicht den Unterschied zwischen Spielkarten festhalten und recht schwere Kuchenbleche und der Gleichen herumzuschleppen.
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Naja, krank sein bedeutet nicht automatisch 24/7 in der Bude hängen zu müssen.
Aktivitäten des täglichen Lebens, wie Nahrungsmittelbeschaffung oder Freizeitaktivitäten, die eine Genesung fördern, sind OK.
Ohne scheiß, mir wurde in der Weiterbildung mal ne note abgezogen, weil die Lehrerin meinte, sie könne mir auf dem Zeugnis keine 1 geben ich sei zu oft krank und sie hätte mich ja auch draußen gesehen.
Ich war alleinerziehend und bin in die Stadt gezogen um die Weiterbildung überhaupt zu machen, hätte ich mit meinem Kind verhungern sollen?
(Das wäre die erste 1 meines Lebens gewesen… leider war ich damals zu baff um was zu sagen)
raus mit de Viecher!!! äh ich meine rein.
Im Zweifel bist du immer unterwegs zum Arzt/vom Arzt – für die Deppen, die es nicht begreifen wollen, dass du trotz Krankschreibung nicht zuhause gefangen bist (außer bei Quarantäne).
Oh ja, mir wurde mal gekündigt, weil ich bei Krankschrift draußen war. Der Anwalt von der Gewerkschaft nannte es “Die lächerlichste Kündigung die er jeh gesehen hat”. Am Ende einigte man sich auf eine nette Geldsumme und ein Jahr bezahlte Freistellung.
Nur nochmal in aller Deutlichkeit: man ist nicht “krank geschrieben” (wie der Volksmund fälschlicherweise behauptet) – man hat eine Bescheinigung, dass man unfähig ist seine aktuelle Arbeit zu verrichten. Da ist ein himmelweiter Unterschied.
Man hat nur die Pflicht bei einer “Krankschreibung” nichts zu machen, was der zügigen Gesundwerdung entgegensteht. Einkaufen und ein Spaziergang durch den Park fallen da meist nicht darunter. Je nach Grund für die Krankschreibung kann man sogar ins Kino oder in den Freizeitpark gehen und das kann perfekt gerechtfertigt werden.
“Der ist mit Sicherheit nicht auf dem Weg zur Apotheke / Arztpraxis!!11”
Ein Kollege hat mich mal dafür gemeldet. Ich lebte in Stadt B arbeitete aber in Stadt A. In Stadt A war auch mein Arzt, weil ich vorher auch da gelebt habe.
Der Penner hat mich gemeldet.
Das Geniale. Der hat sich danach monatelang krankschreiben lassen und hat ständig Bilder auf Insta gepostet.
(er ist auf dem Weg zum Arzt)
Ich bin einmal bei der Arbeit krank geschrieben worden aufgrund einer Überbelastung meines Handgelenks, dass Ding war überbelastet genug, dass mein Arzt meinte, dass jegliche zusätzliche Belastung gefährlich sein konnte.
Wurde nachher bei der Firmenleitung gemeldet, weil ich auf einem TCG Spielabend durch die Glastür des Ladens gesehen wurde, und der Kollege echt nicht den Unterschied zwischen Spielkarten festhalten und recht schwere Kuchenbleche und der Gleichen herumzuschleppen.
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