“Ich hab früher auch regelmäßig eine Tracht Prügel bekommen und es hat mir auch nicht geschadet”
…. sagte er und öffnete sein 6. Bier um 15 Uhr.
Dafür brauch ich seit Jahren Therapie. Danke, liebe Eltern!
Früher gab es nicht so viele behinderte und Rollstuhlfahrer in den Straßen…. Nein man hat sie früher einfach in Heime zum verrotten gesperrt.
Das merkt man, weil die Person ein perfekt normaler erwachsener ohne mentale Probleme ist?
Früher gab es keine Autisten!
Was denkst du wer die ganzen Käfer katalogisiert hat oder die Modelleisenbahnindustrie am Leben hält?
Wer braucht schon Therapie, wenn er sich stattdessen eine anständige Drogensucht zulegen kann.
Mein Vater hat mir gestern gesagt, dass er glaubt dass eine Arbeit zu haben besser als Therapie für mich wäre und dass es meinen Transidentität “Lösen” würde (Es hat also nicht geholfen dass meine alte privat versicherung es nicht zahlen wollte und meine Eltern gezwungen haben, monatlich mehr zu zahlen. Die haben aber gesagt dass es aufgrund meines Alters wäre,obwohl sie es nicht bei meinen bruder getan haben obwol er einen jahr jünger ist)
“Das sind eh alles nur Mode-Krankheiten!”
Und das hört man dann von Leuten, die definitiv ne Therapie nötig haben!
Meine Verlobte hat ne Zwangsstörungen. Hab ihre Mutter kennengelernt. die hat definitiv auch eine. Aber halt Unbehandelt. Merkt man… aber das ist Laut ihr keine echte Erkrankung
Sags einfach. Es ist ja nicht mal gelogen. Und wenn sie sich drüber beschweren, na ja, wer sind hier noch mal die Snowflakes?
Meine Mutter mit ihren offensichtlichen Depressionen während mein Vater und ich daneben stehen und beide in Therapie waren.
Jo, gibt viele Dinge, die man früher “nicht gebraucht” hat, weil es sie nicht gab, die heute aber eine sinnvolle Sache sind.
Wer brauchte früher Zahnbürsten? Gab doch nen Hufschmied mit ner Zange.
neurodiversität gabs früher auch nicht. die brigitte die sammelt einfach nur gerne tausende teller mit katzen drauf. ist halt ihr ding.
Ich sag mal so: hätten die Eltern und Großeltern schon eine Therapie gemacht, müsste ich heute vielleicht nicht hin.
Einfach den Leuten ins Gesicht sagen. Was hat man schon zu verlieren, bei solch einem toxisch-familiären Umfeld?
Was los mit dir junge.
Jeden Freitag und Samstag wird gesoffen.
Von Montag bis Freitag wird gearbeitet.
Samstag in der Früh wird Rasen gemäht.
Sonntags ist Kirche.
Heulen darfst du nur wenn du ein Mädchen bist.
Alle Männer müssen hart sein.
Bier gibt es täglich nach Feierabend.
Du darfst entscheiden ob du Raucher oder nicht Raucher bist aber bloß nicht Brokkoli.
Wie kann man da nur psychische Probleme haben alles wichtige ist doch entschieden.
Ich bin froh dass meine Mutter früher Krankenschwester war. Zwar hat sie immernoch ein paar Vorurteile aufgrund früherer Arbeit in einer Psychatrie(damals Irrenanstalt) aber sie versucht ihr bestes mich zu verstehen und unterstützt mich so gut sie kann bei der Arztsuche/Bürokratie der Krankenkassen.. etc.
Mein Vater ist Maler und Lackierer aber hat eine Ausbildung zum Seelsorger gemacht also versteht er mich auch größtenteils.
Sags einfach, hab ich auch schon gemacht.
Wir müssen endlich akzeptieren, dass es Ärzte für den Körper gibt und Ärzte für die Seele.
Der Grund warum ich heute Therapie mache, ist weil ihr früher keine gemacht habt.
Ich bin gerade in der Klapse👍
Bin sehr froh, dass man heute mehr drüber redet. Nur dummerweise scheint’s oft dabei zu bleiben. Reden reicht nicht. Die eigentliche Arbeit machen dann genauso wenig wie früher.
“Haben wir nicht gebraucht“ du meinst gab es nicht?
Erinnert mich an meine Sowjet Union geborene Mutter die mir erzählt “damals gab es keine depressive oder behinderte Menschen.”
Wenn ihr Therapie gemacht hättet, hätte ich jetzt keine Bindungsstörung sowie Angst- und Zwangsstörung, danke
“Sowas wie Therapie haben wir früher nicht gebraucht!” – Starker Raucher, Trinkt gern und oft, hat ein Problem mit dem eigenen Temperament und entwickelt komische Weltansichten.
Mir rutscht da ein “hätte aber nicht geschadet” schon eher raus bei sowas
“das ist ganz normal, stell dich nicht so an”
Jahre später, wenn sie selbst zusammen klappen, sind sie aber froh einen zu haben… eigentlich ist es echt traurig, wenn man darüber nachdenkt
Sagen insbesondere die Männer der Generation, die bis heute statt nach Hause lieber direkt in die Kneipe geht und da bis frühestens bis zum Abendessen, oft aber bis 22 Uhr bleibt.
Das kommt normalerweise von den Leuten, die versuchen, alle ihre Sorgen, Ängste und Probleme wegzusaufen.
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“Ich hab früher auch regelmäßig eine Tracht Prügel bekommen und es hat mir auch nicht geschadet”
…. sagte er und öffnete sein 6. Bier um 15 Uhr.
Dafür brauch ich seit Jahren Therapie. Danke, liebe Eltern!
Früher gab es nicht so viele behinderte und Rollstuhlfahrer in den Straßen…. Nein man hat sie früher einfach in Heime zum verrotten gesperrt.
Das merkt man, weil die Person ein perfekt normaler erwachsener ohne mentale Probleme ist?
Früher gab es keine Autisten!
Was denkst du wer die ganzen Käfer katalogisiert hat oder die Modelleisenbahnindustrie am Leben hält?
Wer braucht schon Therapie, wenn er sich stattdessen eine anständige Drogensucht zulegen kann.
Mein Vater hat mir gestern gesagt, dass er glaubt dass eine Arbeit zu haben besser als Therapie für mich wäre und dass es meinen Transidentität “Lösen” würde (Es hat also nicht geholfen dass meine alte privat versicherung es nicht zahlen wollte und meine Eltern gezwungen haben, monatlich mehr zu zahlen. Die haben aber gesagt dass es aufgrund meines Alters wäre,obwohl sie es nicht bei meinen bruder getan haben obwol er einen jahr jünger ist)
“Das sind eh alles nur Mode-Krankheiten!”
Und das hört man dann von Leuten, die definitiv ne Therapie nötig haben!
Meine Verlobte hat ne Zwangsstörungen. Hab ihre Mutter kennengelernt. die hat definitiv auch eine. Aber halt Unbehandelt. Merkt man… aber das ist Laut ihr keine echte Erkrankung
Sags einfach. Es ist ja nicht mal gelogen. Und wenn sie sich drüber beschweren, na ja, wer sind hier noch mal die Snowflakes?
Meine Mutter mit ihren offensichtlichen Depressionen während mein Vater und ich daneben stehen und beide in Therapie waren.
Jo, gibt viele Dinge, die man früher “nicht gebraucht” hat, weil es sie nicht gab, die heute aber eine sinnvolle Sache sind.
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Ist einfach da rein geklettert
Wer brauchte früher Zahnbürsten? Gab doch nen Hufschmied mit ner Zange.
neurodiversität gabs früher auch nicht. die brigitte die sammelt einfach nur gerne tausende teller mit katzen drauf. ist halt ihr ding.
Ich sag mal so: hätten die Eltern und Großeltern schon eine Therapie gemacht, müsste ich heute vielleicht nicht hin.
Einfach den Leuten ins Gesicht sagen. Was hat man schon zu verlieren, bei solch einem toxisch-familiären Umfeld?
Was los mit dir junge.
Jeden Freitag und Samstag wird gesoffen.
Von Montag bis Freitag wird gearbeitet.
Samstag in der Früh wird Rasen gemäht.
Sonntags ist Kirche.
Heulen darfst du nur wenn du ein Mädchen bist.
Alle Männer müssen hart sein.
Bier gibt es täglich nach Feierabend.
Du darfst entscheiden ob du Raucher oder nicht Raucher bist aber bloß nicht Brokkoli.
Wie kann man da nur psychische Probleme haben alles wichtige ist doch entschieden.
Ich bin froh dass meine Mutter früher Krankenschwester war. Zwar hat sie immernoch ein paar Vorurteile aufgrund früherer Arbeit in einer Psychatrie(damals Irrenanstalt) aber sie versucht ihr bestes mich zu verstehen und unterstützt mich so gut sie kann bei der Arztsuche/Bürokratie der Krankenkassen.. etc.
Mein Vater ist Maler und Lackierer aber hat eine Ausbildung zum Seelsorger gemacht also versteht er mich auch größtenteils.
Sags einfach, hab ich auch schon gemacht.
Wir müssen endlich akzeptieren, dass es Ärzte für den Körper gibt und Ärzte für die Seele.
Der Grund warum ich heute Therapie mache, ist weil ihr früher keine gemacht habt.
Ich bin gerade in der Klapse👍
Bin sehr froh, dass man heute mehr drüber redet. Nur dummerweise scheint’s oft dabei zu bleiben. Reden reicht nicht. Die eigentliche Arbeit machen dann genauso wenig wie früher.
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“Haben wir nicht gebraucht“ du meinst gab es nicht?
Erinnert mich an meine Sowjet Union geborene Mutter die mir erzählt “damals gab es keine depressive oder behinderte Menschen.”
Wenn ihr Therapie gemacht hättet, hätte ich jetzt keine Bindungsstörung sowie Angst- und Zwangsstörung, danke
“Sowas wie Therapie haben wir früher nicht gebraucht!” – Starker Raucher, Trinkt gern und oft, hat ein Problem mit dem eigenen Temperament und entwickelt komische Weltansichten.
Mir rutscht da ein “hätte aber nicht geschadet” schon eher raus bei sowas
“das ist ganz normal, stell dich nicht so an”
Jahre später, wenn sie selbst zusammen klappen, sind sie aber froh einen zu haben… eigentlich ist es echt traurig, wenn man darüber nachdenkt
Sagen insbesondere die Männer der Generation, die bis heute statt nach Hause lieber direkt in die Kneipe geht und da bis frühestens bis zum Abendessen, oft aber bis 22 Uhr bleibt.
Das kommt normalerweise von den Leuten, die versuchen, alle ihre Sorgen, Ängste und Probleme wegzusaufen.
Bei grinsen ist schon Gefahr
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