Mehr als elf Jahre nach ihrer Ausreise nach Syrien, um sich der Terrormiliz “Islamischer Staat” anzuschließen, musste sich am Mittwoch eine heute 28-jährige Halleinerin am Salzburger Landesgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr die Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung und kriminellen Organisation vor. Die junge Frau zeigte sich umfassend geständig und bat mit ihrer Anwältin Doris Hawelka um eine zweite Chance. Das Schöffengericht verkündete gegen 12.30 Uhr das Urteil: 24 Monate bedingte Freiheitsstrafe, die Bewährungszeit beträgt drei Jahre.

Unter großem Medieninteresse begann am Mittwochvormittag am Salzburger Landesgericht der Strafprozess gegen Maria G. aus Hallein.

Erst nachdem mehrere TV-Teams und Fotografen ihre Aufnahmen beendet hatten, zog die Angeklagte, die in einer grauen Kapuzenjacke und dunkler Hose sowie …