Stefan Raabs gescheitertes TV-Comeback: Miese Quoten und alte Scherze

by Gertrudine

30 comments
  1. Ich dachte damals wirklich, Raab hätte gemerkt, dass er sein Zenit überschritten hat und sich (gerade noch so) im rechten Moment zurückzog. Hab ich ihn wohl überschätzt…

  2. Tja, wenn dich selbst die Boomer nicht mehr sehen wollen wird es wohl Zeit für den entgültigen Abgang.

  3. Hätte der sein Comeback nie gemacht, wäre er als Legende in Erinnerung geblieben. Vielleicht maximal ein zwei Gastauftritte, das hätte gereicht. Und jetzt… Aber das Geld schmeckt immerhin trotzdem

  4. Wenn ich die Prämisse “es muss eine Fernsehshow mit Raab geben” irgendwie umsetzen müsste, würde ich es vermutlich mit einer deutschen Adaption von Taskmaster versuchen. Offenbar gab es einen gedrehten, aber nie gesendeten Piloten mit Atze Schröder (wtf???) als Taskmaster…

  5. Als ich bei Das Kanu des Manitu im Abspann seinen neuen Song gehört habe, da wurde mir sehr deutlich bewusst: Raab hat einfach keinen Juice mehr, keine Sauce, kein Mojo. Es ist ihm scheinbar vollständig abhanden gekommen, und sein Comeback legt das schonungslos offen. Schade.

  6. ach, noch 10 Jahre und dann kann er seine Karriere auf “Das wird man ja wohl noch sagen dürfen” aufbauen.

  7. Tja, die Raab-Ära im deutschen Entertainment ist halt einfach vorbei und komplett tot. Blöd für ihn, dass er sich das nicht vollends eingestehen konnte.

  8. Der Moment für Raab dem Fernsehen für immer den Rücken zuzukehren war, als TV Total unter der Woche täglich ausgestrahlt wurde. Es war einfach unerträglich. Dürfte so 2003, 2004 gewesen sein.

    Er hat dann viel zu lange gebraucht, dass er schlicht zu stupide und un intellektuell ist, um etwas anderes als flache Gags zu bringen und hat sich wohl als einziger selbst für einen genialen Talkmaster gehalten.

    Leider scheint er jetzt so alt zu sein, dass er vergessen hatte, wieso er seinen Zenit mehr als überschritten hatte.

  9. Wir sehen ihn nächstes Jahr im Dschungelcamp oder in einer dieser schwachsinnigen Promi Reality Scheiße.

  10. Hätte man mich gefragt, ich hätte es RTL sagen können.

    Raab ist einfach durch. Er hätte nach TV Total (und den ganzen Ablegersendungen wie Turmspringen, diesem Autoding und dem Wok-Kram) in Würde gehen können.

    Der Jung hat fürs Leben ausgesorgt, er hätte nie wieder vor die Kamera gebraucht und hätte jetzt eine sehr bequeme Zeit; leider mag Stefan scheinbar Geld und noch viel mehr seine Nase in Fernsehkameras.

    Er hat einfach nicht mehr die Energie von früher, damals hast du einfach bemerkt, wenn Raab irgendwo seine Finger im Spiel hatte; mittlerweile ist das einfach nicht mehr der Fall.

    Ein sehr großer Fehler war, dass man ihn fürn ESC wieder haben wollte. Er hat damals mit Lena wirklich richtig, richtig geniale Arbeit abgeliefert, gar keine Frage, nur ist das auch schon 15 Jahre her und das lässt sich nicht mehr auf die heutige Medienlandschaft übertragen.

  11. Alter weißer Mann macht Dinge die alter weißer Mann vor 20 Jahren gemacht hat und wundert sich warum es nicht funktioniert.

  12. Und irgendwie erfüllt sein Scheitern mich mit Schadensfreude.
    Als Teenie fand ich ihn wortgewandt und faustdick.
    Als Erwachsener eher wie ein penetrantes Aloch.
    War wie der böse/freche Freund den man witzig fand.

  13. > Nach fruchtreichen Jahren in ProSieben-Diensten hatte sich Raab nach seinem TV-Abschied von seiner alten Produktionsfirma Brainpool gelöst. 2018 verkaufte er seinen Restanteil von 12,5 Prozent gegen den Willen seiner früheren Brainpool-Buddys an den französischen Konzern Banijay, der dadurch mit 62,5 Prozent zum Mehrheitseigner wurde – und die alte Brainpool-Führung um Gründer Jörg Grabosch umgehend abberief.

    > Pufpaff macht seine Sache ärgerlich gut

    > Die Folge: Gerichtsstreit, Frust, menschliche Enttäuschungen. Raab gewann zwar die Hoheit über die Brainpool-Tochtergesellschaft Raab TV zurück, verlor aber die Rechte an mehreren TV-Marken wie „tv total“, „Schlag den Star“ oder „Wok-WM“, außerdem an gut 4000 Stunden Raab-Archivmaterial, darunter 2243 Ausgaben von „tv total“, jener TV-Müllverbrennungsanlage, die von 1999 bis 2015 bei ProSieben die Keimzelle seines TV-Imperiums war.

    > ProSieben wiederum hatte zuvor bereits mit Raabs Segen „tv total“ mit Sebastian Pufpaff reanimiert, den Raab selbst noch für würdig befunden hatte, sein Erbe anzutreten. Nun wurde er zum Gegner. Puffpaff macht seine Sache bei „tv total“ ausgezeichnet. Das Missbehagen darüber könnte Motivation genug für einen Comebackversuch sein.

    Hier ist wahrscheinlich genau der Punkt. Großes Ego und so

  14. Als er damals aufgehört hat war ich ziemlich traurig.

    Im Nachhinein jedoch wäre es besser gewesen wenn er im “Ruhestand” geblieben wäre. Maximal hier und da noch hinter den Kulissen was gemacht, mehr nicht.

    Er hätte den Status einer Legende die zum richtigen Zeitpunkt aufgehört hatte.

    Das was ihn ausmacht, trifft nicht mehr den Geschmack der heutigen Zuschauer im TV/Stream.

    Seine “interessanten” Shows wie z.B. die Wok-WM oder Schlag den Raab/Star laufen mittlerweile auf Pro7 ohne ihn.

    Alles andere? Es sind halt Shows die absolut austauschbar sind. Ob er das jetzt mit Bully macht oder seinen ewigen Lakai Elton aus’m Hut zaubert. Es halt das gleiche nur mit anderem Namen.

    Am Schlimmsten hab ich das bei ner ESC-Sendung im Gedächtnis. Ich weiß nicht mehr genau ob es ein Frauen- oder Schwulenwitz war, aber das war einfach nur zum Fremdschämen. Das, was 2015 vielleicht noch lustig war ist 2025 zum größten Teil halt nicht mehr lustig.

  15. was ein hirnloser Artikel geschrieben von einem absoluten Hohlkopf.

  16. Mal abgesehen davon, dass sein Humor vielleicht nicht mehr so zieht, haben er und RTL auch irgendwie alles falsch gemacht, was geht. Das Comeback quasi mit einem bescheuerten Boxkampf anzukündigen? Selbst wenn es danach noch irgendwie Hype gab, schön auf RTL+ begraben und das Konzept der Sendung war auch komisch.

    Entweder haben die gedacht, dass ein Raab-Comeback – egal wie – ziehen wird oder die haben es kaum durchdacht, weil sie irgendwie diesen Überraschungseffekt haben wollten.

    Bin mir sicher, wenn man da mit etwas mehr Plan rangegangen wäre, hätte das durchaus funktionieren können.

  17. Raab ist etwas gelungen, was kaum jemand schafft: er ist auf dem Zenit seiner Karriere abgetreten. Nun wird er die personifizierte Lindenstraße, irgendwie ist das Kult, aber eben aus einer anderen Zeit. Raab ist wie das Rezept von Oma, das früher richtig lecker war und heute niemand mehr so richtig essen mag.

  18. Irgendwie wird auch immer etwas verdrängt, dass TV Total vor Raabs Abgang schon Quotentot war. Das jetzt das gleiche 10 Jahre später nicht zieht war erwartbar.

    Was damals weiter gut lief war Schlag den Raab und Schlag den Star. Jetzt eben Stefan & Bully gegen irgendsonen Schnulli. Dafür das Samstagsabendshows grundsätzlich tot sind läuft das eigentlich noch ganz gut je nach Konkurrenz, aber gesamt im Schnitt pro Sendung ~1,4 Millionen Zuschauer. Verschweigt der Artikel aber wohl lieber.

  19. Raabs grösster Erfolg mit seiner neuen Sendung war, dass er ‘ne Pointe als der weirde Deutsche in Jimmy Kimmels Standupbit in dessen ersten Show nach der Cancelation war.

  20. Wusste RTL überhaupt was sie mit Raab samt Produktionsfirma machen wollten? Das Konzept war nicht neu, das ganze hinter die Paywall zu schieben gab RTL+ einen Schub, aber warum abonnieren, was alsbald sowieso im linearen TV kommt.

    Der Produzent Raab war eine Legende, aber war Raab nicht in Wahrheit eine Art Essenz der frühen 2000er-Jahre, in der Zeit, in der das Privatfernsehen auf dem Zenit, die Werbeeinahmen hoch und neue Formate zahlreich waren?

    Ist die Zuschauerschaft von 2005 in Wahrheit nicht einfach entwachsen und die neue gibt es nicht, so wie es 2005 keine zahlreichen Zuschauer für 1985 gab?

    Ich hätte bei der Comebackritis im deutschen Fernsehen eine ganz verrückte Idee: vielleicht sind die Menschen irgendwann sogar an etwas neuen interessiert. Und neu heißt eben nicht, dass alles so bleibt wie zuvor nur oben ein neues Logo prankt.

  21. Raab steht einfach für soviele was falsch in Deutschland läuft. Ein über die Jahre gefallener Mann kennt sein Ende nicht und will den Menschen das aufzwingen was vor 15 Jahren schon nicht mehr aktuell war.

    Der hat schon bei Pro 7 so weit über seinem Zenit gelebt.

  22. War der nicht auf einem Bezahlsender? Kauft doch keiner wegen Raab. Dann hats mich schon gleich nicht interessiert. Fand ihn immer ganz gut. Hätte halt ne Show auf einem normalen Sender gebraucht mit sofortiger Veröffentlichung auf Youtube.

  23. Raab war schon immer ein Typ mit zu großem Ego. Wenn so einer dann noch über Jahrzehnte in eine gottgleiche Position gehoben wird, weil er die Macht und den Einfluss hat, dann ist es kein Wunder, dass er den Kontakt zur Realität verliert.

    Raab ist ein cleveres Kerlchen und er hat das Talent zum moderieren und zum unterhalten. Ob er dagegen jemals Humor hatte, ist in meinen Augen fraglich.

    Der Charakter Raab kann auch heute noch funktionieren, aber nur dann, wenn er seine Stärken ausnutzt. Er ist schnell, schlagfertig, charismatisch, rethorisch gut und genießt eine gewisses Ansehen in der Gesellschaft, weshalb ich ihn eher in einem talkformat sehen würde. Ähnlich wie chez krömer. Kontroverse/ eher unangenehme gäste aus Kunst, Unterhaltung, Sport und Politik kommen und Raab quetscht die mal richtig aus. Hart und unangenehm aber trotzdem respektvoll, fair und ohne das Ziel, jemandem ernsthaft zu Schaden.

  24. Habe seinen Erfolg noch nie verstanden. Er war schon seit jeher maximal unlustig. 

  25. Der Artikel ist halt auch …

    >Das neue Publikum sucht in linearen Fernsehen etwas Wärmeres

    >Dem Publikum ist Respekt sehr wichtig

    Wenn diese Träumereien des Journalisten wahr wären, dann gäbe es den ganzen Sender RTL nimmer.

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